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Imaginäre Liebe

Tulpa

Ich weiß, wie sich das anhört, aber bitte hör mir einfach zu. Mein Name ist Dalton, ich bin 29 Jahre alt und habe schon seit einiger Zeit keine Freundin mehr. Okay, eigentlich sind es schon fast zehn Jahre. Na gut, ich hatte nur eine einzige Freundin, als ich 18 war, für zwei Monate, und sie betrog mich. Überflüssig zu sagen, dass ich bei den Frauen nicht gerade ein David Hasselhoff bin. Eigentlich weiß ich nicht einmal, ob die Mädchen noch auf David Hasselhoff stehen.

In den letzten Jahren, und ich schätze, das gilt auch für den größten Abschnitt meiner Zwanziger, habe ich mich hauptsächlich auf die Arbeit konzentriert. Ich bin Finanzberater für ein bestimmtes, ziemlich großes Unternehmen. Es wird gut bezahlt, aber die Arbeitszeiten sind grausam. In den letzten Jahren habe ich mich einfach durchgebissen. Ein paar enge Freunde habe ich, aber ich hatte nicht viel Zeit, um eine enge Beziehung zu vielen Frauen aufzubauen.

Ich verbringe viel Zeit allein, weil ich bei meiner Arbeit manchmal bis zu 14 Stunden am Tag in einer Kabine mit Zahlen hantiere. Manchmal wird es einsam, das gebe ich zu. Die Zeit außerhalb der Arbeit verbringe ich oft zu Hause, stöbere auf Netflix und YouTube oder zocke Minecraft bis in die frühen Morgenstunden.

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich das erste Mal mit ihr gesprochen habe. Es war, als wäre sie eines Tages einfach da gewesen, aus heiterem Himmel. Sie scherzte und unterhielt sich, während ich nach Hause fuhr. Es war, als wären sie und ich schon unser ganzes Leben lang alte Freunde gewesen. Wir kannten viele Insider-Witze und scherzten regelmäßig stundenlang miteinander. Außerdem sprachen wir über Zukunftspläne und Traumurlaube, die wir beide eines Tages machen würden. Sie war freundlich, temperamentvoll und in jeder Hinsicht so lebensfroh. Sie hat mich sogar dazu inspiriert, eine Mitgliedschaft im örtlichen Fitnessstudio abzuschließen und wieder in Form zu kommen. Ihr Name ist Heather.

Nachts umarmen wir uns fest und schlafen gemeinsam ein. Am Morgen, wenn ich aufwache, begrüßt mich ihr wunderschönes Lächeln. Zuerst war sie nur eine Art körperlose Stimme in meinem Kopf, ein gespaltener Aspekt meiner Psyche, mit dem ich mich lässig unterhielt, aber mit der Zeit nahm sie körperliche Gestalt an. Nun… naja, nicht wirklich körperlich, aber… ätherisch? Ist das das richtige Wort? Ich schätze, man könnte sie mit einer Tulpa vergleichen, die ich jahrelang beschworen und mit ihr gesprochen habe.

Falls du nicht weißt, was man unter dem Begriff Tulpa versteht. Eine Tulpa bezeichnet nach tibetanischer Mythologie ein Geschöpf, das durch die reine Vorstellung von Menschen entsteht. Starke Emotionen, reine Willenskraft oder kollektive Gedanken können solche Wesen erschaffen. Vor allem im Horror-Genre finden Tulpas gerne Verwendung. Eine Manifestation von Gedanken, die durch reine Willenskraft entsteht, kurz gesagt.

Ich meine damit, dass ich sie jetzt genauso deutlich sehen oder mir vorstellen kann, wie ich jeden anderen sehen kann. Sie ist eher zierlich, etwa 1,70 Meter groß, hat langes kastanienbraunes Haar und ein paar Sommersprossen auf beiden Wangen. Ihre grünen Augen sind so eindrucksvoll, als würden sie die Ruhe des tiefen Waldes in ihrem Blick widerspiegeln. Sie ist fast nie ganz ernst, scherzt und kichert über Dinge, die ich sage und die sie als irgendwie pervers empfindet. Sie ist ein Depp, aber ein liebenswerter Depp, ohne Zweifel. Sie hat eine Ausstrahlung, die alle meine Probleme einfach verschwinden lässt. Oh, und sie hasst Schlangen.

