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Beyond Method Acting – Teil 2: Hochgefühl

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Geschichten mit diesem Hinweis enthalten extreme Gewaltdarstellungen und/oder sexuelle Themen, die auf empfindsame Gemüter verstörend wirken können. Wenn du emotional instabil oder noch nicht volljährig bist, dann such dir lieber eine andere Geschichte aus. Weiterlesen geschieht auf eigene Gefahr – Wir haben dich gewarnt!
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Inhaltsangabe:

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, mit alternativen Enden und Handlungssträngen.

Teil 2: Hochgefühl

Als Fortsetzung stehen 2 Optionen zur Verfügung.

Teil 3: Zahltag (Heiko will sich von Andragul lösen.)

Teil 3: Konfrontation (Heiko driftet völlig in die Finsternis ab.)

Heiko versuchte gegen die sadistischen Wünsche anzukämpfen, aber es gelang ihm nicht. Nun ging Rebeka ins Bett und er hatte sich entschieden, heute würde er seine neuen Neigungen ausleben. Rudolf Pleil, der böse Geist in ihm, feuerte ihn regelrecht an, als Heiko sich über die Balkontür Zugang verschaffte. Er war dabei leise genug, um sie nicht zu wecken. In Heiko stiegen Ekel und Vorfreude gleichermaßen auf, als er vor ihrem Bett stand.

Er ekelte sich, vor den eigenen sadistischen Wünschen, und dennoch erregten sie ihn. Er stand nun da, vollkommen bereit für seine Tat. Heiko hatte sich vollkommen schwarz und funktional eingekleidet, wie man es von einem Einbrecher erwartete. Er holte aus seiner rechten Jacke einen Knebel, den er vorbereitet hatte. In der einen Hand den Knebel, in der anderen die Axt, bewegte er sich nun neben sie. Auf einmal stopfte er ihr ganz schnell den Knebel in den Mund. Rebeka riss die Augen auf. Sie versuchte zu schreien, konnte aber nicht.

Rebeka schlug und trat verzweifelt um sich, aber Heiko hielt sie unten, während er ihr den Knebel reindrückte. Während sie sich zu befreien versuchte, sah sie Heiko ungläubig an, sein Gesicht hatte er nicht vermummt. Sie sollte sehen, wer ihr das antat, und er hatte dabei ein absolut irres Grinsen auf den Lippen. Heiko rückte die Axt in ihr Sichtfeld und sie erstarrte, sie hatte verstanden, dass sie sich nicht aus der Lage befreien konnte.

Da Rebeka nun ruhiger war, setzte sich Heiko auf ihren Brustkorb. Sie hatte Schwierigkeiten zu atmen, was ihn aber nicht kümmerte. Heiko nutzte die Gelegenheit, ihre Hände an das Kopfteil ihres Bettes zu binden. Dafür holte er einen Strick aus der linken Jackentasche, danach fixierte er noch den Knebel, indem er zwei daran befestigte Bänder hinter ihrem Kopf verschnürte. Dann sollte der nächste Akt in diesem sadistischen Schauspiel folgen.

„Hallo, Rebeka, lass uns zusammen Spaß haben! Ich habe schon so lange davon geträumt“, flüsterte ihr Heiko ins Ohr und entblößte ihren Unterkörper.

Rebeka sah Heiko verzweifelt und immer noch ungläubig an, aber es nützte nichts. Niemand konnte ihr jetzt noch helfen. Er fing an, sie zu vergewaltigen, und Rebeka versuchte erfolglos zu schreien. Sie weinte und wusste noch nicht einmal, was ihr danach bevorstehen würde. Heiko stieß hart und wild zu, Rebekas Tränen flossen umso mehr. Als er endlich kam, hoffte sie, das Schlimmste überstanden zu haben. Aber Heiko hatte gerade erst angefangen.

„Oh, Rebeka, meine Liebe. Jetzt werden wir richtig Spaß haben.“ Als Rebeka diese Worte hörte gab sie jede Hoffnung auf. Heiko nahm aus seinem sadistischen Wunsch heraus nun die Axtschneide und vergewaltigte sie damit erneut. So schlimm die Schmerzen auch waren, als er sie mit seinem Glied vergewaltigte, sie waren nichts im Vergleich dazu. Heiko folterte sie unfassbar grausam, und sie wusste nicht einmal warum.

