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Pokénon: Mein bester Freund

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

„Der Anfang meiner Reise war hart und schwer, besaß ich doch keinen Professor, der mir ein Pokémon mit auf meinen Weg gab. Auch besaß ich keinen Vater, der Arenaleiter war, der mir half. Nein, ich musste es mir alles selbst erarbeiten. Darum wusste ich meine Pokémon zu schätzen, meine teuren Freunde!“ – Leon, der gefallene Held

Es fing alles damit an, als ich ein Pokémon Spiel startete. Auf dem Cover des Spieles stand ein Schriftzug: Pokémon Giftgrüne Edition, las ich es mir durch. Meine Freude war groß, als ich das darauf abgebildete Pokémon erblickte, ein Sarzenia.

War es doch mein absolutes Lieblings-Pokémon gewesen! Das Spiel war ein Geschenk meines besten Freundes gewesen, also würde dieses Spiel nicht jeder spielen können, bis auf mir!

Liebevoll verzierte er das Cover. Es sah wirklich wie ein originales Spiel aus, dass von Game Freak veröffentlicht wurde. Bei dem Gedanken, wie er da saß und alles programmierte, alles schön gestaltete, musste ich lächeln.

Waren wir doch schon seit dem ich zehn Jahre alt war beste Freunde, die seit dem durch dick und dünn gingen und alles mögliche und nicht mögliche zusammen erlebten.

Als Dankbarkeit schenkte er mir dieses Spiel, zu meinem vierzehnten Geburtstag. Dankend nahm ich das Spiel an mich, spielte es jedoch noch nicht. Immer wieder sah er mich mit einem neugierigen Blick an, als ich zu meinem Zimmer ging. Er dackelte mir nach, dachte wohl, dass ich es sofort spielen würde.

„Spielst du es denn gar nicht?“, waren seine Worte gewesen.

„Doch. Nerv nicht!“, antwortete ich ihm beim dreißigsten mal.

Als er nicht aufhören wollte zu nerven, nahm ich es schließlich aus der Verpackung und sah mir das Spiel an.

Auch da gab er sich alle mühe, es schön zu gestalten. Die Patrone war mit einem wunderschönen Sarzenia Aufkleber versehen, was sehr original aussah!

Er muss echt verliebt in mich sein!, ging es mir durch den Kopf und ich lächelte. Gespannt sah er mir dabei zu, seine Augen leuchteten auf, als er mein Lächeln sah.

„Spiel es endlich!“, forderte er mich dazu auf, ich warf ihm ein Lächeln zu, steckte es in den Lauf. Eigentlich wollte ich ja die Zeit lieber mit ihm verbringen, aber er nervte zu sehr damit.

Auch hier gab er sich Mühe, als ich die Sequenz zum ersten Mal erblickte. Es war ein Hack aus der Smaragd Edition, hier und da besaß es noch Bugs und Spielfehler, aber man konnte es trotzdem spielen.

Um zur Sequenz zurückzukehren: Leider kann ich mich nicht an alles erinnern, aber sie war sehr schön. Sie erzählte von einem kleinen Pokémon, welches von Professor Ulm, einem älteren Mann, gefangen wurde. Schließlich trug er das Pokémon in sein Labor.

Dann fing das Spiel auch schon an, nachdem ich ein „Neues Spiel“ wählte.

Groß war die Freude, als Professor Ulm durch die Stadt lief. Währenddessen lief ich hinaus aus meinem Zimmer, nachdem mir meine Mutter sagte, ich solle ihn suchen. Dann verließ ich das Haus, sah mich um. Dort stand auch schon ein großer Mann mit einem weißen Kittel, dieser suchte etwas.

Also lief ich grinsend auf diesen zu und sprach ihn an. Überrascht sah er zu mir, ein Fragezeichen erschien über seinem Kopf.

》„Kannst du mir helfen, meine Pokémon zu finden?“《

War seine Frage gewesen, ich bejahte und lief schnell los. Fast waren meine Augen überall, so sehr starrte ich auf den Bildschirm, schielte fast schon. Von diesem Spiel wollte ich alles sehen, einfach alles.

