
Der eigene Mord – Teil 3
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Mit Entschlossenheit schritt Melek zurück zu der Psychiatrie. Die Wächter staunten nicht schlecht dass die Ausreißerin auf einmal zurück kehrte. Doch Melek gab keinerlei Antworten auf die Fragen der Pfleger oder auf die Fragen von Dr. Jeevas. Denn ihre Gedanken drehten sich nur noch um die Person; die sie so sehr aus tiefsten Herzen hasste. Sie wurde in ihre Zelle geschickt. Doch dies war ihr ganz recht. Dort konnte sie sich in Ruhe einen Plan überlegen. Heute war in der Psychiatrie einer der Waschtage : heißt heute Nacht würden viele Patienten sich duschen gehen oder auch baden. Bestimmt auch ihre Mutter. „Fragt sich nur noch womit ich meine Mutter umbringen kann“, fragte sie sich, sprach es allerdings nicht aus. In dem Moment fiel Melek die Pistole ein, die sie hinein schmuggeln konnte. Sie hatte sie warum auch immer von ihrem alten Zuhause mitgenommen.
Vorsichtig befühlte sie das kalte Metall. Glücklicher Weise war die Pistole sogar noch geladen. Noch während das Mädchen die Waffe betrachtete entwickelte sich in ihrem Kopf ein Plan. Heute Nacht würde sie sich im Duschraum verstecken und auf ihre Mutter lauern. Es war eine große Gemeinschaftsdusche. Also würde das Versteck keine Rolle spielen. Wenn ihre Mutter bei den Duschen auftauchen würde, würde Melek aus ihrem Versteck kommen und sie mit der Pistole erledigen. Allein die Vorstellung brachte das Mädchen zum Lächeln. Und dann bereitete sie auch schon alles für ihren Plan vor. Kurz vor Mitternacht stand sie da nun. in ihrem Versteck am Duschraum. Es war für sie fast schon zu einfach gewesen die Wache auszutricksen damit Sie aus ihrer Zelle kam. Tausende Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Doch sie ermahnte sich selbst Ruhe zu bewahren. Gerade als sie schon nachschauen wollte, wo ihre Mutter blieb hörte sie ein Geräusch. Es waren Schritte wie die einer Frau. Schweiß brach auf Meleks Stirn aus. Vorsichtig spähte sie aus ihrem Versteck und erstarrte. „Sie ist es wirklich.“ schoss es Melek durch den Kopf. Der Schock, dass sie nur wenige Meter vor ihrem Ziel war ließ ihre Beine zittern. Schließlich konnte Melek sich doch noch beruhigen. Sie sah sich um : der Raum war mittelgroß, hatte mehrere Duschen, die in einer Reihe an der Wand standen, eine große Badewanne, die neben den Duschen stand und an der Wand hing ein riesiger Spiegel. Die Mutter war gerade dabei sich auszuziehen. Als auf einmal Melek aus ihrem Versteck heraus kam. Überrascht blickte die Mutter auf Melek als diese vor ihr stand mit der Pistole in der Hand. Seltsamer Weise fing die Frau an zu lächeln. Dann sagte sie : „Hallo meine Tochter. Schön bist du geworden…“. In Melek verkrampfte sich alles als sie diese Worte hörte. Voller Hass rannte Melek auf sie zu und wollte sie erschießen. Doch die Frau war schneller und wich aus. Dann packte sie Melek am Kopf und schlug deren Kopf immer wieder gegen die Kante der Badewanne. Benommenheit stieg ihn ihr auf. Ihr Gehirn fühlte sich an wie Zuckerwatte und aus ihrer Nase lief Blut. Die Frau ließ Meleks Kopf los und ging ein paar Schritte zurück. Melek taumelte, fing sich aber relativ schnell wieder . Die Pistole lag auf dem Boden. Allerdings bemerkte Melek dies erst als die Frau sie schon in den Händen hielt. Fluchend hielt Melek sich den Kopf. Sie musste sich schnell etwas überlegen, sonst würde ihr Plan nicht funktionieren. Die Frau blickte währenddessen nachdenklich ins Leere. Das Mädchen nutzte diesen Augenblick. Sie rannte auf die Frau zu und rammte ihr mit voller Wucht ihre Faust in deren Magen. Die Mutter hatte gar keine Zeit zum Reagieren und ließ die Pistole fallen. Sie selber fiel auf die Knie. Und Melek schnappte sich endlich die Pistole. Das Adrenalin schoss durch den Körper des Mädchen und ließ ihre Hand zittern. Zwar zielte Melek auf ihre Mutter schoss dann allerdings doch versehentlich neben sie auf den Spiegel. Dieser zerbrach in tausende Teile. Mittlerweile war die Mutter aufgestanden und rannte auf Melek zu. In ihren Augen brannte der Hass. Doch dann zerriss ein Schuss die Stille. Sowohl die Mutter als auch Melek fielen zu Boden. Melek lag auf dem Boden und blickte in einen großen Splitter des Spiegels. Sie sah sich selbst. Das Blut aus ihrer wunde am Kopf floss bereits. Dann wurde es auch schon schwarz vor ihren Augen. Ihr letzter Gedanke galt ihrer Mutter.
„Die 16 Jährige Patientin der Psychiatrie St. Peter hatte heute Nacht aus unerklärlichen Gründen in dem Duschraum der Anstalt Selbstmord begangen. Der komplette Raum war verwüstet aufgefunden worden und das Mädchen hatte sich mit einer Pistole in den Kopf geschossen. Sie litt bereits in der Vergangenheit an Halluzinationen, bei denen sie glaubte ihre längst tote Mutter dauernd gesehen zu haben. Was die Motive für den Selbstmord waren und woher sie die Pistole hatte, ist noch unklar. „