GeisteskrankheitMittelTraum

Es Erwacht

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Wir alle haben sie… Träume

Klar, meistens erinnern wir
uns nach dem Erwachen so gut wie gar nicht mehr an sie. Aber gelegentlich
prägen sich manche von ihnen ein, oft nur für wenige Tage aber auch für Jahre.
Sie brennen sich dir ins Gedächtnis und können dein Leben beeinflussen. Wenn
das der Fall sein sollte hoffe ich nur für dich, dass er schön war.

“‘Es ist mitten in der
Nacht, als ich in meiner Schlafcouch aufwache.‘

“‘Ich kann nicht in meinem
Bett schlafen, da ich mich darin irgendwie unwohl fühle.‘

“‘Allerdings fühlt sich
etwas anders an, als wenn ich sonst wach werde. Irgendwas stimmt nicht, es
passt etwas nicht, Jedenfalls fühlt es sich so an. Allerdings mit den Blick
hoch zur Decke kann ich nicht sagen was es ist. Ein gefühlsleerer Blick
meinerseits zur Seite half mir auch nicht weiter.‘

“‘Es vergehen weitere 5
Minuten, bis ich mich zum Aufstehen bewege……‘

“Was ist jetzt? Mein Herz,
es sticht und rast und Irgendwas schnürt mir die Kehle zu. Mein Blick
verschwimmt während ich nur ein einzelnen Punkt halb anfokussieren kann. Und
mir rauschen die Ohren wie das eines leeren TV Senders.“

Während mir etwas die Luft
aus der Lunge zieht, wird mir schwindlig und schwarz vor Augen und ich falle
keuchend auf die Knie. Das Gefühl der Panik und bevorstehenden Ohnmacht macht
sich immer breiter, bis…

Bis ich wieder auf der Couch
erwache. Wieder einmal liege ich kerzengerade mit den leeren Blick zur Decke.

“Es, es war nur ein Traum”
sag ich zu mir. Bis nun Ja , ich mich wieder so beobachtet fühle.

“Ich, Ich muss hier raus!!!
Bevor ich noch durchdrehe.”

Eilig greife ich meine
Sachen und sprinte den Flur aus meiner Wohnung runter.

Die Straße ist menschenleer,
kein fahrendes Auto und kein einsamer Fußgänger ist in Sicht. Nur die Lichter
der Laternen und die schummrigen Abendlichter der Geschäfte, zeigen eine Art
schlafendes Leben.

“War ja klar, da geht man
einmal wieder seit langen raus und kein Mensch in Sicht.”

Mich selbst umarmend vor
Kälte und Einsamkeit, bog ich um die nächste Ecke. Schlagartig gaben meine Knie
nach und zitterten.

“Nicht schon wieder….
Warum jetzt …”

Ich griff mir vor Schmerzen
ans Herz während ich nach Luft schnappte und auf meine Knie fiel. Meine Ohren
rauschten wieder und ein Pfeifen im Ohr wurde immer lauter. Immer weniger war
zu erkennen. Die Schmerzen lassen mich schon fantasieren, denn ich sah Schatten
von Menschen.

Doch warte. Ist es wieder
ein Traum? Vor Schmerzen fiel ich dann doch in Ohnmacht.

“Und täglich grüßt das
Murmeltier. Fuck was soll die Scheiße!”

Diese Gedanken kamen mir
sofort hoch, als ich wieder in der Couch wie schon die Male davor erwachte.

Erst jetzt merkte ich was
abgesehen von den Gefühl beobachtet zu werden nicht stimmte.

Dies ist nicht meine
Wohnung. Es ist eine modernere und sterilere Variante und klar so würde ich sie
auch gestalten. Aber es ist nicht meine Wohnung.

“Fuck, ich träume immer
noch!!!”

“Nein ich warte jetzt nicht,
bis ich wieder durch eine Panik Attacke wieder in den nächsten Traum gejagt
werde nur um mich weiter in diesen Teufelskreis zu befinden.”

Ich versuchte es zuerst mit klischeehaften
Sachen. Wie Wachkneifen, sich selbst mehrmals eine zu kleben doch…. Zwecklos.
Nicht mal kaltes Wasser half, mich aus dieser Lage zu bringen.

Ich musste drastischere
Maßnahmen ergreifen.

Der Drang, wach zu werden,
ließ mich jede Vernunft und Zeichen von gesunden Menschenverstand vergessen.

Ich schlug mir den Kopf
mehrmals wiederholt so gegen die Wand, dass ich es in meiner Schädeldecke
Knacksen hörte. Das Blut floss mir dabei zwischen den Haaren hinab, über meine
Augen und den Rest des Gesichtes.

“Nichts…”, brachte ich in
einen höheren spöttischen Ton heraus.

Ich lief in die Küche und
fand es. Ein großes Messer.

Mit den Messer grinsend und
zitternd in meinen Händen haltend.

Setzte ich mich mit voller
Vorfreude, in der Erwartung diesem Alptraum zu entkommen aufs Bett im
Schlafzimmer, welches mich leicht an ein Krankenhauszimmer erinnerte.

Ich legte mich hin. Und spürte
wie mein Kopf von den Schlägen dröhnte.