Schon sah ich das erste, kleine Pokémon. Es saß auf einem der Bäume. Abwartend, sah ich auf den Bildschirm, nachdem ich auf den Baum klickte. Dann erschien ein Dialog:

》„Möchtest du den Baum schütteln?“《

Schnell wählte ich „Ja“ aus und schon schüttelte mein Protagonist den Baum. Das kleine Wesen klatschte auf den Boden auf. Eine rote Flüssigkeit verteilte sich um es herum.

„Was zum Geier?“, schrie ich auf und fast wäre mir mein Gameboy aus der Hand gefallen. Irritiert sah ich mich im Raum um, doch mein Freund war nicht da.

Mir war es entgangen, dass mein Freund gegangen war. War ich doch so auf dieses schöne Spiel fokussiert gewesen. Aber er hätte sich wenigstens verschieden können!

Schon suchte ich ihn im ganzen Haus, doch er war nicht da. Bis ich ihn plötzlich in der Küche sah, er holte sich nur was zum trinken. Erleichtert ging ich zu ihm. Dann fiel mir jedoch wieder das Spiel ein, ich war wütend.

„Der Starter stirbt?“, rief ich wütend. Dieser sah mich an, lächelte. Machte mir zu verstehen, dass es sich hierbei um kein gewöhnliches Spiel handeln würde, was mir schon bekannt war. Aber trotzdem.

Noch wusste ich nicht, um welche Starter es sich hierbei handeln würde. Aber trotzdem machte ich mich auf, um es weiter zu spielen. Alleine schon, weil mich mein Freund dazu drängelte. Also gab ich nach.

Sicherheitshalber lief ich zu Professor Ulm, weil ich nirgends die anderen Pokémon erblickte.

》„Mein Pokémon! Was hast du meinem kleinen, süßen Pokémon angetan, du Bestie! Verhaften sollte man dich!“《

Schrie dieser empört und zornig. Ruckartig zuckte ich auf. Wollte ich doch nicht, dass es dabei stirbt! Es schien eine gute Idee gewesen zu sein, die sich jedoch als falsch entpuppte.

Schnell bewegte ich meinen Protagonisten von Professor Ulm weg, erblickte das zweite Pokémon, welches er suchte. Dieses sah auf dem Dach. Dieses Mal sollte alles klappen! Also lief ich auf das Wesen zu und sprach es an. Erneut ein Dialog:

》„Möchtest du auf das Dach klettern?“《

Dieses Mal klickte ich auf „Nein“, war es mir das doch zu riskant gewesen! Was wäre, wenn er dabei stürzen würde?

Oh nein, Sir, ich schaue mich anders um. Plötzlich ploppte erneut ein Textfeld auf:

》„Möchtest du das Pokémon zu dir rufen?“《

„Ja“, war meine Wahl gewesen, plötzlich stürzte es herab und zerschellte am Boden, erneut wurde die rote Flüssigkeit sichtbar. Wütend klatschte ich mir mit der Hand gegen die Stirn. Das konnte es doch nicht wahr sein, wieso starben alle?

„Du?“, zog ich es in die Länge, als er mich ansah. „Bekomme ich keinen Starter?“, wollte ich ehrlich wissen, dieser grinste.

Erneut lief ich zu Professor Ulm, dieser war noch gereizt gewesen. Zögernd sprach ich diesen an. Mir wurde wieder mulmig zu mute, aber was musste, das musste!

》„Was hast du getan?“《

Schrie mich Professor Ulm an, er war sichtlich wütend gewesen.

》„Du bist schuld, dass mein Pokémon nun gestorben ist! Ich sollte deinen Vater anrufen, Kind!“《

Tz, er wusste nicht einmal, wie ich heiße! Trotzdem galt meine Wut meinem besten Freund. Wieso tat er sowas? Wollte er mich verarschen? Glückwunsch!

Sprachlos lief ich weiter, auf der suche nach dem nächsten Pokémon, dem letzten Pokémon. Dieses saß zum Glück auf einer Wiese, was für ein Glück!

Vorsichtig führte ich meinen Protagonisten zum Pokémon, dieses ließ sich von mir fangen.

