KurzNSFW

Juicy Lucy

Ich halte an deiner Schule an und beobachte dich. Es ist Montag, warm, deine Haare wehen im Wind. Blond und lang. Du trägst ein Lächeln im Gesicht und Sommersprossen auf den rosa Wangen. Du siehst mich nicht, bist völlig unbekümmert. Du tobst mit deinen Freunden auf dem Rasen herum, so unbeschwert und voller Lebensfreude. Dein Kleid ist bunt, gepunktet und mit Rüschchen. Ich mag es. Dieses farbenfrohe Kleid an dir. Es umschmeichelt verspielt, und an den richtigen Stellen deinen zarten, kleinen und wendigen Körper.

Heute spielt ihr Fangen, einer fängt, die anderen rennen. Hin und wieder weht der freche Wind das süßes Kleidchen hoch. Man sieht dein Höschen aufblitzen, aber das ist nicht schlimm. Du bist noch jung, alles an dir ist so fein, so straff, so unbeschädigt. Deine Haut ist weich, weich und zierlich wie der Rest von dir. Und wenn du lachst, sind da Grübchen. Und wenn du kicherst, geht die Sonne auf. Du hast ein Funkeln in deinen blauen Augen, bist so unschuldig, wohlbehütet. So rein und unbefleckt. Deine Stimme ist hoch, schrill und niedlich. Und wenn du sagst “Du bist dran”, will ich es sein, der an der Reihe ist. Und wenn du kreischst, will ich der sein, der dich gefangen hat.

Ich sehe dir zu, wie du den Hügel hinauf rennst und kann erahnen, was gleich kommen wird, denn ich kenne dich. Deine Vorlieben und Macken. Du blickst einmal nach links, und einmal nach rechts und als niemand guckt, steckst du dir wie im Schwimmbad flink das Unterhöschen zwischen die kleinen Pobacken. Und dann geht’s los und erst mit Elan. Einmal mit Gekreische und Gerutsche die Rutsche hinab. Du magst es schnell, doch das war unüberlegt. Unten angekommen, sehe ich es dir an. Der Popo tut weh, die Backen sind wund, doch mit ein bisschen Ruckeln und Zuckeln, tut’s gar nicht mehr so weh,
springst wieder davon wie ein junges Reh,
ein anderer hinter dir her
und ich wünsche mir so sehr,
es wäre nicht so schwer,
dir nahe zu sein, bin ein durstiges Drecksschwein,
mit elendigen Fantasien,
sollte sie nicht durchzieh’n,
doch ist da in mir,
diese wahnsinnige Gier,
bin wie ein Tier,
will sie schmecken,
will sie lecken,
kosten die süße Süßigkeit,
bin so verdammt bereit,
es ist verflucht nochmal zum Weinen,
will es so sehr,
gib endlich her,
diesen erfrischenden Saft zwischen den…

 

..Biege ab und fahre davon, bis ich am nächsten Tag wieder mit meinem Auto in deiner Straße steh’. Diesmal steige ich aus, komme auf dich zu. Es hat mir keine Ruhe gelassen, werde mich vielleicht dafür hassen. Doch als ich vor dir stehe, gibt es kein zurück. Mehr. Nicht als ich auf dich hinab blicke und du mit diesen blauen, nichts ahnenden Augen zu mir hinauf. Du erkennst sie schnell, diese Gier in mir und als du zu mir sagst: “Mister, wollen sie einmal kosten?” ist es um mich geschehen. Ich lecke mir über die Lippen, bin völlig hinüber. Kann es kaum erwarten, will sie endlich probieren, diese süße Süßigkeit, die mir bisher verwehrt war, aber die du mir nun einfach so anbietest. Mir einem völlig Fremden, der vor dir steht und wie selbstverständlich nach der Geldbörse greift. Denn wer etwas will, der muss dafür was tun. Und du tust es. Du trägst dein einnehmendes Lächeln wie eine Waffe im Gesicht und als ich meine Finger nach den vielen Scheinen ausstrecke, weiß ich, du könntest mir jeden Preis nennen, ich würde ihn bezahlen, weil ich es so unbedingt will. Es brauche.

Deine blonden Haare flattern im Wind, dein Röckchen ist so schrecklich kurz und der Duft um uns herum so herrlich frisch. Und ich weiß, das zwischen uns, das muss der Sommer sein. Denn mir ist heiß und ich bin durstig. So unfassbar durstig.

“Wie viel willst du dafür haben?”, frage ich und gehe ein bisschen in die Knie. Du kicherst dein Kichern, das so hell scheint wie die Sonne und nennst mir deinen Preis. Ich ziehe bereitwillig einen Dollarschein heraus und gebe ihn dir. Meine Hände zittern, das Verlangen in mir brennt, so lange warte ich schon, so oft habe ich hier geparkt und dich beobachtet und immer gezögert. Doch heute wird mein elendiger Durst endlich gestillt. Die erfrischende Abkühlung ist so greifbar nah und nicht mehr fern.
Und als dein Papa dich bittet, dich bei dem netten Mann zu bedanken, weil ich dir mehr gegeben habe, als du wolltest, lache ich innerlich in mich hinein, nehme die frisch gepresste Limonade an mich, genieße die süße Köstlichkeit auf meiner Zunge und bemitleide den Trottel, der mir gerade seine Tochter für weniger als einen Dollar verkauft hat und dies erst merken wird, wenn ich dich geholt habe und er dich nie wieder sehen wird.

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