Zuerst schnitt ich mir längs
über die Arme, ohne Schmerzen zu fühlen, dann in meinen Bauch. Ich stach mir in
die Nieren, endlich ein Gespür von leichten Schmerzen.

Euphorie machte sich breit,
ein Stich in die Schulter ließ mich breit grinsen. Es tat so gut. Ich setzte
mir nun das Messer in linken Mundwinkel an und machte einen kleinen Schnitt.

“Ha ha Ha…” Durch das
Lachen riss mir das Gesicht auf und ich spürte jede einzelne Sehne und jeden
einzelnen Muskel reißen.

Doch meine Euphorie wurde
gebremst.

Hysterisch lachte ich weiter
als mir eins bewusst wurde.

Ich muss warten…. Sitzend
auf der Bettkante sah ich, wie ich mittlerweile aussah. Eine in der Dunkelheit
erscheinende schwarze Pfütze machte sich breit. Mein Spiegelbild sah
schrecklich aus. Nicht der zustand war das, was mich beunruhigte. Eher dieses
Grinsen und ich meine nicht diese riesige Wunde im Gesicht. Nein das Funkeln in
seinen Augen.

Dieser Blick stammte nicht
von mir…. Oder etwa doch ?

Ich war mir nicht sicher. Es
schien meinen bösartigsten Teil meiner Person zu wieder spiegeln. Den ich nicht
wahr haben will.

Nach einer gefühlten
Ewigkeit, passierte das, worauf ich solange gewartet hatte.

Mein Herz es verengt sich
und sticht. Dieses schöne Rauschen und Pfeifen in den Ohren. Diese immer verzerrte
Sicht. Es fühlte sich nach dieser ganzen Zeit an, wie der erste Schritt in die
Freiheit nach ewig langer Folter, schmerzhaft aber wunderschön.

Von der Bettkante hinab in
die Blutlache auf dem Boden, fühlte sich dieser Fall an, als ob ich fliegen
könnte.

Ich war mir sicher ich würde
jetzt aus einen langen, nein diesen Alptraum erwachen.

Kurz vor meiner Ohnmacht sah
ich ihn, einen schwarzen von Qualm umhüllten Schatten.

Er stand vor mir. Aber da
war doch der Spiegel?

Ich wurde wach und befand
mich jetzt endlich wirklich in meiner Wohnung. Zwar starrte ich wieder die
Decke an aber ich war 100%ig wach.

Eine entstellte Fratze
zeigte sich auf einmal vor mein Blick umhüllt von schwarzen Qual. Es war meine.

“Hallo mein Freund endlich
wach? Schade, du musst dich leider wieder zur Ruhe legen. Nach all den Jahren
will ich leben. Mir wurde es Leid nur ein unterdrückter Teil deiner Selbst zu
sein. Nun wirst du unterdrückt. Ich werde nun das machen, was du dich nicht
trautest.”

sagte diese entstellte
Gestalt meiner selbst, in einer flüsternden hauchenden Stimme, die mir fast die
Ohren bluten ließ.

“Was meinst du?”

“LEBEN mein Freund, LEBEN.
Weißt du wie es ist, unterdrückt zu werden und nur als kleine Gedanken, deines
Verstandes abgestempelt zu werden? Das gerade eben war der Epilog für mich,
deinen Wahnsinn.

All deine nächtlichen
Fantasien sollen wahr werden.

Du hast eine ziemlich
sadistische Fantasie, mein Freund. Nämlich, mich!

Und die muss nun
rausgelassen werden. Am besten ich fange bei den Menschen an. Die du nicht
magst,

oder gar deinen Hass auf
ihren Schultern tragen.

und dann, arbeite ich mich
vor.

Zu den Menschen, die dir
immer wichtiger sind. Bis zu Grande Finale. Den wichtigsten Menschen in dein
Leben. Sie haben es alle verdient. Sie haben dich, und was schlimmer ist, mich
verletzt.” flüsterte er mir immer Hass erfüllter und euphorischer zu.

“ Nein!!! Das kannst du
nicht tun.”

“Doch das kann ich, vergiss
nicht. Es sind deine Gedanken. Ich bin lediglich die Waffe in deinen Händen,
den Abzug betätigst immer noch du.

Ich werde es genießen, jeden
Einzelnen leiden zu sehen.

Wie sie sich vor Angst
einnässen oder vor Schmerzen um den Tod betteln. Wie sie sich vergebens wehren,
fragen warum und dann ihre letzte Hoffnung verlieren. Hach Gott das wird ein
Spaß. Aber Schluss mit den Träumen meinerseits, kommen wir wieder zu dir.

Nun wirst du in die Tiefen
deines Verstandes verdrängt. Aber keine Angst, wenn ich fertig bin, dann lass
ich dich wieder frei. Auf der Bühne des großen Höhepunktes. Kurz vor den
Ableben des wichtigsten Menschen deines Lebens. Welch schönes Szenario.
Shakespeare könnte es selbst nicht besser schreiben.

Dann wird auch das letzte
bisschen Verstand von dir zerfallen und sich den Wahnsinn hingeben.

Ich freue mich ja schon so.
Dann sind wir endlich eins und du versuchst mich nicht mehr los zu werden.

Und nun mein Freund.

Psst. Nun Träum weiter.

Wir sehen uns wieder.”

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