Als es sich fangen ließ, strahlte ich über das ganze Gesicht, so froh war ich darüber gewesen! Endlich starb kein Pokémon mehr, endlich! Nun müsse ich es nur noch zu Professor Ulm bringen, vielleicht würde ich ja dieses bekommen.

Als ich ihm das Pokémon übergab, dachte ich an einen Spitznamen für es nach. Aber zuerst müsste ich wissen, um was für ein Pokémon es hierbei handelt. Darauf konnte ich auch noch warten, dachte ich mir.

》„Mein geliebtes Bisasam! Danke, dass du es gebracht hast, Kleiner, wie soll ich mich dafür revanchieren? Wie? Du möchtest ein Pokémon haben?“《

„Ja“, wählte ich erneut und lächelte bereits extrem stark. Ein Bisasam, der Wahnsinn! Zugegeben, ein Sarzenia wäre besser, aber Bisasam ist auch nicht schlecht! Es war süß.

》„Du bekommst kein Pokémon! Du würdest es bestimmt sterben lassen! Genau wie mein Enkel, der sein Pokémon schlägt! Sowas kann ich nicht verantworten!“《

Waren seine Worte gewesen. Fassungslos starrte ich auf den Bildschirm. War meine Reise vorbei? War das dass Ende des Spieles? Sowas kann ich nicht glauben! Es muss weitergehen.

Also ließ ich meinen Kopf hängen und speicherte ab, aber mein Freund gab mir zu verstehen, dass es noch weiter geht.

Ehrlich gesagt, besaß ich keine Motivation mehr für das Spiel, aber mein Freund versicherte mir, dass alles gut gehen wird.

Frustriert lief ich durch die Gegend, bis ich auf eine Figur traf, dieser sprach mich an. Verwundert laß ich mir den Dialog durch, was kam jetzt?

》„Hallo Trainer! Man nennt mich den Pokémon-Sammler! Überall sammle ich Pokémon ein. Soll ich dir eines schenken?“《

„Ja“, wählte ich schnell, da lief dieser lachend weg. Was sollte das? Eigentlich dachte ich, dass er mir ein Pokémon geben würde, aber nein! Das frustrierte mich erneut. Niedergeschlagen wollte ich schon ausschalten, da hielt mich mein Freund auf.

Mir blieb keine andere Wahl, als weiter zu spielen. Irgendwann wurde mir bewusst, dass ich selbst ein Pokémon fangen müsse. Also lief ich in das hohe Gras.

Tatsächlich begann ein Kampf, doch statt meines Pokémonsters, stand mein Trainer an dessen Stelle. Schnell ging ich auf „Tasche“ und wählte einen „Pokéball“ aus.

Mein Protagonist warf den Ball, ich sah zu, wie er dieses fing. Jubelnd starrte ich auf den Bildschirm, als es drei mal hin und her wackelte und zum stehen kam. Endlich!

Es gab nichts mehr neues in dem Spiel. Die Arenaleiter waren gleich, die Pokémon waren aus der Kanto Region. Irgendwann fing ich mir ein Sarzenia, was ich schon immer wollte. Schließlich wurde ich der Champ!

„Ich hab’s durchgespielt!“, sagte ich stolz zu meinem Freund. Dieser lächelte mich an.

„Hast du etwas mitbekommen?“, wollte dieser wissen. Irritiert sah ich ihn an. Was meinte er damit? Was soll ich gesehen haben? Eine Weile dachte ich darüber nach, aber irgendwie…

Letzten Endes ging dieser nach Hause. Es vergingen Tage, da sah ich ihn nicht. Irgendwann kam er gar nicht mehr. Traurig machte es mich schon, aber was hätte ich tun sollen?

Plötzlich bekam ich die schreckliche Nachricht, dass mein Freund gestorben war. Meine Eltern teilten es mir mit, als seine Mutter meine anrief.

Oft weinte ich tagelang, verlor das Interesse an allem, aß nichts. Wieso musste er sterben? Das fand ich nie heraus. Hätte ich ihm helfen können? Schuldgefühle plagen mich, lassen mich nicht gehen!

Was hätte ich bemerken sollen?

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