MittelMordÜbersetzung

Butterflies

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Der Mord-Roman, den ich schrieb, wurde ein Bestseller und nun bekomme ich die Konsequenzen dafür zu spüren, einen Serienkiller zu inspirieren.

Ich war fasziniert Bücher über ein Genre zu schreiben, das Mord und Brutalität beinhaltete. Ich versuchte immer eine Audienz anzusprechen, die auf Kinder und Familien anspielte, aber die niedrigen Verkaufzahlen brachten mich zur Verzweiflung. Ich sprengte meinen Rahmen und veröffentlichte ein Buch namens „The Butterfly Murders“.

Es fing an mit der Neuigkeit das meine Frau schwanger ist und einem riesen Stapel an Rechnungen, die ich bezahlen musste. Sie wurde vor kurzem entlassen und war unfähig in der nächsten Zeit einem Beruf nachzugehen. Also fiel die Verantwortung auf mich. Bis zu diesem Tag war ich überrascht, dass diese wundervolle Frau ein Leben  mit einem Mann gewählt hat, der ihr keinen Reichtum versprechen kann.

Schreiben war schon immer meine Leidenschaft. Bevor das Kind kam, habe ich nie so viel Aufwand in meine Arbeit gesteckt, wie jetzt. Es war wohl eine Mischung aus Motivation und Druck, die mich antrieb. Aber sogar das half mir nicht, einen Publisher zu finden der ein „dummes Kinderbuch“ veröffentlichen wollte. Also brach ich meine Regeln.

Nicht lange und ich fand einen Publisher und bevor ich es bemerkte war es ein Bestseller.

Ich begann zu merken das die Menschen von der Brutalität fasziniert waren. Kein Wunder, warum wir in den Nachrichten regelmäßig mit Krieg konfrontiert werden, trotz dem Fakt, dass wir statistisch gesehen immer und immer mehr zum Weltfrieden kommen. 

Aber ich gab mich nicht damit zufrieden, über ein paar Morde zu schreiben. ich musste kreativ sein.

Die Menschen wollten Ritualmorde. Sie wollten, dass Morde eine Kunstform sind.

Was mein Buch so gut machte,  war dass mein Protagonist ein Serienkiller war. Ein Künstler.

In meinem Buch beschrieb ich seine Morde sehr bildlich. 

Als ein Schmetterlingsammler tötete er seine Opfer mit der gleichen Abwechslung, aus der auch seine Sammlung besteht.

Eines Morgens schauten meine Frau und ich wie jeden Morgen die Nachrichten.

Wir erwarteten alten Promikram und komplizierte, politische Themen aber eine Schlagzeile überraschte uns.

Ein Schlachter wurde in seinem eigenen Gefrierraum gefunden.

Experten fügten hinzu, dass er unter Drogen stand.

„Das klingt wie aus deinem Buch.“, sagte meine Frau, „Ein Schmetterlingssammler betäubt sein Opfer und friert seine Probe ein, bevor er sie ausstellt“

„Scheint so…“, antwortete ich.

Die Nachrichten schockten uns, aber wenn man etwas länger lebt, sieht und hört man seltsame Dinge. Während Mord immer Teil der Nachrichten sein wird, werden auch immer seltsame Ausreisser dabei sein. Aber dort hörte es nicht auf! 

Eine Woche später wurde ein neues Opfer, eine Frau, tot auf der Straße aufgefunden.

Die Todesursache war erfrieren.

Aber was die Medien erst hellhörig machte, war ein Opfer dass in einem Schmetterlings und Mottenmuseum gefunden wurde. Seine Arme und Beine mit Boltzen an einer grossen Holzplatte fixiert. So wie die Opfer davor war die Todesursache erfrieren.

Jetzt war erstmalig von einem freilaufenden Serienkiller die Rede. 

Als von mehreren ähnlichen Toden berichtet wurde, konnte niemand mehr sagen, als dass sie ähnlich denen in meine Buch sind.

Natürlich wurde ich von der Polizei befragt aber ich konnte nur meinem Kopf schütteln und sagen „Ich weiss nichts“.

Die Polizei fragte dann, ob man irgendwie die Morde des Serienkillers vorraussagen könne.

