MittelMordTagebuch

SmiLe

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Ich schreibe dies am 7.05.2014, 4:53 Uhr MEZ

Dies ist eine Zusammenfassung von Ereignissen der vergangenen Wochen, die ich mit intensiver Recherche –und Selbsterfahrung erstellen konnte. Ich bin aufgewühlt durch die Ergebnisse meiner Suche und daher könnte das Geschilderte unkoordiniert und unsystematisch wirken, allerdings bemühe ich mich, trotz des stätigen Drucks, meine Rationalität und auch Professionalität zu bewahren.

Zu Anfang : Mein Name ist Conner M. Johnson, ich bin 27 Jahre alt und Psychologe, recht wissenschaftlich orientiert und auch nicht wirklich gläubig, nein eigentlich atheistisch. Ich komme gebürtig aus der Schweiz und lebe nun, nach meinem Studium, in Deutschland [NRW] auf dem Land mit meiner eigenen kleinen Praxis.

Meine Berichterstattung begrenzt sich auf einige wenige Quellen aus Akten der Patienten, sowie Berichten aus der nahen Umgebung des Kreises Olpe.

Die Eigentliche Geschichte begann vor 7 Jahren mit meinem Vater Marvin [ebenfalls Psychologe] und einem seiner Patienten. Aber lassen Sie mich mit meinem Einstieg in dieses Konstrukt beginnen.:

Es ist der 03.04.2014, also gut einen Monat vor meinem Bericht, als ich langsam zu verstehen begann.

Es fing an wie ein normaler Arbeitstag in meiner Praxis. Einer wie jeder andere. Ich stand um sieben auf und arbeitete von 08:30 – 19:15 Uhr –Keine geregelten Arbeitszeiten, das ist mir bewusst, aber was tut man nicht alles, wenn der Job extrem gut bezahlt ist und einem Spaß macht? Entschuldigung, ich schweife ab–. In letzter Zeit hatte ich relativ normale, aber abwechslungsreiche Fälle. Paranoia, Schizophrenie, Erlebnisstörungen, Depressionen, eben das volle Programm. Und wieder, auch an diesem Donnerstag, bearbeitete ich Akten bis in den Abend hinein. Es war gegen 22:00 Uhr, als ich auf eine ‚alte‘ Akte stieß, die mein Interesse weckte. Sie gehörte meinem Vater, und war schon, zumindest offiziell, seit gut 7 Jahren abgeschlossen.

Die Akte handelte von einem 13 jährigen Jungen mit posttraumatischer Belastunsstörung. Sein Traumata ist auf eine Tat gut 13 Monate vorher zurückzuführen. Eine Polizeiakte lag dabei, in der das Ausmaß der Grausamkeit klar wurde.

Der Junge musste zusehen, wie eine maskierte Person seine Eltern auf brutalste Weise ermordet hat. Es lagen Bilder der Akte bei, auf die ich nicht weiter eingehen möchte, da sie eventuell verstörend für einige ‚Leser‘ sein könnten. Es sei bloß erwähnt, dass man ohne Analyse der Kieferknochen und der DNA, die Eltern nicht hätte identifizieren können. Dieses Erlebnis führte zu der PTBS und dazu, dass das Kind in einer alternativen Realität ohne Einfluss der Außenwelt lebte. Kurze Zeit später wurde er erdrosselt im Badezimmer aufgefunden, mit aufgerissenen und verängstigten Augen. Die beiden Täter wurden nie gefasst und sind auch heute noch auf der Flucht.

Die grobe Zusammenfassung der Akte. Allerdings erinnerte mich die Akte an einen anderen Fall, der nicht so lange zurückliegt. Noch am selben Abend suchte ich bis gut 01:30 Uhr nach der Patientenakte, die mir mit der des Jungen ziemlich identisch wirkte. Und endlich fand ich die gewünschte Akte :

Marie Stoer, 17;3, Köln/Mühlheim, PTBS durch Mord an Eltern.

