
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Ich habe Angst. Tierische Angst. Sie wird wahrscheinlich
gleich hier sein, aber ich erzähl euch trotzdem wie es dazu kam, dass ich hier
sitze und Todesangst habe.
„Sie“ ist meine ehemalige beste Freundin. Wir haben uns
immer als Geschwister bezeichnet. Jetzt, wo ich nochmal darüber nachdenke, war
das ziemlich idiotisch. Wir waren so verschieden. Sie, die egoistische,
hinterhältige Schlange, ich, das schüchterne, unauffällige Mädchen. Sie, auf
die jeder Typ steht, ich, die einfach kein Glück hat. Mit ihren roten Haaren, dem
hübschen Gesicht und den Titten die ihr halb aus dem Top rutschen konnte sie
jeden für sich gewinnen. Nun ja, fast jeden. Dazu später mehr. Ich möchte dass
ihr ihren Namen wisst, sie heißt Leonie.
Wir hatten uns am Anfang des Jahres praktisch ignoriert, ich
wusste damals nicht warum. Es war davor auch schon gewesen, dass sie mich bei
einem kleinen Streit ignoriert hat. Leider hab ich nicht früher erkannt, dass
sie so ein Mensch war, der sich nur das nahm, was er brauchte und den Rest einfach
völlig fallen lässt. So war es dann auch bei mir. Sie hatte ihren Freund, mit
dem sie durch mich zusammen war, und holte sich eine neue „beste
Freundin“. Diese hat sie jetzt auch
wieder hängen lassen.
In der Zeit hatte ich auch mal Glück in der Liebe, Max. Er
sah verdammt gut aus, war sportlich und ging in meine Klasse. Ab da fing es an.
Es war der erste Ferientag in den Sommerferien und ich hatte
vor, mich am nächsten Tag mit Max zu treffen. Ich ging zum Supermarkt um noch
Chips zu holen und wartete dann auf meine Mutter, die mich abholen wollte. Ich
stand in einer Ecke, dort wo die Einkaufswagen stehen. Plötzlich trat jemand
von hinten an mich heran. Natürlich bemerkte ich das, ich war schon immer
schreckhaft und vorsichtig. Ich drehte meinen Kopf zur Seite und da stand
Leonie. Sie hatte ein grusliges, fast dämonisches Lächeln und legte ihre Arme
um meinen Hals, sodass ich kaum noch Luft bekam. Sie wollte mich hinter das
Gebäude ziehen, und ich wehrte mich. Ich wusste, wenn sie mich bekommt wird mir
etwas sehr schlimmes zu stoßen. Ich schrie, als ihre neue beste Freundin mit
dem gleichen Lächeln um die Ecke kam. „Nein! Verdammt was ist hier los?! Kann
mir mal einer helfen?!“, schrie ich verzweifelt. Ich schlug um mich und traf
Leonie im Gesicht. Sie lockerte ihren Griff und ich riss mich los und rannte
nach Hause.
Mit Tränen in den Augen kam ich zu Hause an. Ich hatte
solche Angst. Was wäre wenn sie mit hier nach Hause käme? Ich schloss die Tür
so oft ab wie es ging, und wartete. Endlich kam meine Mutter nach Hause.
