KreaturenKurzTod

Schmerz

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Noch immer starrte ich wie gebannt auf das riesige Loch, das sich vor mir im Boden auftat. Im Inneren wollte ich fliehen, aber meine Beine waren wie gefesselt und bewegten sich keinen Schritt weiter. Ein Riss zog sich durch die Stadt. Menschen versuchten, vollkommen zwecklos, zu fliehen. Es hatte doch alles keinen Sinn mehr! Niemand würde es hier lebend raus schaffen. Ich sprach die Worte aus, es klang wie eine Herausforderung, nicht wie der verzweifelte Wunsch, kein Leiden mehr zu sehen. „Wenn du es so willst…“, flüsterte eine Stimme. Es schüttelte mich, als wäre ein Windstoß aufgekommen. Sekunden später erklang ein durchdringlicher Schrei. Weitere Sekunden später ein weiterer. Und wiederum weitere später, waren tausende Menschen in einen schrillen Schrei verfallen.

Ein verkrusteter, schwarzer Arm aus Teer und Erde erhob sich aus dem Boden. Dickflüssiges Blut vergoss sich auf den Straßen unserer Stadt, als eine Handvoll Menschen geschnappt wurde. Schmerzensschreie erfüllten die Stadt, als der Arm sie zu Boden warf. Der leblose Körper einer Frau wurde auf mich geschleudert. Ich musste unwillkürlich schreien, weinen, rennen. Blut tropfte langsam auf meine Klamotten und benetzte sie. Innereien lagen auf meinem Schoß verstreut, der zerfetzte Leichnam eines Mannes flog daraufhin neben mich, das Opfer einer weiteren Hand, die sich aus dem Loch erhob.

Ein Berg aus zerfetzten Sachen, verwesenem Fleisch und Gerippen türmte sich vor mir auf. Der riesige Erdarm war voll mit Blut, als er, wie auch immer er das geschafft hatte, den Berg anzündete. Der ekelhafte Geruch von Blut schwirrte um mich herum. Eine zähflüssige Masse umspülte meine Füße wie Buttermilch. „Stopp! Mach, dass es aufhört!“, schrie ich. Ich wäre nur schwimmend vorwärtsgekommen, das Blut stand mir inzwischen bis zum Becken. Aber ich war wie gelähmt.

Inzwischen hatte ich kapiert, dass du das Leben niemals herausfordern solltest, egal wie nah du dem Tod schon bist. Das hatte mein Leben zerstört, es hatte jegliche Lebewesen komplett ausgelöscht. Verbrannt, auf einem Berg aus Leichen.

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