Dasselbe Muster. Die Eltern bis auf die Unkenntlichkeit massakriert, das Kind überlebte und wurde wenig später auch ermordet im Badezimmer aufgefunden. Auch sie besaß diesen grauenhaften Gesichtsausdruck.

Ich nahm die zwei Akten mit hoch in mein Schlafzimmer und studierte sie ein wenig, bis ich schließlich einschlief.

In der nächsten Woche sammelte ich weiter solche Akten, nicht nur aus der Praxis meines Vaters und der meinen, sondern auch von Kollegen, und langsam zogen die Täter, oder der Täter –was ich zu dem Zeitpunkt annahm–, ihre Bahnen immer näher in den Kreis Olpe..und das seit nun gut sieben Jahren. Und immer mehr ging über die Täter  hervor. Anfangs schienen sie nur Spass zu haben an ihren Taten, aber schon da folgten sie einem leicht geregelten Grundmuster : Die Eltern wurden zerstückelt und die Kinder oder Personen, die zugesehen haben, kurz darauf auch getötet.

Danach wurden die Täter immer willkürlicher, bis Jugendliche, Erwachsene, Schüler, Lehrer, Polizisten und Ärzte auf ihr Konto zu gehen schienen. Aber eines hatten die Morde immer an sich : eine Person –abhängig ob sie gesehen hat, wie sie die Eltern/Verwandte/Freunde getötet hat– wurde in ihrem Badezimmer aufgefunden : Mit diesem grauenhaften Blick der Verzweiflung, der puren Angst und Hoffnungslosigkeit. Die Opfer wurden aber nun in der Regel erstochen und auch ausgeweidet, aber sie hatten immer –IMMER– Würgemale am Hals und wurden im Badezimmer aufgefunden.

Vor weniger als einem Monat wurde mir nun ein Schema klar :

Die Täter töteten Willkürlich, aus lauter Lust heraus, ließen ihre Opfer immer auf dieselbe Art und weiße zurück und befinden sich seit gut 5 Jahren im Kreis Siegen und Olpe/Attendorn.

Nun kann ich einen Zeitsprung in meinem Bericht einlegen. Es spielte sich nun zwei Wochen vor meinem schreiben ab, nämlich am 29.04.2014. Ab nun kann ich genauer werden. Ich führe ab da hauptsächlich abends ein Sprachtagebuch, welches ich aber nur am 29 April auch Mittags betrieben habe, da dort das Problem begann. Ich werde es trotzdem nun abtippen: [zur Anmerkung : Ich habe mir bis zum zweiten Mai Urlaub genommen. Das traf sich gut, ich konnte so recherchieren. Des weiteren werde ich in dieser Dokumentation des „Tagebuches“ Gedankengänge durch farbliche Markierungen, eckige Klammern oder Gedankenstriche einfügen, die mir beim Tippen Situationsbedingt einfallen.]

29.04.2014

9:57 Uhr MEZ

Ich habe für 10:00 Uhr einen Termin mit Oberkommissar Uwe Rolf vereinbart, um meine Recherchen zu vertiefen. Am Eingang zum Polizeirevier in Olpe steht eine Gruppe Jugendlicher. Ich frage mich, warum sie nicht in der Schule sind. Ich halte mit einem der jungen Männer kurzen Augenkontakt [Rückblickend gesehen, war dies garnicht so schlecht], und ein unnatürlicher Schauer ist mir in dieser Situation, bei seinem Anblick, durch den Rücken gefahren. – Im Nachhinein hätte mir das eine Warnung sein sollen mein Instinkt, vorallem auf dieser Ebene, lässt mich nur selten im Stich. –

11:13 Uhr MEZ

Ich habe mit Oberkommissar Uwe Rolf gesprochen und konnte mein „Täterprofil“ – obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch von mehreren Tätern ausging – erweitern. Die Polizei hatte zwei Hauptverdächtigte : zum einen Brian Cornwell, einen 23 jährigen Meth-Abhängigen Sexualstraftäter, zum anderen Andre Bauermann, 17, familiäre Probleme nach Unfalltod des Vaters. Beide Spuren verloren sich im Nichts, da die Verdächtigen ein Alibi gehabt haben.