Der böse Geist in Heiko genoss ihre Tortur. Er stieß mit der Schneide vor und zurück, bis sie letztlich verblutet war, dann sah sich Heiko sein blutiges Werk an. Ihn überkamen Ekel, Scham und Selbsthass, gleichzeitig aber auch ein ungeheures Hochgefühl. Der Serienkiller in ihm hatte gesiegt. So sehr es ihn auch abgestoßen hatte, wollte er sein triumphales Gefühl nie wieder verlieren. Nur, was machte er jetzt? Er hatte unfassbar viele Spuren hinterlassen. Sie würden ihn sicher erwischen und für immer wegsperren. Nun verzweifelte er. Heiko wollte nicht sein Dasein im Knast fristen, als auf einmal Andragul erschien.

„Gut gemacht, Heiko, endlich bist du zu deiner Rolle geworden.“

„Was?“, fragte Heiko verwirrt.

„Du hast nun unser Geschenk voll angenommen. Du bist wahrlich das geworden, was du spielst:“

Heiko sah Andragul nur entgeistert an. Das wollte er nicht. Er wollte kein Mörder sein, nur konnte er sich nicht wehren gegen diesen Drang. Noch schlimmer war, dass er ein Hochgefühl bei der Tat erlebt hatte. Auch wenn dies der Seele eines Mörder in ihm geschuldet war, war es grauenhaft, Erregung bei solchen Taten zu empfinden.

„Andragul, so etwas wollte ich nie. Ich wollte ein großartiger Schauspieler sein, ja, wirklich der Beste, aber ich wollte nie ein Mörder sein.“

„Heiko, Heiko, das gehört nun mal dazu. Du wirst nur die Nr. 1, wenn du dich voll darauf einlässt. Und du lässt dich jetzt sogar mehr darauf ein, als jeder, der Method Acting betreibt. Vielleicht musst du noch ein paar Lektionen lernen, aber ich bin sicher, das verstehst du noch. Nebenbei werde ich noch die Spuren beseitigen, wir wollen ja nicht, dass du im Knast landest.“

Andragul absorbierte auf einmal Rebekas Leiche. Selbst das Blut auf der Decke und auf Heiko wurde absorbiert. Außerdem nahm Andragul Heikos Werkzeuge für den Einbruch und die Tortur in sich auf. Heiko war vollkommen perplex.

„Was bist du nur?“, kam es von Heiko jetzt vollkommen verängstigt.

Andragul lächelte finster und sagte: „Bis zum nächsten Mal, Heiko. Ich habe das Gefühl, du wirst dich bald mit Adrian messen dürfen. Und vergiss nicht in dein Zimmer zurückzukehren! Ich werde hinter dir das Schloss wiederherstellen. Du willst doch sicher nicht in Verbindung mit ihrem Verschwinden gebracht werden.“

Heiko ging nun verwirrt und verängstigt den Weg über den Balkon zurück. Die Balkontür zu Rebekas Zimmer schloss sich wieder. Mit einem knackenden Geräusch schien sich die Tür zu reparieren. Andragul leistete ganze Arbeit und verschwand.

Zurück in seinem Zimmer überschlugen sich Heikos Gedanken. Er steckte in der Falle.

Was mache ich nur? All diese dunklen Wünsche in mir, wie kann ich nur gegen sie bestehen? Außerdem, was kann ich gegen ein Wesen machen, das so etwas kann? Komme ich aus diesem verdammten Deal nie wieder raus?

Es waren nun 8 Monate vergangen seit Rebekas Verschwinden. Niemand wusste was geschehen war. Als sie nicht mehr auftauchte, rief das die Polizei auf dem Plan. Alle wurden befragt, auch Heiko. Er beteuerte nicht zu wissen, wo sie war, was irgendwie stimmte, Andragul hatte sie ja mitgenommen. Da es keine Beweise für ein Verbrechen gab und auch keine Spuren, verliefen die Ermittlungen im Sand.

