Kurz

Eine Gruselgeschichte – Akzeptanz

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Starre ihn an. Mein Kopf ist vollkommen leer. Was… was zum Teufel passiert hier? Organspender? Lungen? Das muss ein schlechter Scherz sein! Ein Streich, ganz klar. Vielleicht meine Arbeitskollegen? Dieses Arschloch Krüger will mir schon lange eins reinwürgen. “Das… das ist ein Scherz oder?” Roxanne und der Arzt wechseln einen vielsagenden Blick. Halb erwarte ich, dass sie plötzlich anfangen zu lachen. Dann geht das Licht an und alle rufen laut “Überraschung!” Es gibt Kuchen und Sekt und ich tue so, als wäre das alles unglaubig komisch, während ich mir insgeheim überlege wie ich es ihnen heimzahlen kann. Ja. Genauso wird es sein.

Ein scharfes Ziehen in meiner Seite reißt mich zurück in die Realität. Die beiden sehen mich immer noch an. Kein Licht geht an. Niemand wird kommen und alles auflösen. Die Wahrheit trifft mich genau in die Eier. Das hier ist echt. Sie werden mich ausschlachten und die Teile dem Höchstbietenden verkaufen. Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Großer Ausverkauf, alles muss raus! Der Herr, eine neue Niere gefällig? Wenn Sie zwei nehmen bekommen sie die Milz gratis dazu! Sie da! Wie wäre es mit einer neuen Leber? Kaum gebraucht! Kommen Sie, kommen sie greifen Sie zu! Es ist für jeden etwas dabei!

Verdammt, was ist nur los mit mir? Reiß dich gefälligst zusammen und denk nach, wie du hier rauskommst! Die Tür! Ich spanne jeden Muskel an. Meine einzige Chance ist es sie zu überwältigen. Mit einem Brüllen werfe ich mich auf den Doktor. Versuche ihn zu Boden zu ringen. Heißer Schmerz schießt durch meine Seite. Das Brüllen wird zu einem schrillen Heulen. Bunte Punkte tanzen vor meinen Augen. Ich knie über ihm, meine Hände legen sich wie von selbst um seinen Hals.

Plötzlich breitet sich ein Brennen in meinem Nacken aus. Meine Arme werden taub. Ich kippe zur Seite. Bewegungsunfähig liege ich auf dem Boden. Über mir der Arzt. Er keucht. Mit kontrollierten Bewegungen richtet seine Krawatte und streicht sich das Hemd glatt. Neben ihm steht Roxanne, mit einer leeren Spritze in der Hand. Ich habe den Einstich nicht einmal bemerkt. “Also wirklich, Herr Wegener. Ich hatte eigentlich mehr von Ihnen erwartet. Schließlich tun Sie hier eine großartige Sache.” Roxanne beugt sich zu mir hinunter. Gewährt mir einen tiefen Einblick in ihr Dekolleté, bevor ihre roten Lippen meine Wange berühren. Scheiße, ist diese Frau heiß.

Gemeinsam wenden sie sich zur Tür und lassen mich auf dem kalten Steinboden zurück.

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