ExperimenteGeisteskrankheitKurz

Meine tägliche Arbeit…

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Tick…Tack…Tick…Tack… Ich starre die Uhr an. Tick…Tack… Es sind erst wenige Minuten vergangen. Es dauert noch ein bisschen, bis die Wirkung eintritt. Mir ist langweilig. Ich starre an die Decke. Die Decke ist bespickt mit weißen Kacheln und lediglich 3 Lampen. Tick…Tack… Ich schaue auf meine Armbanduhr. Bald ist es soweit.

Ich laufe zum Fenster und spicke durch die Rolladen. 3 Stockwerke unter mir fahren Autos, pendeln Busse, schreien Kinder und lachen Erwachsene. Typisch für die Hauptstraße ist dieser Nachmittagsstau. Überall stehen die Autos, die Ampeln stoppen den Verkehr. Ich hingegen stehe hier und lache innerlich über die Autofahrer. Ich schaue in den Himmel; die bereits dichten, grauen Wolken fangen an Regen von sich zu lassen. Das innerliche Gelächter wächst. Die Passanten fangen an zu rennen, sie suchen nach Schutz vor dem Regen. Ein Grinsen breitet sich aus.

Ich werde von hinten auf die Schulter getippt. „Doc? Die Zeit ist um.“ Ich nicke. Ich drehe mich um und laufe zum Patienten. Ich untersuche ihn. Atem: Fehlanzeige, Puls: nicht vorhanden. Perfekt. „Schafft ihn raus hier!“ Ich schaue rüber zu meinen Assistenten. Sie nicken. Ich drehe mich zu einem Tresen, ziehe meine Einweghandschuhe aus und sterilisiere meine Hände nochmals. Ich begebe mich zur Tür, öffne sie und schaue hinaus in den Flur. Ein langer Flur, kahl weiß, in beide Richtungen mindestens zehn weitere Türen. Rechts von mir sind zudem drei Stühle mit drei Personen. Alle gefesselt und mit einer Binde um die Augen. Ich schaue sie mir kurz an, drehe mich um und gehe wieder zurück ins Zimmer. „Die Frau…bitte.“ Meine Assistenten nicken.

Ich gehe wieder zum Tresen und öffne eine Schublade. Ich entnehme mir ein neues Paar Handschuhe und ziehe sie mir an. Was ich mache, fragst du dich? Nun, viele sagen es sei nicht akzeptabel, ein Kriegsverbrechen. Ich hingegen, befolge Anweisungen. Anweisungen von der Regierung. Und ich tue das gerne. Ich tue es für mein Land.

Die Tür öffnet sich. Man hört wie eine Person hineingestolpert kommt. Für wenige Augenblicke hört man Geräusche und Schreiversuche. Danach Stille. Eine Person legt mir eine Spritze auf den Tresen, vor welchem ich immer noch stehe. Und nun entschuldige mich, wir hatten wiedermal eine schweigenden Patienten…

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