
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Ein ruhiger Abend in deinem Bett.
Das ist doch genau das was du willst.
Scheiß auf die Welt da draußen, auf die Probleme die dich Tag für die Tag quälen… Die nächste Mahnung, die nächste Hiobsbotschaft aus dem Gericht?!
Jetzt hab dich doch nicht so!
Dein Bett macht das alles wett. Hier kannst du sein, hier bist du!
Selbst nach ein paar Bier. Was macht es schon, wenn du dir jeden Tag einen hinter die Binde gießt – selbst wenn es nur ist, um deine Probleme zu vergessen. Vor wem musst du dich rechtfertigen, außer vor dir selbst?
Dein Atem geht so verdammt ruhig und gleichmäßig – einem außenstehenden möchte er schon fast totengleich vorkommen, während die Gedanken ziellos ins Nirvana driften.
Aber es klebt.
Es klebt und klebt und klebt und klebt und klebt und klebt und klebt..
Ja aber was klebt denn eigentlich?
Sinnd es die schweißnassen Fußsohlen, die in den eng anliegenden Socken hin und her schmieren, die Oberarme die glitschend über den Brustkorb reiben und vergeblich nach Halt im Halbschlaf suchen… die verdammte Zunge, die im trockenen aber doch überfüllt wässrigen Mund auf und nieder schwimmt wie ein verdammter Koikarpfen kurz vor dem Verrecken?!
Stoßweise kommt dein Atem nur noch, du merkst wie sich in deinem Brustkorb alles manifestiert, welches du Tag für Tag auf die lange Bahn schiebst. Wie der Knoten, der Ballen, dort immer größer wird und dich daran hindert mehr aufzusaugen als pures Gift. Blicklos flattern deine weit aufgerissenen Augen in das schummrige Halbdunkel, welches der Wärmestrahler in das kalte Zimmer wirft. Etwas zähes bahnt sicht deiner Luftröhre bahn, versucht aufzusteigen und dich von dieser Qual zu erlösen.
Ein helles Fiepen ertönt in deinen Ohren und du weißt ganz genau das nur du es hörst, weil es der Druck deiner Schuld ist, der auf dir lastet und sich nun seinen Weg ebnet.
Im Unterbewussten hörst deine Rippen knacken wie trockene Zweige im Herbst und spürst deine Knöchel auf dem trockenen Bettlaken beinahe brechen. Versuchen sich doch nur an etwas reeles zu klammern, an etwas festzuhalten was Bestand hat.
Du meinst es wird hell in deinem Zimmer, gleichsam ist es nur der lezte Versuch deiner Augen jedes schreckliche Detail für deine letzten erbärmlichen Sekunden auf deine Netzhäute zu bannen. Der Druck wird unvorstellbar.
Als erstes sind es deine Trommelfelle, die nachgeben. Explodieren, die es zerreist wie ein dünnes Stück Papier.
Hinter deinen Augen rumort es, als hätte jemand einen Luftballon bis zum äußersten mit Luft gefüllt, bevor dein Blick bricht und du in einer letzten Momentaufnahme siehst wie schwarzer Geifer aus ihnen hervor bricht.
Deine Kehle verschluckt jeden Ton in der dunklen Suppe, die du selbst verursacht hast. In denen du nun vergehst.
Bist du immer noch nicht bereit dich deinen Problemen zu stellen?!