Also, lass mich hier kurz etwas einwerfen. Ich bin nicht wahnsinnig. Ich weiß, das ist genau die Aussage, die ein Verrückter machen würde, aber sie ist wahr! Mir ist sehr wohl bewusst, dass Heather nur ein Hirngespinst von mir ist. Wenn ich zurückblicke, vermute ich, dass sie für mich eine Art unterbewusster Bewältigungsmechanismus war, um mit meiner Einsamkeit zurechtzukommen. Sie vervollständigt mich und bietet mir jemanden, an den ich mich wenden und bei dem ich Trost finden kann.

Sie ist unglaublich komplex, wie die meisten Menschen, nehme ich an. Zuerst habe ich mir ihre Antworten auf meine Worte nur eingebildet, doch mit der Zeit hat sie von sich aus geantwortet. Ihre Stimme wurde unverkennbar weiblich und nicht nur ein Spiegelbild meiner Kopfstimme. Meine Gedanken geben ihr nicht mehr den Weg vor. Sie trifft von sich aus Entscheidungen und reagiert auf eine Art und Weise, die ich mir selbst nie hätte vorstellen können. Einst war sie eine gespaltene Persönlichkeit von mir, doch jetzt trägt sie ihren eigenen Mantel und besitzt einen freien Willen. Heather ist keine reale Person, aber ihre Komplexität lässt mich glauben, dass sie leicht eine sein könnte.

Ich habe kürzlich jemanden getroffen. Eigentlich wollte ich sie nicht kennenlernen, aber ich hatte keine andere Wahl, da sie gerade erst ins Büro eingestiegen war. Und wie es der Zufall wollte, wurde ich von meinem Chef beauftragt, ihr zu helfen, sich einzuleben und sich willkommen zu fühlen. Sie war so nett, dass wir uns auf Anhieb gut verstanden. Sie heißt Lindsay, ist vielleicht 1,63 Meter groß, trägt glattes, tiefschwarzes Haar und eine alabasterfarbene Haut. Sie hat eine sehr sarkastische Persönlichkeit und macht regelmäßig ziemlich gewagte Witze, was ich sehr schätze.

Wir kamen vom ersten Moment an bestens miteinander aus, scherzten und flirteten sogar, als wären wir schon seit Jahren befreundet. Nach ein paar Wochen fasste ich endlich den Mut und beschloss, sie um ein Date zu bitten. Anfangs hatte ich Angst, dass es zwischen uns peinlich werden könnte, aber das war nicht der Fall. Sie schien sich wirklich darüber zu freuen, dass ich sie gefragt hatte, und es läuft gut mit uns. Sie kommt regelmäßig zu mir in die Wohnung und konsumiert regelmäßig Akte X, während wir nachts kuscheln. Im Moment würde ich sie noch nicht als meine Freundin bezeichnen, aber wir kommen der Sache schon ziemlich nahe. Ich denke, ich werde sie bald fragen.

Während unserer gemeinsamen Zeit sah ich Heather jedoch immer weniger. Ich denke, ich muss einfach weiterziehen, aber ich würde trotzdem gerne mit ihr reden. Sie ist jetzt schon seit Jahren bei mir, und es ist seltsam, mir ein Leben ohne sie vorzustellen. Neulich Abend war ich allein in meiner Wohnung und Heather tauchte zum ersten Mal seit Wochen wieder auf.

