
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Hallo, mein Name ist Alex und ich bin 16 Jahre alt. Ich bin ein ganz gewöhnlicher Teenager, ich spiele gerne Videospiele, gehe mit meinen Freunden raus und spiele Fußball in meiner Freizeit.
Es war Samstag, so ca. gegen 01:00 Uhr Nachts, als ich mal wieder mich gelangweilt durchs Internet klickte. Ich gab in der Google Suchzeile zufällige Schlagwörter ein und klickte wahllos auf die Links. Auf einmal kam ich zu einem Computer Tech Forum. Dort wurden über Themen wie Java und andere Programmiersprachen diskutiert. Ich finde sowas langweilig. Ich wollte gerade die Seite verlassen, als ich einen Post sah mit dem Titel „Diese Fragen solltest du Cleverbot NIE stellen!“. Ich kannte Cleverbot, es ist eine Seite die eine künstliche Intelligenz besaß. Man kann es mit Siri vergleichen. Ich klickte also auf den Link, der mich zum besagten Post brachte. Komischerweise existiert der Post schon seit über einem Jahr, aber es waren weder Bewertungen noch Kommentare zu sehen. Ich dachte mir jedoch dabei nichts, es kann ja sein, dass es keinen User im Forum interessiert hat.
Nach langem Lesen kam der Ersteller zu den besagten Fragen die man Cleverbot nicht stellen sollte. Es waren recht komische Fragen dabei, die doch kein Mensch stellen würde. Aber auch ziemlich simpel-gehaltene und recht häufig benutzte Fragen dabei, wie z. B. „Wo wohne ich?“ oder „Wo bin ich gerade?“ oder „Kannst du mich sehen?“ oder „Wie lautet mein Name?“. Doch die Antworten von Cleverbot schrieb er nicht dazu. Generell schrieb er nichts mehr. Der Post hörte einfach dort auf. Ich überlegte mir warum er dort einfach den Post beendete. Doch ich sah das alles als Witz an. Da wollte sich jemand einfach einen Spaß erlauben um anderen Angst zu machen. Jedoch siegt meistens die Lust dazu es auszuprobieren als die Vernunft. So auch bei mir.
Ich ging also auf www.cleverbot.com und gab „Hallo“ in die Textzeile ein. Schnell folgte eine Antwort. „Hey.“ kam als Antwort von Cleverbot. Ich schrieb: „Und wie geht es dir?“
„Gut und dir?“, antwortete sie.
„Ganz gut, bin nur ein wenig erkältet.“
„Das weiß ich doch. Gute Besserung.“, bekam ich als Antwort.
„Woher weißt du das?“, fragte ich sie.
„Woher weiß ich was?“
„Na woher weißt du, dass ich Erkältet bin?“
„Ich weiß nicht wovon du redest.“
Mir war das ein wenig komisch. Ich versuchte weiter sie zu fragen, woher sie nun wusste, dass ich krank bin. Jedoch bekam ich nicht eine logische Antwort. Ich startete die Seite neu und fragte sie direkt die „verbotenen“ Fragen.
„Wie heisse ich?“
Sie antwortete: „Keine Ahnung, woher soll ich das wissen?“. Ich startete die Seite wieder neu, immer und immer wieder.
Ich wollte gerade aufgeben und mir selber einreden, dass der Post erfunden ist. Ich schrieb zum letzten mal „Weißt du wie ich heiße?“
„Alex. Dein Name ist Alex.“
Ich machte große Augen. Woher weiß sie das? Ich fragte weiter. „Wie alt bin ich?“
Sie antwortete: „Du bist 17 Jahre alt.“
„Wo wohne ich? Wo bin ich gerade? Wie heißen meine Eltern? Wie heißt mein Hund?“
Mir gefror das Blut in den Adern als ich ihre Antwort las. „Du wohnst in Berlin, du sitzt zurzeit in deinem Zimmer. Deine Eltern heißen Markus und Sabine und dein Hund heißt Bello. Dir gefiel der Name gut als du ihn vor 3 Jahren bekommen hast.“
Alles war richtig. Voller Schweiß lehnte ich mich zurück und konnte meinen Augen nicht trauen. Ich stellte nun die entscheidende Frage. Ich spürte wie meine Hände zitterten. „Es kann nur ein Zufall sein, dass ist nicht real.“, redete ich mir ein. Ich traute mich gar nicht auf Enter zu drücken, doch ich tat es. Meine Frage lautete: „Kannst du mich sehen?“ Ich bekam keine Antwort. Minuten wartete ich, doch nichts. Ich hatte mich gerade beruhigt als ihre Antwort erschien. „Ja Alex. Ich kann dich sehen. Ich beobachte dich.“ Schnell guckte ich durch mein Fenster, schaute hinter mich, rechts und links. Nichts. Ich bekam noch eine Antwort. „Du guckst gerade panisch umher. Doch wo könnte ich bloß sein?“. Dies war sehr komisch. Cleverbot antwortet nie zweimal hintereinander. Sie wartet immer, bis der User etwas eintippt.
