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Der Unsichtbare Mörder

Hattest du jemals das Gefühl beobachtet zu werden? Oder hast du schonmal etwas gesehen was sich bewegt hat obwohl es sich garnicht bewegen konnte? Nun ja es kann sein dass du doch nicht verrückt bist so wie du denkst…

Als Melvin neulich von der Schule kam, waren seine Eltern noch nicht zu Hause. Er nutze diese Gelegenheit für eine Runde Videospielen an seiner Konsole. Er spielte etwa eine halbe Stunde lang als plötzlich die Verbindung zum Online Spiel abbrach. Er schaute auf sein Handy um zu sehen ob es am Wlan lag, und tatsächlich war das der Grund. Also ging er aus seinem Zimmer hinaus in Richtung Wohnzimmer wo sich die Wlan Box am Schreibtisch seines Vaters befand. Er erschrak kurz, als die Türe seines Zimmer mit einem lauten Knall zugeschlagen wurde. Er dachte sich dass es wahrscheinlich der Wind gewesen war. Jedoch waren alle Fenster geschlossen. Er neustartete also das Wlan woraufhin es wieder Verbindung gab und er ging fröhlichen Schrittes wieder in sein Zimmer. Als er die Tür öffnete, war sein Bildschirm schwarz, warscheinlich um Strom zu sparen.

Er drückte eine Taste am Controller und das was als nächstes geschah ließ sein Blut für einen Moment gefrieren. Auf dem Bildschirm war in großen Buchstaben geschrieben “Hallo, Melvin” wo vorher noch sein Spiel flimmerte. Er drückte neugierig und ängstlich eine Taste und der nächste Satz erschien. “Mach deine Tür lieber zu.” Er fragte sich was das soll, und was das für ein Spiel sein sollte und es kam ihm ziemlich absurd vor, Ratschläge eines Programms zu befolgen also ließ er die Tür offen. Daraufhin erschien ein neuer Satz auf dem Bildschirm “Ich bin kein Programm.” Melvin wurde unwohl zu Mute, denn woher sollte das Spiel wissen was er dachte?? Er machte hastig die Konsole aus und schaltete den Fernseher ab. Zu seiner Erleichterung funktionierte das Einwandfrei.

Er ging an seinen Tisch. Er fühlte sich irgendwie beobachtet… Melvin machte seine Tür nun doch zu, auch wenn es ihm verrückt vorkam. Er rief seinen Freund Bill an, der aber leider besetzt war und die Autosprechanlage ertönte. Er wollte erst auflegen da diese Roboterstimme für gewöhnlich immer das gleiche sagte, doch diesmal sollte es nicht so sein. Er hörte genau zu: “Guten Abend.”, ertönte eine nette stimme einer jungen Frau, obwohl es nicht Abend sonder Mittag war, “Bleib bitte am Apparat wenn du nicht sterben willst.” Diese Aussage schockte Melvin ganz plötzlich denn als der Teil mit dem Sterben kam veränderte sich die nette, freundliche Stimme in eine rostige Roboterstimme. “Bleib am Apparat! In Kürze wird jemand kommen und dich begrüßen.” Mehr wurde nicht gesagt. Er legte aber noch nicht auf, auch wenn er sich mittlerweile auf seinem Stuhl zusammengekauert hatte vor Angst des Unbekannten. Es klopfte. An der Tür oder im Handy, das konnte er nicht sagen aber natürlich hoffte er dass es nicht die Tür war!

Die Klinke wurde langsam und leise heruntergedrückt. Melvin nahm zitternd ein Buch vom Tisch und hielt es schützend vor sich, die Angst hatte ihn gepackt. Die Klinke war jetzt ganz unten angekommen und die Tür öffnete sich langsam und schwang von der einen Seite zur anderen. Der Flur war völlig freigelegt. Doch da war niemand. Wie war das möglich? Er hatte doch selbst gesehen dass jemand oder etwas die Türe aufgemacht hat! Was soll er jetzt machen? Er hatte panische Angst, und drehte sich weg von der Tür um sein Handy zu nehmen und die Polizei zu rufen. Dass er sich wegdrehte erwies sich als sein größter und letzter Fehler. Ein Schatten huschte durch die Türe, eine Klinge summte und wiedergab das Geräusch eines tiefen Schneidens in Fleisch. Melvin hauchte gurgelnd seinen letzten Atemzug aus und die rote Flüssigkeit übergoss sich an seinem Scheibtisch.

Vielleicht drehst du dich jetzt lieber nicht um, denn ich lauere überall… Während du genau diese Zeilen liest, nutze ich das vielleicht als Ablenkung und schleiche durch deine Tür hinter dich und bringe dich um… Du kannst mir nicht entkommen.

Ich bin das, was du nicht siehst

und doch aus allen Ecken sprießt.

In finstrer’ Nacht da bin ich raus,

doch wagts’ ein Lichtlein in dein Haus,

dann komm’ ich rein und machs’ dir aus.

Nichts und niemand kann mich fangen,

denn wers’ versucht ist schon vergangen.

Ich bin dunkler als die Nacht,

und wenns’ in deinem Häuslein kracht,

dann lauf nicht weg – es hat keinen Zweck.

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