Gerade wollte ich ins Bett gehen, aber als ich das Licht ausschaltete, bemerkte ich eine Gestalt am Ende des Flurs. Fast hätte ich einen Herzinfarkt bekommen, aber als ich das Licht anknipste, erkannte ich, dass es Heather war. Sie trug ihren Schlafanzug und hatte einen verzweifelten Gesichtsausdruck und Tränen in den Augen. Ich fragte sie, was los sei, aber sie schüttelte nur den Kopf.

Sie folgte mir in mein Zimmer und wir beide schliefen ein, ohne viel miteinander zu reden. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fand ich Heather an der Bettkante sitzen. Ich reichte ihr die Hand und spürte ein Gefühl von Eiseskälte, wie flüssiger Stickstoff auf meiner Hand. Heather schluchzte leise und wandte den Blick ab.

“Heather, was ist los?” Sie drehte sich langsam um und betrachtete mich. Ich fühlte mich schrecklich, als ich sie in diesem Zustand sah. Tränen befleckten ihre Wangen und ihre Augenringe waren dunkel. Ich hatte keine Ahnung, wie sehr ich sie verletzt hatte.

“Liebst du mich?”, murmelte sie leise.

“Natürlich tue ich das…”, erwiderte ich ohne zu zögern. Sie schniefte und wandte sich wieder ab.

“Heather…”, flehte ich leise und griff nach ihr. Blitzschnell drehte sie sich um und schlug mir mit einer offenen Hand ins Gesicht. Ich spürte das Kratzen eines gezackten Nagels auf meiner Wange, ehe Heather schnell aus dem Zimmer eilte. Ihr Gesicht war… anders. Weniger ausgeprägt und eher kränklich. Es dauerte nur eine Sekunde, bis sie aus dem Zimmer verschwand, aber das machte mir Sorgen.

Ich rieb mir die schmerzende Wange und lachte irgendwie über die ganze Sache. Schließlich gibt es Heather gar nicht. Sie ist nichts weiter als eine manifestierte Gedankenblase, die sich mein Verstand zusammengebraut hat. Das wusste ich, aber warum sah ich dann beim Blick in den Spiegel eine kleine, bleistiftdünne Schramme auf meiner Wange?

Ich war spät dran für die Arbeit, also machte ich mich fertig und fuhr kurz darauf los. Der Arbeitstag verlief ziemlich normal, aber ich spürte ein Unbehagen in meinem Magen, das mich den ganzen Nachmittag begleitete. Immer wieder bildete ich mir ein, Heather aus den Augenwinkeln zu sehen, und mit jedem Mal, wenn ich sie sah, war ihr Aussehen verschlimmert. Ihr einst üppiges Haar hatte angefangen zu kräuseln und fiel büschelweise aus. Ihr Gesicht war leichenblass, ihre Haut wirkte schuppig und stark unterernährt wie bei einem Leprakranken.

Mindestens ein halbes Dutzend Mal habe ich sie gesehen, aber sie hat mich nie angeschaut. Lindsay schien zu erkennen, dass ich angespannt war. Sie fragte mich immer wieder, weshalb ich so verkrampft sei, aber ich tat es einfach mit einem Schulterzucken ab.

Wir beendeten schließlich den Arbeitstag im Büro und Lindsay wollte zum Abhängen vorbeikommen. Ich wusste, dass das eine schlechte Idee war, aber ich konnte nicht nein sagen. Sie war das einzige echte Mädchen, das mir seit der Schulzeit überhaupt einen zweiten Blick geschenkt hatte, und das wollte ich mir nicht kaputt machen, nur um meiner sich schnell auflösenden Psyche zuliebe. Ich hätte ihr einfach sagen sollen, dass sie gehen soll, verdammt, Lindsay, es tut mir so leid.

Gegen 18 Uhr verließ ich schließlich das Büro und schrieb Lindsay eine SMS, dass ich jederzeit vorbeikommen könne. Auf der Fahrt sah ich immer wieder etwas aus dem Augenwinkel. Eine vertraute Silhouette eines Mädchens, das gerade außer Sichtweite stand. Erst war sie hinter einem Baum an der Ampel, dann im Busfenster neben mir, und sie begleitete sogar eine Gruppe von Leuten, die aus der Bar kamen. Jedes Mal, wenn ich mich umdrehte, um nachzusehen, war sie nicht da.