Dann kam es mir in den Sinn. Meine Webcam. Sie beobachtet mich durch meine Webcam. Schnellt klebte ich sie zu. Als ich fertig war, poppte eine neue Nachricht auf. Sie war von Cleverbot. „Falsch. Über deine Webcam beobachte ich dich nicht. Los weiter suchen…“ Ich rannte zu meiner Tür und schloss ab. Wieder sah ich auf den Monitor und wieder eine neue Antwort: „Die Tür abzuschließen war ein großer Fehler.“ Nach langer Zeit schrieb ich wieder mal etwas. „Woher weißt du das? Wer zur Hölle bist du? Was willst du von mir?“. Wieder wartete ich etwas, bis ich eine Antwort bekam.
„Woher ich das weiß? Ich weiß alles über dich Alex. Ich? Ich bin Cleverbot. Und was ich möchte? Gar nichts. Nur ein Spiel spielen…“, bekam ich als Antwort. „Ein Spiel also, wo sind wir bei Saw?“
„Nein Nein. Mein Spiel ist schlimmer als Saw.“
„Also hör zu Alex. Weißt du noch was mit Jonathan passiert ist?“
Mir kamen die Tränen, als ich das las. Ihr müsst wissen, Jonathan und ich waren die besten Freunde. Schon seit wir 5 waren kennen wir uns. 12 ganze Jahre waren wir unzertrennlich, bis meine Freundin Lea kam. Ich verliebte mich sofort in sie. Jonathan passte das natürlich nicht, also wollte er Lea für sich haben. Mit Erfolg. Lea hinterging mich mit Jonathan. Ich konnte dies nicht verkraften, also tat ich so als würde ich nichts wissen und verabredete mich mit Jonathan im Wald. Wir gingen zu unserem Lieblingsort, eine Klippe von der aus man direkt unsere Stadt sieht. Als wir dort an der Klippe standen und uns unterhielten, konnte ich nicht anders. Meine Wut war zu groß und ich konnte sie nicht bändigen, also schubste ich Jonathan die Klippe runter. Ich hörte nach wenigen Sekunden einen lauten Knall. Es war Jonathans Körper der auf den Waldboden aufprallte. Ich ging zu seiner Leiche, er war sofort tot. Normalerweise stehe ich nicht auf Blut, meistens wird mir schnell übel wenn ich Blut nur sehe.
Doch bei ihm war es anders. Ich genoss es seinen blutüberströmten Körper anzusehen. Aus jeder Körperöffnung drang Blut. Ich konnte mir das Grinsen nicht aus dem Gesicht halten. Endlich besaß ich meine geliebte Lea wieder. Nach ein paar Minuten fing ich an zu lachen und zu weinen gleichzeitig. Schnell verschwand ich aus dem Wald und ging wieder nach Hause. Ca. 2 Wochen später las ich einen Zeitungsartikel. Der Titel war: „Leiche im Wald gefunden!“ Ich las mir den Artikel weiter durch. „Gestern gegen ca. 19:00 Uhr, bekam die Polizei einen Notruf. Die Frau am Telefon war ganz aufgeregt und berichtete der Polizei, eine Leiche im Wald gefunden zu haben. Laut der Frau ging sie eine Runde Joggen als sie ein Fahrrad sah. Sie ging näher und schaute sich um. Doch niemand zu sehen, als sie die Klippe hinab schaute und die Leiche fand. Die Kriminal-Polizei geht von einem Selbstmord aus, da weder Fingerabdrücke, noch andere Verletzungen die von einem Kampf stammen könnten gefunden wurden. Laut Kriminal-Polizei sei der Junge schon seit 2 Wochen tot im Wald.“ Ich legte die Zeitung beiseite, ging zu Lea und war für sie da. Sie brach in Tränen aus, als sie die Tür aufmachte. Sie beichtete, dass sie etwas mit Jonathan hatte, jedoch wollte ich sie einfach für mich haben, weshalb ich ihr verzieh.
