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Thirstlove

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Durst. Wie ich ihn hasse!

Durst. Ich brauche was zu trinken!

Durst! Gibt’s doch nicht, nichts da!

Der Durst wird stärker. Ich brauche etwas, um ihn zu stillen.

Das kann doch nicht sein, dass ich nichts zu trinken im Haus habe!

Ich durchsuche den Kühlschrank. Nichts. Ich bin frustriert.

Wütend und durstig mache ich mich auf, mir etwas zu trinken zu besorgen. Der Supermarkt ist nicht weit von hier. Ich gehe den Schleichweg. So kann ich ein paar Minuten einsparen.

Der Durst wird stärker. Jeder Schritt, den ich jetzt mache, verstärkt das quälende Gefühl.

Das kann doch nicht sein! Die Strecke scheint fast doppelt so lang zu dauern, als sie es sonst tut. Der Durst! Unerträglich!

Mein Mund fühlt sich klebrig trocken an. Wenn ich jetzt nicht bald einen Durststiller finde!

Ich erreiche den Supermarkt. Fast gigantisch erhebt sich das beleuchtete Gebäude aus der Dunkelheit, der eben eingetretenen Nacht. Winterzeit. Nacht. Dunkelheit. Wie ironisch!

Ich gehe nicht hinein. Das dauert zu lange. Ich habe Durst! Ich stelle mich an die Ecke des Gebäudes. Durst! Mann, wie lange denn noch!?

Trotz dem, dass es dunkel ist, trage ich eine Sonnenbrille. Heißt es doch, dass die Augen die Fenster zur Seele sind. Augen. Durst!

Plötzlich verlässt eine Person den Laden. Eine Frau. Schönheit! Wallendes Haar. Schöne Figur. Durst! Durst stillen!

Meine Augen weiten sich. Die Pupillen. Große Pupillen. Weite Augen. Seelenfenster! Die Iris fast durch die Pupillen verdrängt. Dunkelbraune Augen, im Dunkeln fast schwarz. Schwarze Seele!

Welche Seele?

Durst!

Ich hefte mich an die Fersen der Frau. Ich habe mich, denke ich, gerade in sie verliebt. Zumindest vom Sehen her. Süße Liebe!

Sie geht in die Dunkelheit des fast verlassenen Parkplatzes. Ich nehme meine Sonnenbrille ab. Schwarze Augen. Schwarzer Durst!

Sie geht in die Unterführung. Keine Menschen. Sie und ich. Und der Durst!

Er leitet mich! Er steuert mich! Er lenkt mich! Er spricht mit mir! Süße Liebe, süßer Durst!

Kontrollverlust!

Durst!

Angriff!

Schnelligkeit!

Sie schreit! Umsonst!

Dieser Genuss! Wie sich meine spitzen Reißzähne in ihren zarten Hals schlagen! Halsschlagader. Blut. Durst.

Durststiller!

Dieser Genuss! Wie das süße Blut der süßen Liebe meinen Rachen hinabfließt! So rein! So köstlich! So frisch! Ich liebe sie! Jetzt weiß ich es!

Meine Pupillen. So vertieft! Ich versinke. Ich lecke das Blut! Ich schmecke es! Ich genieße es!

Ich versinke in Liebe! Liebe. Blut. Rot. Blut ist Liebe! Genuss.

Tod. Liebe ist Tod. Blut ist Liebe. Blut ist Tod.

Durst gestillt!

Doch der Durst kehrt zurück! Genauso die Liebe!

Genauso der Tod!

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