EigenartigesGeisteskrankheit

Synchronität

  1. Tag: Irgendetwas stimmte nicht an diesem Morgen. Meine linke Hand wollte nicht so, wie ich es wollte. Ich streckte mir selbst den Mittelfinger entgegen. Das klingt jetzt bescheuert, ich weiß aber ich war mir bewusst dass ich mir nicht selbst den Mittelfinger zeigte. Es war als ob mir eine andere Person dieses sehr deutliche Symbol entgegenstreckte. Aber ich tat es selbst damit ab, dass ich langsam verrückt werde. Überarbeitung tat mir wohl nicht gut. Später ging ich mit meinem treuen Hund Snoopy noch spazieren, um frische Luft zu schnappen.

2. Tag: Es war Sonntag und ich wollte in die Kirche. Ich hatte es mir vorgenommen, doch vor der Kirche blieb ich stehen. Meine linke Körperhälfte begann sich heftig zu wehren und ich kam keinen Schritt mehr weiter. Jemand oder etwas in mir schien mich festzuhalten.

3. Tag: Fuck! Verdammte Scheiße ich bin vor fünf Minuten aufgewacht. Mein Arm war blutverschmiert. Ich war völlig geschockt. Wo kam das Blut her? Dann lief ich nach unten und brach völlig zusammen. Snoopy lag aufgeschnitten vor mir. Mir wurde kotzübel. Verdammte Scheiße! Das war sein Blut an meinem Arm! Ich konnte ihn doch nicht aufgeschlitzt haben, dass war doch krank. Völlig absurd. Dann erinnerte ich mich an die kleinen Vorfälle der vergangenen Tage. Ich wurde fremdgesteuert, dass musste es sein! Was nun? Ich musste wachsam sein. Ich werde heute nicht schlafen.

4. Tag: Oh Gott! Ich bin eingeschlafen. Diese verdammte Arbeit hing mir wie immer nach. Doch das war nun unwichtig. Ich bin in einer wahren Blutlache aufgewacht. Diesmal war keine aufgeschlitztes Tier in meinem Haus. Dann schaltete ich die Nachrichten ein. Es wurde von einem Mord berichtet. Der alte Mister Peters aus der Nachbarschaft wurde brutal ermordet. Nein, nein nein. In mir drehte sich alles. Es schossen plötzlich Bilder in meinem Kopf, in denen der alte Peters völlig verängstigt vor mir stand. Es war etwas dunkles in mir und ich musste es loswerden. Doch ich war fertig. Schwach und ausgelaugt. Ich musste mich wieder hinlegen. Obwohl sich ein kleiner Teil in mir wehrte, doch der wurde merklich schwächer. Schließlich schlief ich ein.

5. Tag: Hallo liebes Tagebuch. Ach mir geht es heute so hervorragend. Endlich habe ich die Überhand über diesen schwachen Vollidioten gewonnen. Ich freue mich so. Jetzt werde ich mir mein Messer schnappen und kann mich nun endlich ab heute von meiner besten Seite zeigen.

 

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