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Sirene

05.04.1601
Unser Schiff legte in Italien ab. Wir hatten einige Fässer Rum, Seide und viel Verpflegung geladen. Unser Schiff ist relativ klein und es sind nur 25 Matrosen an Bord. Unser Ziel war Portugal. Eigentlich hätte es nur ca 2 Wochen gedauert, aber unser Kapitän wollte einen kleinen weißen Fleck auf der Karte untersuchen. Also mussten wir einen kleinen Umweg zu einer der unbekannten Inseln machen. Hoffentlich ist es eine und kein tükisches Riffmeer. Unser Schiff würde dies nicht aushalten.

08.04
Die letzten Tage seit der Abfahrt verliefen sehr ruhig. Die Sonne schien jeden Tag. Doch heute änderte sich dies. Das Wetter schlug um und es regnete in Strömen. Schiffshohe Wellen trafen unser Transportschiff. Alle halfen mit das Salzwasser wieder über Bord zu schütten.

09.04
Langsam nähern wir uns dem weißen Fleck. Das Wetter ist immer noch schlecht. Deshalb bemerkten wir die Insel erst im letzten Moment. Unser Kapitän steuerte das Schiff hart Steuerbord vorbei und wir warfen den Anker aus.

10.04
Die anderen Matrosen sahen so aus, als ob sie schreien würden. Leider kann ich dies nicht mit Bestimmtheit sagen, da ich taub bin. Dann sah ich sie. Oder es?
Seltsam aussehende Vögel flogen über unserem Schiff. Dann verschwanden sie und auf dem Gesicht der Mannschaft spiegelte sich Verwirrung.

11.04
Die „Vögel“ kamen wieder.

12.05
Es sind keine Vögel! Sie haben den Kopf einer Frau, aber den Körper eines riesigen Adlers. Diese Kreaturen öffneten immer wieder den Schnabel. Vielleicht schrieen sie irgendetwas?

13.05
Ich verstecke mich in der Kombüse. Hoffentlich legt unser Kapitän endlich mal ab. Was machen wir überhaupt hier?

14.05
Wir lagen immer noch steuerbords der Insel. Ich trau mich nicht rauszugehen.

15.05
Ich habe es immer noch nicht verlassen.

16.05
Heute habe ich rausgeschaut und musste mich übergeben. Die Matrosen schienen wieder oder immer noch zu schreien. Dann platzten ihre Köpfe. Gehirn und Blut spritzte übers Deck. Ich bleib besser in der Kombüse.

17.05
Die Frauenvögel waren wieder da. Mit spitzen Schnäbeln hackten sie in die Toten und rissen deren Innereien heraus. Wie Geier aus Kadavern! Ich bastelte eine Flaschenpost, als sie wieder weg waren und warf diese ins Meer. Hoffentlich rettet mich jemand.

23.06
Endlich kam ein Schiff! Ich war schon fast verhungert. Das Schiff legte Backbord an und ich wurde auf den anderen Segler getragen. Sie schienen mich etwas zu fragen, doch ich bedeutete meinen Rettern dass ich taub und stumm bin.

30.07
Ich habe eine traurige Botschaft. Der Überlebende Matrose starb letzte Nacht. Vor seinem Tod bedeutete er mir, ich solle diese Buch lesen. Ich war als einziger bei seinem Tod dabei. Möge Gott ihm gnädig sein. Er hatte keine Familie. Dann fing ich an diese Buch zu lesen. Es klingt sehr nach Seemannsgarn, aber die Leichen auf dem anderen Schiff zeugten von einem brutalen Mord. Alle Kapitäne wurden gewarnt sich nicht der Insel zu nähern. Wir werden wohl nie rausfinden, was wirklich geschah…

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4 Kommentare

  1. Sehr schöne Geschichte. Da ich mich für Sirenen un Mythologie generell interessiere.
    Ein paar Verbesserungsvorschläge:
    1. Einige Sätze sind aber falsch.
    “Das Schiff legte Backbord an und ich würde aufs Schiff getragen.”
    Es klingt einmal Falsch weil : 2x Schiff in einem Satz. Und statt wurde , würde geschrieben wurde.
    “Wir lagen immer noch steuerbords der Insel. ”

    2. Einige Sätze wirken auch sehr verschachtelt : “Mit spitzen Schnäbeln hackten sie in die Toten und rissen deren Innerein heraus wie Geier aus Kadavern.”
    Ich hätte das ganze Getrennt : “Mit spitzen Schnäbeln hackten sie in die Toten und rissen deren Innerein heraus..Wie Geier aus Kadavern!”

    Durch die RF und die Verschachtelung war das Vertonen nicht ganz leicht.

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