
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Objektnummer: SCP-f-MGN
Klasse: Euklid
Haltungsprozess: Gegenwärtig wird SCP-f-MGN in einer 0,75
m x 0,75 m x 2,00 m großen Holzkiste aufbewahrt. Solange kein Sichtkontakt
besteht, geht keine Gefahr von SCP-f-MGN aus.
SCP-f-MGN
hat die Erscheinung einer 1,80 m großen, weiblichen, elfenbeinfarbenen Schaufensterpuppe. Ein Gesicht ist angedeutet, allerdings nicht weiter
ausgearbeitet. Nähere Untersuchungen haben ergeben, dass es sich bei dem
Material um Plastik handelt. SCP-f-MGN gelangte am [DATUM GELÖSCHT] in den Besitz der Foundation.
SCP-f-MGN
hat die Eigenschaft, sein Bewusstsein dauerhaft mit dem eines passenden Wirtes
zu tauschen. Als Wirt kommen grundsätzlich sowohl weibliche, als auch männliche
Individuen in Frage. Allerdings scheint SCP-f-MGN weibliche Individuen, die
nach allgemeiner Ansicht als attraktiv gelten, zu bevorzugen.
Für einen
Austausch ist ein längerer Aufenthalt in der – möglichst unmittelbaren – Nähe
von SCP-f-MGN notwendig. Der Prozess verläuft beschleunigt, wenn das Individuum
starke Emotionen, idealerweise Abneigungen bis hin zu Automatonophobie,
empfindet. Der Prozess wird in der Regel mit gesteigerter Nervosität eingeleitet.
Körperliche Anzeichen sind Schweißausbrüche, starkes Zittern der Hände, im
Extremfall des ganzen Körpers. Versuche mit Klasse D Personal haben gezeigt,
dass erste Anzeichen nach frühestens 72 Stunden (unter Idealbedingungen),
spätestens nach 21 Tagen, auftreten. Die Versuchspersonen haben unabhängig
voneinander von Alpträumen berichtet, in denen sich SCP-f-MGN selbstständig
bewegt. Tatsächlich ist SCP-f-MGN jedoch vollkommen bewegungsunfähig. Spätere
Symptome sind massive Paranoia und Alpträume, in denen SCP-f-MGN spricht. Bisher
sind diese Träume 1 – 3 mal aufgetreten, bevor der Austausch stattfindet.
Nachdem SCP-f-MGN
sein Bewusstsein mit einer Versuchsperson (SCP-f-MGN-1) getauscht hat, sind
keine weiteren Befragungen der Versuchspersonen möglich. SCP-f-MGN-1 wird bis
zum Tod von SCP-f-MGN kontrolliert. Kurz vor dem Ableben wird SCP-f-MGN das
Bewusstsein erneut austauschen, um in seinem Gefäß zu verharren. SCP-f-MGN-1
ist nicht willens oder fähig einen Bewusstseinstausch zuvor durchzuführen.
Androhung von Gewalt und Folter haben keine Wirkung gezeigt. Das Verhalten von
SCP-f-MGN-1 ist weitgehend friedlich und komplett menschlich. Der
Selbsterhaltungstrieb beschränkt sich allerdings auf Nahrungsaufnahme und
Schlaf. Fluchtreflexe sind praktisch nicht vorhanden. Ohne externes Eingreifen
wird SCP-f-MGN-1 innerhalb kürzester Zeit vollkommen verwahrlosen.
Auf
Fragen nach seinem Ursprung, kann oder will SCP-f-MGN nicht antworten. Es gilt
jedoch als sicher, dass SCP-f-MGN vor der Schaufensterpuppe bereits andere
Ersatzgefäße besetzt hat. Laut Aussage von SCP-f-MGN u. a. eine geschnitzte
Holzstatue und eine lebensgroße Künstlerpuppe. Von einer Vernichtung wird daher
gegenwärtig abgesehen.
Auszug der Befragung von SCP-f-MGN-1,
zweite Versuchsreihe, durch Prof. Dr. [NAME GELÖSCHT] am 24. September
Prof. Dr.
[NAME GELÖSCHT]:
„Verfolgte dein Schöpfer, sofern es denn nun einen gibt, einen bestimmten
Zweck?“
SCP-f-MGN-1:
„Ich weiß nicht.“
Prof. Dr.
[NAME GELÖSCHT]: „Hast
du einen Auftrag oder eine Aufgabe?“
SCP-f-MGN-1:
„Bestehe.“
Prof. Dr.
[NAME GELÖSCHT]: „Was
geschieht mit den Personen, die in dein Gefäß übergehen?“
SCP-f-MGN-1:
„Ich weiß nicht.“ Entgegen der sonstigen,
einsilbigen Antworten, gibt SCP-f-MGN-1 an dieser Stelle zum ersten Mal aus
eigenem Antrieb weitere Auskunft. „Ich nehme an, sie tun das das, was ich tue.“
Prof. Dr.
[NAME GELÖSCHT]: „Und
das wäre?“
SCP-f-MGN-1:
„Ich sehe. Ich höre. Und warte.“ SCP-f-MGN-1
kichert, scheinbar amüsiert. „Aber ich nehme an, sie warten vergebens.
Jedenfalls bis zum Ende.“
Ende der Aufzeichnung; weitere Daten
wurden gelöscht.
Nach längerer
Arbeit mit SCP-f-MGN-1, begann Prof. Dr. [NAME GELÖSCHT] ähnliche Symptome zu zeigen, wie
die Versuchspersonen in Kontakt mit SCP-f-MGN. Der Professor wurde daher auf
unbestimmte Zeit in psychologische Behandlung gegeben.
Weitere
Versuchsreihen (3 – 5) wurden von Dr. Moose durchgeführt.
Da gegenwärtig keine
weiteren Befragungen bzw. Nachforschungen angestellt werden, wurde das bisher
letzte SCP-f-MGN-1 exekutiert und SCP-f-MGN im Lager verwahrt.