Ich errinnerte mich, dass potenzielle Opfer ein Stück Schmetterlingsnetz in ihren Sachen finden würden. Dies war der Weg, wie der Killer seinen Opfern zeigt, dass sie gefangen wurden.

Die Polizei bedankte sich, bevor sie mich verließen. Ich fühlte mich schuldig.

Das erste mal in meinem Leben hatte ich etwas Großartiges geschafft, sogar für mein Leben und das meiner Familie gesorgt und am Ende hatte ich ein Monster geschaffen.

„Schatz es ist nicht deine Schuld!“, flüsterte meine Frau mir im Bett zu.

„Natürlich ist es das!“, meinte ich, „Der Mörder nahm mein Buch als Mordanleitung.“

“Das war aber nicht deine Absicht!“

“Das wird es wohl gewesen sein. Ich wollte es von Anfang an nicht schreiben“

“Aber du hast es für unser Kind geschrieben, erinnerst du dich?”

Ich war geschockt. Trotz dem grausamen Kontent meiner Arbeit war es tatsächlich meiner Zukunft gewidmet, die ich beschützen wollte. Ich weinte etwas.

„Erinnerst du dich, wie wir uns getroffen haben?“, fragte ich.

„Ja.“ sie wurde ein bisschen rot. „Wir waren in der Highschool zu der Zeit.“

“Wir haben angefangen Interessen auszutauschen.“, sagte ich.

„Ich wollte Lehrerin werden und du Autor für Kinderliteratur“

„Wir hatten ein ähnliches Ziel.“, ich lachte, „Die Welt für Kinder verbessern!“, wir beide lachten diesmal.

„Ich denke unser echter Start zu diesem Ziel ist unser Kind.“, sagte ich. Sie stöhnte etwas.

„Es ist ein Junge.“

Wir beendeten unsere Konversation mit einem Gute-nacht Kuss. Ich hatte Probleme zu schlafen.

Ich träumte, dass ich das Blickfeld des Killers hatte. Das Bild, mein Opfer zu betäuben und es einzufrieren fühlte sich echt an. Ich konnte die Kälte spüren, die mich dann weckte. Meine Frau klang, als ob sie schlief. Ich sah mich im Raum um und bemerkte, dass das Fenster offen war. Kein Wunder das ich aufgewacht bin. Warte, habe ich das Fenster nicht geschlossen?

Sofort schaltete ich das Licht an und schnappte mir einen Baseballschläger.

„Schatz was ist los?“, hörte ich meine Frau aufwachen.

„Das Fenster war offen.“ Ich lief rum und untersuchte das Haus. 

Nichts war gestohlen und es gab keine Spuren von Einbruch.

„Schatz,“ sagte meine Frau. „Ich denke ich habe das Fenster aufgelassen um die Hitze zu ertragen. Das ist alles!“ 

Ich ging beruhigt zurück ins Bett.

Aber als ich einen flüchtigen Blick auf unsere Wertsachen auf dem Nachttisch warf, sah ich ein zerissenes Stück Netz. Ein Schmetterlingsnetz. Ich rief sofort die Polizei. 

Am nächsten Tag bewachten ein paar Polizisten unser Haus. Mir wurde auch versichert, dass Polizisten gegenden bewachten mit Gefrierräumen für den Notfall.

Bürger/innen wuren auch gewarnt nicht Nachts alleine nach Draußen zu gehen.

Später belehrte ich die Polizisten mit ein paar Infos, bezüglich den fiktionelen Charakteren in Bezug auf deren Aktionen und was der Mörder vielleicht tun würde.

„Außerdem,“ sagte ich zu ihnen „Er wird vielleicht aufs Ersticken zurück greifen, wenn er keinen Weg finden würde, sie zum Erfrieren zu bringen.“

Meine Frau zog mich später in einen anderen Raum.

„Schatz?“, flüsterte sie „Das steht nicht in deinem Buch“

„Was?“

„Der Mörder hat das nie getan!“

Ich stammelte ein bisschen „Du hast Recht.“

„Wurde er nicht in einen Hinterhalt verwickelt, als er versuchte ein noch nicht totes Opfer zu betäuben?“

“Aber er würde den selben Fehler nie wiederholen.“, antwortete ich.