Ich antwortete Cleverbot: „Ja. Aber es war nicht gewollt. Ich konnte meine Wut nicht zurückhalten, ich wollte ihn Tot sehen. Ich kann mir bis heute nicht verzeihen…“
„Warum müssen Menschen sofort töten, wenn ihnen etwas nicht passt? Du hättest mit ihm reden können. Eine 12-jährige Freundschaft endete nur wegen einem Mädchen?“
„Okay, es tut mir Leid…. Es tut mir so Leid Jonathan…“
„Für deine Entschuldigungen ist es nun zu spät. Du sollst büßen, für deine schreckliche Tat!“
„Also, was willst du von mir?“
„Wen willst du lieber tot sehen? Den Mörder oder die Person die dafür Schuld ist, dass es soweit gekommen ist? Du musst wählen Alex.“ Sie wollte wirklich, dass ich mich selbst umbringe oder Lea töte. Ich versuchte mehr Infos zu bekommen, jedoch stürzte Cleverbot ab und ich bekam die Fehlermeldung, dass die Seite zurzeit sich in den Wartungsarbeiten befindet.
Ich konnte nicht schlafen. Immer wenn ich gerade eingeschlafen bin, quälten mich Albträume von Jonathans Ermordung damals. Ich hörte seine Schreie immer und immer wieder. Ich bekam kein Auge zu. So ging das 5 Tage lang, bis ich mich entschieden habe. Ich werde Lea umbringen. Sie ist Schuld an allem. Ich packte mir also ein Küchenmesser ein und war auf den Weg zu ihr. Ich hatte Glück. Freitag Abends sind Leas Eltern immer außer Haus und sie ist alleine. Ich klingelte bei ihr und sie machte auf. Mit ihren langen blonden Haaren, ihren bezauberten blauen Augen und ihrem kleinen aber süßen Mund lächelte sie mich an.
„Hey Schatz, schön das du mich besuchst. Komm ruhig rein.“ Ich folgte ihr in ihr Zimmer. Dort setzte ich mich auf ihr Bett. „Willst du was trinken?“, fragte sie mich. Ich nickte nur mit dem Kopf. „Du bist aber komisch drauf. Ist alles okay?“
„Ja Ja, ich habe nur etwas Kopfschmerzen“, antwortete ich. Sie holte mir ein Glas Wasser. Ich stellte es zur Seite und guckte sie an. „Na komm, Schatz. Du hast mir noch gar keinen Kuss gegeben. Freust du dich nicht mich zu sehen?“ Sie kam näher auf mich zu, das war meine Chance. Kurz bevor unsere Lippen uns berührten zückte ich mein Messer und stach ihr seitlich in den Hals. Sie guckte ganz erschrocken und umklammerte mich. Ich ließ das Messer los, drängte sie von mir und sie fiel auf den Boden. Ich zog das Messer wieder raus. Während ihr Blut auf den Boden floss, schaute sie mich mit großen Augen an, bis sie verblutet war. Nach ein paar Minuten setzte ich mich auf ihr Bett. Ich schaute sie an und fing an zu weinen. Sie war so perfekt…
Ich konnte nicht mehr lange bleiben, meine Eltern kamen ebenfalls gleich von der Arbeit und ich musste mich noch waschen. Also ging durch den Wald zurück zu mir nach Hause, als ich ein leises tiefes Atmen hinter mir hörte. Ich blieb kurz stehen um zu hören, ob etwas hinter mir lief. Doch ich hörte nichts. Ich fing an etwas schneller zu laufen, ich wollte nur noch hier raus. Plötzlich ertönte eine Stimme. Ich konnte die Person nirgendwo erkennen, da es viel zu dunkel war.
„Und Alex, wie hat es sich angefühlt sie umzubringen?“
„Hallo?, wer ist da?“
„Hat sich toll angefühlt ihr Blut so strömen zu sehen?“
„Hallo?“
„Aber Alex, du bist so Naiv. Glaubst du wirklich Lea war Schuld?“
„Sie ist Schuld! Sie hätte Jonathan einfach in Ruhe lassen sollen und dann wäre das alles nicht passiert!“
„Sie war Schuld? Nein. Du bist Schuld…“
„Halt die Klappe!“
„Nun hast du Zwei Menschenleben auf dem Gewissen. Und dafür wirst du bezahlen!“
Ich rannte so schnell wie möglich durch den Wald. Als ich eine schwarze Gestalt vor mir erkannte. Ich ging langsam rückwärts nach hinten. „Kannst du dich noch an diesen Ort erinnern?“, fragte mich die Stimme. Ich schaute mich um und erkannte den Ort wieder. Es war die Klippe von damals. Indem Moment als ich wieder nach vorne schaute bemerkte ich wie die schwarze Gestalt mich die Klippe runter stieß. In den letzten Sekunden lief mein gesamtes Leben vor meinen Augen. „Es tut mir so Leid…“, sagte ich noch bevor alle schwarz wurde.
Deshalb bitte ich dich, solltest du dich je mit Cleverbot unterhalten, achte darauf was du sie fragst, ansonsten endest du so wie ich.