„Schatz, wo warst du? Ich dachte ich sollte dich abholen?“, sagte sie leicht
verärgert. „Naja, ist ja auch egal, aber schau mal wen ich mitgebracht habe.“
Meine Mutter trat einen Schritt zur Seite. Dort stand Leonie. Ich schrie. „SIE
MUSS HIER VERSCHWINDEN!“ „Aber, aber“, sagte meine Mutter, „schrei doch nicht
so rum! Ich hab sie am Supermarkt gesehen, und sie kann im Moment nicht nach
Hause weil die Züge ausgefallen sind! Und es ist schon spät, da dachte ich, sie
könnte doch hier übernachten und morgen nach Hause fahren. Ihr seid doch
Freunde.“ Leonie kam langsam rein. „Natürlich sind wir das“, sagte sie
zuckersüß und lächelte mich an. „Wir werden viel Spaß haben.“
Ich ging hoch in mein Zimmer. Das darf doch alles nicht wahr sein. Meine Mutter machte Leonie
noch was zu Essen. Ich lag auf meinem Bett und dachte nach. Es klopfte. Ich
ging zur Zimmertür und machte auf. Leonie. Sie holte aus und verpasste mir
eine. „Das war für vorhin, Miststück.“ Ich fiel durch die Wucht des Schlags zu
Boden. Mein Herz klopfte wie wild. Sie beugte sich über mich und grinste
diesmal. Ich hatte solche Angst vor diesem Grinsen. Vor dieser Verrücktheit in
ihrem Blick. Mein Blick zuckte zu ihrer Hand und wieder zurück zu ihren Augen.
Sie hatte ein Messer in der Hand. Sie bemerkte meinen Blick und lachte laut und
verrückt. „Hast du Angst?“, fragte sie und kam mit dem Messer näher an mein
Gesicht. „Sollst du auch, Schlampe. Du bist also mit Max zusammen, hm? Oh wie
niedlich. Er wird bestimmt traurig sein wenn er erfährt was dir tragisches
passiert ist. Und wer wird da sein um ihn zu trösten? Ich.“ Ich wurde wütend.
Die Wut half mir, ich verpasste Leonie eine. Sie taumelte und hielt sich die
Wange. Betäubt blinzelte sie. Ich riss mich los und rannte weg.
Rannte aus dem Haus. In den Wald. Ich war mir sicher, hier
würde sie mich nicht finden. Bestimmt kommt gleich Slender um die Ecke, dachte
ich und kicherte. Ich lief eine Weile durch den Wald und kam an eine kleine
Klippe. Der Mond schien hell auf die Bäume rundherum. So friedlich hier. Warum hat mir keiner geglaubt? Was hab ich ihnen
getan? Wird sie mich hier finden? Ich hab solche Angst. Warum hasst mich jeder?
Sie wird mich umbringen. Was ist das hier für ne scheiße?! Nen schlechter Film
oder was?! Wollen die mich verarschen?! Meine Gedanken flogen umher. In mir
herrschten verschiedene Gefühle. Plötzlich hörte ich ein Knacken hinter mir.
Ohne nachzudenken rannte ich los. Ich rannte an der Klippe
entlang und versteckte mich hinter einem großen Felsbrocken. Ich traute mich,
einen kurzen Blick zurück zu werfen. Leonie stand da, dort, wo ich zuvor saß,
und neben ihr standen meine Mutter, ihre beste Freundin, mein bester Freund
und…Max?! Sie alle waren bewaffnet und hatten dieses Grinsen. Ich hatte solche
Angst. Leonie schaute sich um. Unsere Blicke trafen sich. Sie grinste mich an
und lief los. Nun sind wir hier. Sie wird mich gleich finden. Nein, sie wird
mich nicht bekommen. Blitzschnell treffe ich eine Entscheidung. Ich werde so
oder so sterben. Ich renne um den
Felsbrocken auf die Klippe zu und drehe mich um. Leonie ist fast bei mir. „Bye,
Bitch.“, sage ich und lasse mich nach hinten fallen. Während ich falle kommen
mir die Tränen. Ich verstehe es nicht. Mein Leben war doch so schön. Eine kleine Perfektion. Jetzt muss es enden. Aber wenigstens bekommt Leonie mich nicht. Ich frag mich trotzdem: Warum?!
Mal wieder eine CP 😀 Ich hoffe sie gefällt euch, Kritik und Verbesserungsvorschläge werden gerne gesehen :). –shimaiXimoto 10:39, 14. Aug. 2014 (UTC)
(Shimai^^)