Ihre Augen erweiterten sich.

“Ich weiß einfach, wie er denkt.”

“Denkst du der Leser würde es wissen?”

“Ich… Ich bin mir nicht sicher.”

Mehrere Tage vergingen und es gab keinen Mord mehr. Ich hatte immer noch diese Alpträume in denen ich sah was der Mörder sieht. Und jedes mal wachte ich auf.

Ich half noch mehr bei den Untersuchungen, manchmal erzählte ich ihnen Dinge, die der Öffentlichkeit enthalten blieben. Ich fing an ängstlich zu stöhnen. Meine Frau bemerkte dies.

“Geht es dir gut?” fragte sie.

“Mir gehts gut!” antwortete ich.

Ein Schmetterling flog in unser Haus und fing meine Aufmerksamkeit.

Ich fing ihn bei den Flügeln und starrte ihn an.

„Bist du sicher dass es dir gut geht?“ Ich ignorierte sie.

„Lass ihn los. „, hörte ich sie sagen. Aber ich war weiterhin fasziniert von dieser Kreatur.

„Hör auf damit!“, sie schlug mich und ich verlor den Schmetterling und brach seinen Flügel. 

Ich war plötzlich überwältigt mit Wut. Ich griff sie beim Hals. Ein paar Dinge fielen beim Würgen runter und machten dabei Lärm.

Die Polizei stürmte herein und feuerte einen Stromschocker auf mich ab.

„Was ist hier los?“

Ich hörte sie weinen, als ich ohnmächtig wurde. 

Alle Beweise sprachen gegen mich. Fingerabdrücke, DNA Proben, alles. Die Polizei fand sogar einen gefrorenen Schmetterling in meinem Kühlschrank.

„Sagen sie uns alles!“, verlangte der Vernehmende.

Ich gab zu, dass das Buch, das ich schrieb auf einer Serie von Alpträumen basierte, die ich für eine ziemlich lange Zeit schon hatte, sogar vor meiner Hochzeit.

Anfangs startete es mit Massakern. Aber jedes mal, wenn es sich wiederholte, fügte ich neue Elemente hinzu, was für mehr Komplexität sorgte und später zum Schreiben des Buches führte.

Ich war angeregt, es veröffentlichen zu lassen. Die Idee war immer in meinen Gedanken. Aber erst als die Verzweiflung kam, entschied ich mich es zu veröffentlichen.

Als ich über die Serie an Morden, die ich begangen haben sollte, ausgefragt wurde, sagte ich , dass ich sie nur als Träume wahr nahm.

Der Vernehmende bemerkte, dass der Mörder über den ich schrieb, von einem normalen Leben träumte. Eine liebende Frau und ein Kind war alles, was er wollte.

Die Befragung endete und ich wartete auf meine Verurteilung.

Die Tortur war zu viel für mich.

Das schmerzhafteste war, dass ich meine Frau zurück lassen musste.

Sie sollte diesen Monat unser Kind gebären und ich würde es verpassen.

Die Realität verschwomm, als ich versuchte den Schmerz zu blocken.

Als sie mich weg brachten, konnte ich nur fragend auf meine Identität zurück blicken.

Bin ich der Schreiber, der davon träumte ein Serienkiller zu sein oder bin ich der Serienkiller der davon träumte ein Schreiber zu sein?

—-

Diese Pasta habe ich auf Wunsch von Aylo mal so eben übersetzt. (knapp 2 Stunden hats mich gekostet.)

Es könnte sein das ich etwas sparsam mit Kommas war, also wenn ich was in dem Sinne vergessen habe. Nicht nur verbessern sondern mich mal so richtig anscheissen. Irgendwie sollte ich die Kommaregeln können mit 17.

Da ich nicht weiss was ich alles machen muss um keine Regeln zu brechen habe ich euch hier nochmal verlinkt von wo ich die pasta habe.

Der Autor kann nicht benachrichtigt werden da er seinen post bei blogger gelöscht hat und ich seinen Namen nicht finde.

http://creepypasta.wikia.com/wiki/Butterfly

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