“Es ist alles in Ordnung, du übernimmst dich nur… geh einfach nach Hause.” Ich redete auf mich ein und eine Weile dachte ich, es würde funktionieren. Jedenfalls bis ich ein unterdrücktes Weinen auf dem Rücksitz meines Autos hörte.

Mein Herz sank mir in die Brust, als mein Blick auf Heather fiel, die dort saß, verdeckt von ihrem verknoteten und dünnen Haarbüschel. Der Puls beschleunigte sich, als hätte ich gerade eine Adrenalinspritze abbekommen, und meine Hände begannen zu zittern, als ich das Lenkrad umklammerte.

“Du liebst mich nicht mehr…”, sprach ihre leise, raue Stimme. Ihre Stimme klang nicht düster, sondern traurig, und das machte mich völlig fertig.

“Heather… es tut mir leid, aber… ich muss nach vorne schauen… dein… du bist nicht real.” Ihr Weinen verstummte daraufhin und sie blickte zum ersten Mal zu mir in den Rückspiegel. Ihr Gesicht war hager geworden und ihre Augen wurden schwarz wie Teer. Die Lippen gefroren zu einer makabren, leichenähnlichen Apathie. Ich erwartete, dass sie sich von hinten auf mich stürzen würde, aber stattdessen löste sie sich einfach in Luft auf. Wie Rauch, der in die Luft entweicht, ist sie einfach verschwunden.

Einen Moment lang dachte ich, dass alles in Ordnung sei, dass ich mein Unterbewusstsein endlich besiegt und das Bedürfnis nach ihrem Bild hinter mir gelassen hätte.

“DU HAST MICH REAL GEMACHT”. Die Stimme, eine verworrene Kombination aus dämonisch, metallisch und Heather selbst, dröhnte in meinem Gehirn wie ein Düsentriebwerk. Es war das stärkste Geräusch, das ich je gehört hatte. Instinktiv lösten sich meine beiden Hände vom Lenkrad und hielten mir schmerzhaft die Ohren zu. Als ich sie zurückzog, bemerkte ich Blutflecken an meinen Fingern.

Mein Auto geriet ins Schleudern, aber ich gewann schnell wieder die Kontrolle, als die Stimme erneut sprach, diesmal im Flüsterton. “Du wirst mich nicht im Stich lassen.”

Nach einigen Minuten erreichte ich endlich meinen Wohnungseingang und wischte mir rasch das Blut von den Händen und Ohren. Lindsay wartete dort bereits auf mich, und im Stillen verfluchte ich diese Tatsache. Sie wusste sofort, dass etwas mit mir nicht stimmte. Auf ihre Frage hin hatte ich die denkbar schlechteste Ausrede parat.

“Ich… habe nur ein bisschen Kopfschmerzen, ich muss mich ein bisschen hinlegen.” Lindsays Lippen kräuselten sich nach innen und ihre Augen spiegelten Besorgnis wider.

“Ach komm schon, ich kümmere mich um dich.” Bevor ich protestieren konnte, zwinkerte sie mir zu und führte mich an der Hand nach oben in meine Wohnung. Lindsay öffnete die Tür und schaltete das Licht ein.

“Leg dich hin, ich mache uns etwas zu essen”, sagte sie und küsste mich auf die Wange. Am liebsten hätte ich mich gesträubt und ihr gesagt, dass sie um ihretwillen gehen soll. Oh, wie sehr wünschte ich, ich hätte das einfach getan, aber ich tat es nicht. Stattdessen blieb ich wie ein Feigling und Schwachkopf auf der Couch sitzen und lehnte mich im Sessel zurück, während mein Herzschlag wieder auf ein vernünftiges Maß sank.