Nun war es Zeit für Heikos nächsten Dreh. Er hatte sich etwas beruhigt, auch wenn ihm Andragul und die gewalttätigen Seelen immer noch sorgten. So hatte er sich damit arrangiert und sich selbst damit getröstet, dass war nicht er selbst, sondern Rudolph Pleil in ihm. Er freute sich sogar schon auf den nächsten Film, dann im Cast war auch Adrian, dem er nun zeigen konnte, was er drauf hatte.

Auf Empfehlung seines Regisseurs bekam er eine Nebenrolle, in einem Hollywood-Drama. Adrian Brandt hatte zwar die Hauptrolle erhalten, aber Heiko bekam die Chance Adrian gegen die Wand zu spielen.

Im Prinzip war es ein simples Klischee-Eifersuchtsdrama. Man hatte nur ein simples Liebesdreieck, mit Ehepaar und dem besten Freund. Im Prinzip also Stangenware, die auch in Hollywood immer wieder mal produziert wurde, um Kasse bei der entsprechenden Zielgruppe zu machen. Aber Adrians und Heikos Schauspiel erhöhten das Niveau des Films. So simpel die Story eigentlich war, beide konnten sich sicher sein, gewürdigt zu werden, für ihre Leistungen als Darsteller.

Heiko und Adrian lieferten sich wahrlich einen Wettkampf in ihrer Darbietung, welcher die komplette Filmcrew in ihren Bann zog. Schlussendlich gelang es Heiko erstmals, Adrian zu überflügeln. Heiko sah nach den Dreharbeiten Adrians hasserfüllten Blick und bekam ein unglaubliches Hochgefühl dadurch. Endlich war ihm gelungen, wovon er so lange geträumt hatte. Dies war sein Sieg, den er voll auskosten würde.

Nachdem der letzte Drehtag abgeschlossen war, ging Heiko wie üblich zu seinem Hotel. Er wollte sich schick machen und feiern gehen, er hatte allen Grund dazu. Vor seiner Tür wartete allerdings Adrian. Heiko bekam ein Grinsen, als er ihn sah.

„Hallo Adrian, was machst du denn hier, willst du mir zu meinem Schauspiel gratulieren?“, fragte Heiko hämisch.

„Allerdings wie hast du das gemacht. Hat dich etwa ein fähigerer Schauspieler ausgetauscht? Muss ja so sein, so hölzern wie dein Schauspiel eigentlich ist.“

„Aber, aber, Adrian, warum denn gleich so aggressiv? Bist du wirklich so ein schlechter Verlierer? Das muss ja ganz schön an dir nagen, dass jemand einfach besser ist als du.“

„Besser? Du ganz bestimmt nicht. Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Beim nächsten Mal wird die Welt sehen, dass du nur eine Eintagsfliege bist, du Versager.“

„Adrian, Adrian, desto lauter du bellst, desto mehr sieht man, wie du blutest. Deine Zeit ist vorbei, jetzt beginnt meine Ära.“

„Du wirst meine Karriere ganz bestimmt nicht stoppen, Heiko. Ich erinnere mich nur zu gut daran, dass du selbst mit Method Acting, nur ein Wurm im Vergleich zu mir bist. Einen Sieg hast du, gebe ich zu, aber dabei bleibt es auch.“

„Die Zeiten ändern sich, Adrian. Dieses Mal habe ich kein Method Acting gemacht, ich hatte es nicht nötig. Ich wurde tatsächlich meine Rolle, ich spiele jetzt sogar in einer Liga jenseits von Method Acting. Ich bin nun die wahre Verkörperung einer Rolle.“

„Was hast du gesagt? Jenseits von Method Acting? Hat er dir also auch das Angebot gemacht. Jetzt ergibt alles einen Sinn“, sprach Adrian und machte den Eindruck, als würde ihm ein Licht aufgehen.

Nun blickte Heiko verwirrt: „Was meinst du mit, er hat dir auch ein Angebot gemacht“

„Ist doch ganz klar, Heiko. Ich meine Andragul.“

Heiko blickte erschrocken. Deswegen war Adrian immer so klasse in seinem Spiel, auch er hatte einen Deal mit Andragul. Nun ergab alles einen Sinn.