11:17 Uhr MEZ

Ich habe das Gebäude verlassen und schaue mich flüchtig nach dem jungen Mann um, kann ihn aber nicht sehen. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich beobachtet werde, so beschleunige ich meine Schritte zu meinem Ford Mustang Shelby GT500.

12:22 Uhr MEZ

Im Auto hat mich das Verfolgungsgefühl verlassen und ich komme ungestört und ohne Probleme zu Hause an. Nichts merkwürdiges vor Ort. Alles scheint beim Alten.

30.04.2014-05.05.2014

In den Tagen um den 1. Mai habe ich nur geschlafen und konnte mich auch mit Freunden gut betrinken. Nach den zweiten Mai gab es keine Vorfälle mehr mit dem [mysteriösen] jungen Mann. Allerdings hörte ich Nachts ab dem 02.05.14 draußen Schritte und sehe das Carport-Licht angehen. Ich schnappe mir meine 9mm Pistole und suche das Grundstück ab, doch es ist niemand da, dem man die Geräusche zuordnen könnte. Kann auch seit dem 1. Mai nicht mehr richtig schlafen.

06.05.2014

Uwe Rolf hat mir am Mittag Faxe zukommen lassen, womit ich mir einen Überblick über die wahre Identität des Täters machen kann. Mein Verdächtiger für die Taten der letzten 7 Jahre ist bis dato Leonard Smith. Er ist 19 Jahre alt und wurde in Dresden geboren. Seine Eltern sind –oder eher waren– Amerikaner. Sein psychologisches Gutachten ergab eine starke paranoide Schizophrenie, als auch Psycho- und Soziopathie, welche in einer Überlagerung seiner Fantasie mit der realen Welt endet.  Ich habe seit gut drei Tagen nicht mehr geschlafen und werde zunehmend paranoid. Ich sehe wiederholt Schatten an den Fenstern und meine eigene Silhouette ist in diesen zu sehen. Ich meine auch einen Jungen –meine Vermutung sollte sich bestätigen– lachen zu hören.

Gegenwart [07.05.2014]

Nun sitze ich hier, paranoid, verängstigt, dennoch rational denkend. Dies ist wieder die Gegenwart und kein alter Tagebucheintrag mehr. Ich schließe den Bericht hiermit ab, mit den Worten, dass Leonard Smith der Täter sein muss und mein momentaner psychischer Peiniger ist.

Ich habe eben für gut zwei Stunden geschlafen, was soll ich auch anderes tun um zwei Uhr morgens? Ich kann nun wieder klare Gedanken fassen, aber ich glaube, das hilft mir jetzt auch nicht mehr.

Er hat von außen meine Wohnung verriegelt, sodass ich nicht mehr rauskomme. Gegen Mitternacht habe ich noch herausgefunden, dass man ihn nicht aufspüren konnte, weil er keine Spuren hinterlassen hat. Ich schätze, er ist der Mörder von gut 17 Menschen und nun stehe ich auf seiner Liste.

Ihr Leser fragt euch bestimmt jetzt, warum ich die Gelegenheit habe zu dieser Zeit [wohlbemerkt, wir haben jetzt 5:12 Uhr] zu schreiben. Ich habe [ausgenommen von den zwei Stunden grade], seit 4 Tagen –96 Stunden– nicht geschlafen, weil ich wach gehalten wurde.

Ich bin fertig mit den Nerven und drehe gleich durch, trotz aller „Professionalität“. Es ist, seitdem ich eingeschlafen bin um dem Haus ziemlich ruhig, aber ich habe eine Vermutung warum…

Smith ist in meinem Haus. Er schrieb den Namen in die Opfer, damit nur würdige ihn finden…und bei Gott, ich bin scheinbar würdig. Leider wird dies das letzte sein, was ich schreibe, denn meine Schlafzimmertüre öffnet sich einen Spalt, und ein riesengroßes, sadistisches Grinsen lugt durch die Türe und flüstert : „SmiLe“

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