
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Sie nennen mich „Big Mom“. Meinen richtigen Namen habe ich schon lange vergessen. Doch eines ist mir nicht entfallen: Warum ich das hier mache.
Habt Ihr Kinder? Eine Schwester oder einen Bruder? Einen Freund oder jemanden, den Ihr wirklich liebt?
Nun, ich hatte so einen: Mein kleiner Sohn; nicht einmal acht Jahre alt.
Vor meinen Augen haben sie ihn umgebracht. Ihm das Herz herausgerissen.
Ich habe es gesehen.
Als sie weg waren, war das Herz nicht mehr da. Aber mein Sohn war noch da. Und ist es immer noch. Er atmet und bewegt sich nicht mehr, aber er wird sich irgendwann wieder bewegen.
Ich weiß es.
Ich habe seinen Körper immer bei mir, hier, in meinem Arm.
Auch das Messer, mit dem sie ihn mir nahmen, habe ich noch. Sein Blut darauf ist braun, getrocknet, doch das frische glänzt noch rot. Und ich habe es immer bei mir.
Wenn ich auf Euch treffe, seht Ihr es immer nicht sogleich.
Ihr seht erst mich, groß, wie ich bin, und dann meinen Sohn, den ich immer dabei habe.
Die meisten von Euch denken immer zuerst, er sei nur eine Puppe. Doch wenn ich näher komme, dann sehe ich das Erkennen in Euren Augen.
Ihr müsst keine Angst haben. Ihr seid selbst Schuld.
Ihr habt ein Herz, das schlägt. Mein Sohn nicht.
Doch er wird bald eines haben.
Das verspreche ich.
Ihr verfallt immer in einen Schock, wenn Ihr mich seht, und Ihr könnt Euch nicht wehren.
Ich lasse meinen Sohn los und halte Euch dafür fest, denn Ihr habt etwas, dass er braucht. Mit meinen starken Armen presse ich Euch zu Boden.
Wenn Ihr liegt, sorge ich dafür, dass Eure Brust frei ist.
In Eurer ganzen Pracht liegt Ihr vor mir und ich höre, wie Euer Herz immer schneller schlägt.
Ba-dumm, ba-dumm, ba-dumm.
Langsam liebkose ich mit meinem Messer die Stelle, unter der Euer lebensspendendes Organ sitzt.
Ihr habt die Augen immer offen, denn ich möchte, dass Ihr alles seht. Er musste auch alles sehen. Mit der Spitze der Klinge fahre ich nun langsam hinab. Langsam, ganz behutsam, ritze ich Eure Haut auf. Hier versucht Ihr immer zu schreien, doch ich möchte nicht, dass Ihr schreit, deshalb bleibt Ihr stumm. Nun gehe ich mit der Klinge tiefer hinein; schneide Eure Haut und Euer Fleisch auf. Ich weiß, wo ich das Messer hinführen muss; weiß, wo Euer Herz sitzt. Bald ist der Schnitt tief genug. Vorsichtig klappe ich Euren Brustkorb auf und greife hinein. Normalerweise finden meine Hände schnell Euer Herz, doch manchmal muss ich suchen.
Meine Finger umgreifen es und es pocht immer noch, wenn ich heraushole.
Wenn ich es an mich genommen habe, seid Ihr noch nicht tot, denn ich möchte, dass Ihr weiterhin zuseht.
Mit Eurem Herzen laufe ich zu meinem Sohn.
Ich setze ihm Euer Herz ein, doch es passt nicht. Er wacht nicht auf.
Es ist nicht das richtige Herz; ich werde ein anderes suchen müssen.
Ich gehe zurück zu Euch und lege es in Eure Hände.
Ihr umklammert das Herz.
Viele schauen abwechselnd ihre Hände und mich an, andere starren nur auf den blutigen Muskel, den sie halten. Manche fangen an zu weinen.
Und dann, ja, erst dann, wenn Ihr Euer Herz in den Händen haltet und wisst, was geschehen ist, dann erst erlaube ich es Euch,
zu sterben.
Warum ich das mache?
Ihr denkt, ich sei verrückt?
DU denkst, ich sei verrückt?
Warten wir es ab… Du wirst Dich bald selbst davon überzeugen können…