„Du hast ebenfalls einen Deal mit Andragul. Kein Wunder, dass du so gut warst, es war nie dein Können.“

„Pah, als wäre es bei dir besser, Heiko. Du willst doch ein toller Schauspieler sein. Ich habe ein tolles Schauspiel für dich! Du liebst doch deine Schwester und sie dich. Da wird sie dir bestimmt behilflich sein, wenn du den Ehrenmord an Hatun Sürücü nachspielst. Du erinnerst dich sicher noch an das Verbrechen aus dem Jahr 2005. Ich erwarte dein bestes Schauspiel von dir.“

Heiko war geschockt. Jeder konnte von ihm zumindest einmal ein Schauspiel verlangen. Das Verlangen würde übermächtig werden. Adrian grinste triumphierend und ging. Er wusste, er hatte Heiko ultimativ weh getan. Heiko stand noch geschockt da, als Adrian weg war und Andragul erschien.

„So, du wirst wieder eine Seele brauchen, Heiko. Da es sich um einen realen Fall handelt, können wir dir keine Vergleichsseelen geben, sondern nur das Original. Allerdings lebt ihr Bruder und Mörder noch, deswegen kriegst du nur den Teil von ihm, der bei seiner Tat starb.“

Heiko sah Andragul fassungslos und entgeistert an, als dieser ihm das Seelenfragment gab. Es stimmte wohl, was man sagte, bei so einer Tat stirbt immer ein Teil von einem selbst. Er bekam diesen Teil von ihrem Mörder, Ayhan Sürücü. Aber es war schwächer, als bei den Malen davor. Ein gewisser Wunsch nach Ehrenrettung war nun in ihm. Dies war wohl das Gefühl, weclhes Ayhan zu diesem Mord veranlasst hatte. Aber es war nicht so mächtig, wie das Gefühl der anderen Seelen, es war nur ein Teil. Außerdem war noch ein anderes Gefühl dabei. Nur rudimentär, doch so anders. Es schien ein Gewissen zu sein, das der Mörder endgültig verlor, als er seine schreckliche Tat beging. Vermutlich ist das der Grund, warum ein Teil von einem stirbt, wenn man so etwas Grausames macht. Man opfert sein Gewissen dafür, dachte sich Heiko.

„Nun, Heiko, du weißt, du musst für das Schauspiel gehorchen. Du wirst nach Deutschland zurückkehren und eine unvergleichliche Darbietung bringen. Adrian schicke ich natürlich auch, er wollte ja das Schauspiel und muss es sich ansehen.“

„Andragul, warum hast du Adrian und mir das Angebot gemacht?“, fragte Heiko mit Tränen in den Augen.

„Wir leben von der großartigen Darstellung, der von uns erwählten Künstler. Desto besser das Schauspiel, desto mehr können wir uns daran laben. Und ein Schauspieler wird besser, wenn er mit jemand anderem wetteifert. Dann kann er sich selbst dann noch verbessern, wenn er eh schon die Verkörperung der zu spielenden Person ist.“

„Das ist alles?“

„Ja, das ist alles, Heiko. Vergiss nicht, dein bestes Schauspiel zu liefern. Glaube uns, du willst nicht erleben, was passiert, wenn du uns enttäuschst. Außerdem wenn du Adrian töten willst dafür, lass es! Wir mögen es nicht, einen Darsteller zu verlieren.“

Andragul ließ kurz die Drohung im Raum stehen und verschwand dann. Heiko hatte begriffen, dass er im Grunde verloren war. Entweder würde er seine Schwester ermorden und dann mit der Schuld leben müssen, oder er würde Andraguls Zorn spüren. Aber immerhin, diesmal schien er eine Wahl zu haben. Sein Drang war schwächer, als bei den anderen Seelen, da es nur ein Fragment war, dazu lag da drin noch ein kleiner Rest Gewissen. So konnte er vielleicht widerstehen. Nur, hatte er den Mut dazu? Andraguls Drohung war eindeutig. Er wollte unbedingt Rache nehmen an Adrian, aber wie sollte diese aussehen? Wenn er ihn tötete, spürte er ebenfalls Andraguls Zorn.

Heiko war unschlüssig, was zu tun war. Entweder er war tapfer genug, seine Schwester zu verschonen und Adrian zu töten. Dann würde er Andraguls Zorn spüren, hätte aber wenigstens den letzten Rest seines Gewissens bewahrt. Oder er würde sich selbst retten und eine andere Art der Rache an Adrian überlegen.

Autor: Schatteneremit

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