Eine Weile war es ruhig, und Lindsay kochte ein herrliches Hühnchen Alfredo, während ich nach meiner psychotischen leibhaftigen Ex-Freundin Ausschau hielt. Nach einer Weile begann ich mich zu entspannen und spürte, dass Heather endlich weg war.

Lindsay und ich aßen zu Abend und schmiegten uns auf die Couch, um unsere X-Akten-Saga fortzusetzen. Nachdem die erste Folge beendet wurde, erhob sich Lindsay von meiner Brust und näherte sich meiner Balkontür. Sie zog eine Zigarette aus ihrer Tasche und schloss die Glasschiebetür. Ich beschloss, den zunehmenden Druck auf meiner Blase zu entlasten.

Als ich wieder ins Wohnzimmer zurückkehrte, erstarrte ich in meinen Gedanken. Lindsay stand auf dem Balkon und lehnte sich über das Geländer, während Rauch um sie herum wirbelte, aber sie war nicht die Einzige, die dort draußen stand. Hinter ihr befand sich eine zweite weibliche Gestalt mit einer ausgeprägten kastanienbraunen Haarfärbung. Heather wandte sich zu mir um, und mit einem Gesicht, das wie Seife aus der Mikrowelle verdorrt war, verzogen sich ihre hageren Lippen zu einem hämischen Grinsen.

“Lindsay!”, rief ich. Abrupt blickte sich Lindsay um. Ihre Augen fielen auf Heather und weiteten sich zu einem erschrockenen Gesichtsausdruck. Jetzt war ich nicht mehr der Einzige, der Heather sehen konnte. Bevor Lindsay sich rühren konnte, stürzte sich Heather auf sie und schleuderte sie über das Geländer in die Tiefe, bis sie sechs Stockwerke in die Tiefe stürzte. Lindsay schrie in ihren letzten Sekunden, als sie fiel, wurde aber schnell durch einen lauten, nassen Aufprall zum Schweigen gebracht. Ich sank auf die Knie und die Tränen liefen mir über die Wangen.

Die Balkontür glitt auf und ein Monstrum trat ein, das der Heather, die ich einst kannte, nicht mehr ähnelte. Ihre Nägel waren lang und gezackt, und der Mund stand zu einem teilnahmslosen Grinsen offen.

“Jetzt können wir zusammen sein…” Es war dieselbe dreischichtige Stimme, aber der Mund des Dings bewegte sich nicht im Einklang mit der Stimme. Ich wusste nicht, ob ich es mir nur eingebildet hatte oder ob es das Ding tatsächlich aussprach. Schwächlich taumelte ich rückwärts, als das Ungetüm näherkam. Mit panischem Verstand rannte ich zurück ins Bad, schloss die Tür und hielt sie mit dem Rücken zu.

Ich holte mein Handy heraus und begann, diese letzte Nachricht zu tippen. Ich weiß, dass mich alle für verrückt halten werden, und vielleicht bin ich das auch. Ich wollte nur, dass die Wahrheit über das, was ich erlebt habe, an die Öffentlichkeit kommt. Vorhin habe ich Sirenen gehört und zweifellos werden sie bald an meine Tür klopfen, aber ich befürchte, sie werden mich nicht vor ihr erreichen.

Ich kann sie da draußen hören, wie sie in einer psychotischen Lust schnauft und keucht. Ich habe nicht viel Zeit. Sie könnte die Tür leicht aufbrechen, doch ich weiß, dass sie dies nicht will. Sie will, dass ich leide, sie will, dass ich Angst habe.

Lindsay, es tut mir so leid. Ich weiß, dass du mich nicht hören kannst, aber bald werde ich es dir selbst sagen können. Ob physisch oder im übertragenen Sinne, mein Leben ist vorbei. Ich könnte die Dinge auch einmal selbst in die Hand nehmen und Heather die Genugtuung verweigern, mich zu erwischen. In der Spüle liegt eine Rasierklinge.

Verzeiht mir alle.

 

 

Original: zachariusfrost

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