GeisteskrankheitMittelMord

Der blutige Wahnsinn

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Ich muss das einfach festhalten. Irgendetwas stimmt nicht mit meinem Freund, denn er benimmt sich komisch. Er wirkt irgendwie so gestresst und gleichzeitig angsterfüllt. Seine Freundin hat mir erzählt, dass sie kaum noch Zeit zusammen verbringen… naja eingentlich redet er mit keinem mehr. Er sitzt – laut seinen Eltern – immer in seinem Zimmer, zusammengerollt auf seinem Bett und sagt nichts. Wir machen uns alle große Sorgen um ihn…

1 Woche später

Er spricht endlich wieder…zwar nicht viel, aber wenigstens etwas. Er geht wieder mit uns raus und unternimmt was mit uns. Nur eins ist komisch, er hat immer noch Angst und wirkt gestresst…aber das Merkwürdigste von Allem kommt noch. Heute waren wir, also ich, mein bester Freund und unseren beiden Freundinnen, unterwegs. Es war ein recht normaler Tag… könnte man sagen. Mein Freund, er wirkte irgendwie so, als ob er sich vor irgendetwas ganz stark zurückhalten wolle. Er murmelte etwas wie: „Nein ich möchte sie nicht verletzten… keinen von ihnen. Sie sind doch meine Freunde!“ Als ich ihn fragte was los sei, sagte er laut: „NEIN! Lass mich!“ und rannte weg, doch er stolperte und fiel so zu Boden, dass er sich eine blutige Schürfwunde an seinem linken Arm holte. Wir wollten ihm helfen, doch er rannte wieder davon. Wir rannten ihm natürlich hinterher und suchten ihn überall…doch wir konnten ihn nirgendwo finden.

Am nächstes Morgen fanden ihn einige Passanten unter der Brücke im nahe gelegenem Park. Sie erzählten uns, dass – als sie ihn gefunden hatten – sein Mund komplett mit Blut verschmiert war. Als ich nachsehen ging und mit meinen Freund sprechen wollte, bekam ich fast einen Herzinfarkt. Er saß in einer Ecke in seinem Zimmer und leckte an dem Blut, welches noch an seinem Arm klebte. Als ich ihn davon abhalten wollte, weiter daran zu lecken,
flüsterte er mir einer sehr angsterfüllten Stimme zu: „Bitte hilf mir…BITTE! Dieser Drang nach Blut…Dieser…Wahnsinn. Er frisst mich immer mehr
auf.“

Ich wollte ihm helfen, aber ich wusste nicht wie…ich konnte mir nicht einmal
vorstellen, was eigentlich mit ihm los war.

Am selben Nachmittag

Als ich ihn heimbrachte und seine Mutter mit ihm zum Arzt fuhr, erlaubte mir sein Vater, mich in seinem Zimmer umzusehen. Als ich ins Zimmer ging, wurde ich das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden und drehte mich deswegen einmal um meine eigene Achse. Es war niemand zu sehen, also ging ich auf seinen Nachttisch zu und
öffnete eine Schublade, auf der getrocknetes Blut drauf war. Ich bekam Gänsehaut
und holte das kleine Buch heraus, das
sich darin befand. Vorsichtig öffnete ich es und begann, die Einträge zu lesen.
Bei jedem Eintrag bekam ich mehr Angst. Angst um meinen besten Freund und was
mit ihm los war.

Tagebuch Eintrag:

1. Liebes Tagebuch, vor einiger Zeit bekam
ich ein seltsames Gefühl, beobachtet zu werden. Ich dachte mir nichts dabei und ignorierte es erstmal.

2. Liebes Tagebuch, das Gefühl beobachtet zu
werden ist weg, aber ich hab seid neusten komische Träume, in denen ich blutverschmiert in einem Raum stehe und vor mir der leblose Körper meiner Freundin
liegt.

3. Es ist 00:03 ich will das nur mal so
festhalten: Ich hatte nen Alptraum in dem ich meine Freunde und Familie mit einen Messer töte und danach Blut saugend und verschmiert in diesem weißen Raum
stehe.

4. Mir wird es zu viel…. ich kann nicht
mehr schlafen, jede Nacht wird dieser Traum schlimmer und brutaler.

5. Diese Träume…sie sind schlimm aber
irgendwie auch… schön. Langsam finde ich Gefallen an ihnen. Das klingt jetzt vielleicht auch komisch, aber das Blut schmeckt so gut, auch wenn es meins ist.
hihihihihihihi…

6. Liebes Tagebuch, ich kann mit niemanden
über diese Sache reden, sonst schicken sie mich vielleicht in eine Psychiatrie…aber ich will da nicht hin. Mir geht es doch gut!

