CreepypastaEigenartigesMord

Sag mir, dass du mich liebst!

In meinem Dorf ist dies eine bekannte Geschichte. Es handelt über einen Jungen, der sich in ein Mädchen verliebte. Er war ein schüchterner Junge, der nie den Mut aufbrachte sie zu fragen. Jedoch folgte er ihr immer unauffällig, um im richtigen Moment sich zu nähern und sie zu fragen.

Eines Tages fand er heraus, dass sie vermutlich wegziehen wird aufgrund eines Streites mit ihren Eltern und deshalb nie wieder kommen wird. Er entschied sich am Rande der Stadt zu warten um sie zu überraschen.

Während er wartete, überlegte er sich im Kopf wie genau er sie Konfrontieren sollte. Irgendwann stieg die Aufregung so enorm, das er nicht mehr ruhig stehen konnte und anfing mit seinen Fingern auf die Ortstafel zu trommeln.

Endlich konnte er das Auto von ihr sehen. Der einzige Weg aus der Stadt war der, auf dem der Junge wartete. Da dies nur eine Landstraße war, gab es auch nur eine Spur und somit konnte er nicht übersehen werden.

Als sich der Wagen näherte, überholte ihn die Aufregung und sprang mitten auf die Straße. Voller entsetzen versuchte das Mädchen zu bremsen. Jedoch hatte sie zu wenig Zeit und rammte den Jungen, der einige Meter flog und auf dem Asphalt aufknallte. Das Mädchen sprang aus dem Auto und näherte sich dem zuckenden Körper.

Als das Mädchen sich beugte um seine Verletzungen zu untersuchen, hörte sie ein leises Keuchen von ihm. Er stößt einen einzigen Satz aus,

“Lieb mich?” Fragte er mit einem grinsen, als Blut durch seinen Mund floss.

“Was?” Sie antwortete in ihren Verwirrten Zustand, nach der Annahme das er Tod sei.

“Liebst du mich?” Er fragte mit einer äußerst kränklichen, monotonen Stimme.

“Ehm … ja sicher.” Sie antwortete nach einem Moment der Stille.

“Du lügst!” Er schrie lauter als er eigentlich in Lage sein sollte.

Das Mädchen entschuldigte sich und begann mit einem entsetzten Gesicht, nach hinten zu schwanken.

Mit großer Mühe, versuchte er zu stehen. Er stöhnte qualvoll durch das Knacken seiner Knochen begleitet. Gleich darauf fiel er mit einem Schmerzensschrei, wieder zu Boden.

Sie geht in Mitleid auf ihn zu und legte seinen Arm über ihre Schultern um ihn ins Auto zu hieven. Sie legte ihn auf die Rückbank und er verlor sein Bewusstsein.

Entsetzt entschloss sich sich weiter zu fahren. Sie fuhren weiter in die Stadt, auf dessen Weg sie sich befand.

Die Fahrt dorthin, führte durch eine dunkle, einsame Seitenstraße. Nichts als große, leere Felder erspähten sich beidseits der Straße. Sie hörten ihn, als er sich stöhnend auf der Rückbank wetzte. Nervös, beschleunigte die Mutter den Wagen, um schneller ins Krankenhaus zu kommen. Der Plan war es ihn dort auszusetzen und den langen Weg weiter aufzunehmen.

“Bist du in Ordnung?” Fragte das Mädchen, in Unsicherheit ob er überhaupt wach war. Jedoch wollte sie die Stille mit etwas füllen.

Mit geschlossenen Augen, stellte er seine Frage erneut.

“Liebe mich!” Er murmelte als ob ihm die Worte mehr Schmerzen zufügten als seine Wunden.

Sie blieb ruhig. Das Mädchen machte den Radio an, um die peinliche Stille zu füllen, die die Frage verursacht hatte.

“Warum liebst du mich nicht?” Er fragte, sein Verhör fort.

Unauffällig versuchte sie einen Blick im Rückspiegel zu erhaschen, jedoch bereute sie es das getan zu haben. Der Junge saß nun hinter ihr und blickte ihr, mit seinem leblosen Augen, über die Schultern.

“Du solltest dich hinlegen, ruhen, deine Wunden könnten sich verschlimmern.” Sie schlug vor, in der Hoffnung das er aufhörte, ihr in die Rückseite ihres Kopfes zu starren.

“Sag mir, dass du mich liebst!” Er forderte, hob seine Stimme etwas lauter als zuvor.

“Leg dich hin! Ich glaube wir sind gleich da. Ich sehe schon Straßenlaternen.” Sie antwortet wieder um seine Frage zu vermeiden.

“Warum willst du nicht sagen, dass du mich liebst?” Er schrie lauthals, so dass das Mädchen aufzuckte.

“Hör auf damit!” Sie schreit in der Panik um seine Schreie des Wahnsinns zu brechen.

“Liebe mich!” Er schreit ein letztes Mal, seine Hände um ihr Gesicht gewickelt.

Sie schrie vor Schmerz, als er ihr über das Gesicht kratzte und ihr das rechte Auge heraus riss. Sie schrie ununterbrochen, sie verlor die Kontrolle über das Auto. Durch ihren Ur-Instinkt getrieben, versuchte sie das Auto in das Feld zu lenken. Jedoch verlor sie das volle Bewusstsein und das Auto landete in einem Telegraphenmasten.

Am nächsten Morgen wurde das Auto vom örtlichen Polizeibeamten gefunden. Die Leiche der Frau wurde von einem forensischen Experten untersucht, der zum Entschluss kam das die Frau durch Strangulation und die schweren Prellungen am Hals erlag. Dies ist der Teil, der die Experten verwirrt, da nur ein Körper aus dem Auto geborgen wurde.

 

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