
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Früher sagte meine Mutter mir immer, wie stolz sie doch auf mich ist. Das gab mir immer ein tolles Gefühl, denn mir war klar, dass ich einer liebenden Person Freude gemacht habe. Sie sagte es besonders oft zu speziellen Anlässen. Wenn ich beispielsweise einen Erfolg erzielte, sagte sie es. Sie sagte es immer. Je öfter sie es sagte, desto mehr bekam ich ein komisches Gefühl im Bauch. Bis zum heutigen Tag erinnere ich mich an ihre Worte. Ich hätte sie bestimmt weiterhin gehört, wenn sie nicht an meinem 15ten Geburtstag gestorben wäre. Mein Vater sagte, wie stolz er auf sich und vor allem auf mich an diesem Tag war. Warum weiß ich nicht mehr. Ich war auch stolz auf ihn. Denn der modernde Gestank, der aus dem Müllsack trat, den er mit sich herumschleppte, störte ihn nicht. So froh habe ich ihn selten gesehen.
Heute wohne ich abgelegen in einem Wald in einem Wohnwagen, denn die meisten Menschen verstehen meine Art wohl nicht. Falls sich allerdings doch mal einer hierher verirrt will ich ihn auch stolz machen. Wie das Auto, was soeben an der Straßenseite gehalten hat. Ein junger Mann stieg aus und klopfte hilfesuchend an meine Tür. Gut vorbereitet öffnete ich die Tür und rammte ihm mein Messer zwischen die Brust. Er atmete noch ein letztes Mal tief durch, während ich ihn lächelnd ansah und drehte das Messer im Bauch meines Freundes herum. Und wieder war ich stolz auf mich. Dieses unwiderstehliche Gefühl ließ sich aber steigern. Ich zog das Messer heraus und schnitt ihm den Kopf ab. Dabei spürte ich seinen Puls. Es war einfach herrlich. Seine Frau, die auf ihn wartete, freut sich bestimmt, wenn sie in der Dunkelheit der Nacht ihren Liebling wiedersehen wird. Sie wird stolz auf mich sein, ich weiß es genau.
Ich zeige ihr den Kopf und blicke in ihr ängstliches Gesicht. Panisch schließt sie die Türen des Autos ab. Dann hebe ich meine rechte Hand und zeige ihr den Autoschlüssel. Noch einmal, Mutter…
…sei stolz auf mich!
…genau wie mein Vater