Die nächsten Seiten waren mit Blut
verschmiert, man konnte nur noch den letzten Eintrag lesen:

Es
ist 00:05 Uhr und ich hatte gerade einen Traum: Ich träumte, wie ich mit meinen
Freuden unterwegst war und ein Messer in meiner Hand hielt und alle… Nein, das
war nur ein Traum, aber dieser Drang zum TÖTEN ist da, aber ich weiß nicht was
ich machen soll…probieren möchte ich es schon irgendwie, aber dieser Traum
ging weiter: ich lief weg, saß unter einer Brücke, wurde gefunden und in
die Psychiatrie gebracht. Hilfe war
zwecklos. Ich tötete ein paar der Leute, die auch dort waren und dazu noch einen
Psychiater. Dann war ich in diesem weiße Raum ……….. was ging da nur in
meine Kopf vor …… dieser weißer Raum, er war erst ganz weiß…doch dann
erschien plötzlich eine rote Schrift auf der Wand auf welcher groß und fett
„WAHNSINN“ stand. Danach war der Raum wieder ganz leer……..

Es würde nicht mehr weiter
geschrieben… wahrscheinlich hatte er danach aufgehört das Tagebuch zu führen.

Als ich das las, dachte ich mir: ‚Was zum Teufel ist bloß mit meinem besten
Freund los?!‘ Mit diesem Tagebuch ging.. nein, rannte ich schon fast zum Arzt, wo
mein Freund gerade dran war. Dort angekommen blieb ich geschockt stehen und sah
mich um. Überall war Blut… Was war hier nur passiert?! Im
Eingangsbereich war eine Blutlinie die hinaus führte. Als ich nachfragte, was
passiert sei, sagte die Frau an der Rezeption, dass der Junge gerade zwei
Personen zu Tode gebissen hatte. Eine Frau die bei ihm war und den Arzt. Ich
konnte nicht glauben, was ich da hörte. Mir wurde so schlecht, dass ich fast
kotzen musste. Ein Schauer lief mir über den Rücken und ich lief so schnell ich
konnte nach Hause.

Am
Abend erfuhr ich vom Vater meines besten Freundes, dass er in die Psychiatrie
gebracht wurde. Im Tagebuch stand ja, dass er dort landen würde, deswegen hatte
ich schon ein wenig Angst.

Am nächsten Tag

Ich beschloss, meinen Freund zu besuchen. Ich hatte ein ungutes Gefühl dabei.

Als ich dort ankam, sagte man mir, dass er einen Psychiater und
drei andere Patienten schwer verletzt hatte und anschließend mit einer
Zwangsjacke in eine weiße Gummizelle gebracht wurde. Doch heute Morgen war diese
leer…nur ein blutiger Schriftzug war zu sehen. An der Wand gegenüber der Tür
stand groß geschrieben: „Der Wahnsinn wird
dich auch bald holen kommen.“ Mir wurde kalt und ich bekam ein wenig Angst.
In den Tagebuch stand drin, was gestern und heute geschah… Ich konnte das
alles nicht glauben…vor allem meinen besten Freund in so einem Zustand zusehen, machte mir am meisten Angst und die Tatsache, dass er verschwunden war machte mir noch mehr Angst. Das war alles zu viel für mich…. Ich konnte nicht mehr
und wurde fast bewusstlos.

3 Jahre später

Ich
und meine Freundin, die jetzt meine Verlobte ist, leben seitdem nicht mehr in dem
Dorf, wo mein bester Freund verschwand. Die Freundin meines Freundes konnte ohne
ihn nicht leben und brachte sich daraufhin um. Sein Vater wusste sowieso
nicht mehr weiter und machte das Selbe. Meine Verlobte wollte weg aus dem Dorf, weil sie zu viele schmerzhafte Erinnerungen mit diesem Ort verband, daher
zogen wir schnellstmöglich in die Großstadt. Unser Leben war toll. Wir hatten
einen geregelten Alltag und alles, doch eine Sache war da noch…nämlich das
Tagebuch von damals. Es erinnert mich zwar an diesen Vorfall…doch auch an die
schönen Zeiten die wir zusammen hatten.

Das
ist doch jetzt nicht wahr, oder? Es ist gerade mal 01:34. Ich hatte gerade einen
Traum…oder war das real? aber ich sah IHN…er sprach mit mir. Mein bester
Freund war da, er sagte etwas von dem Tagebuch und das er es mitnehme. Als ich
wieder aufwachte, rannte ich zur verschlossen Schublade, wo das Buch drin
war…doch es war weg.

Spinn
ich jetzt komplett? Ist er noch da draußen oder werde ich langsam auch
verrückt… Der Gedanke an diesen Wahnsinn klemmte sich immer mehr in meinem
Gehirn fest und langsam wurde mir wieder kalt. Das Gefühl beobachtet zu werden wurde unerträglich, aber ich ignorierte es und ging wieder schlafen.

Nacht.

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