
Zerbrochen
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
In der rechten Ecke liegt eine Frau, der Bauch aufgeschlitzt, das Gesicht entstellt. Links von dir ein Kind, eine klaffende Wunde in der Brust. Du lässt deinen Blick in der alten Fabrik schweifen, es liegen hier noch mehr Menschen, jeder von ihnen auf brutale Art getötet. Es ist wie ein Albtraum, doch du weißt, es ist real.
Die Dienstwaffe in deiner Hand zittert und du verfluchst dich selbst, dass du im Zuge deiner Ermittlungen allein hierher gekommen bist. Wieso drehst du dich nicht einfach um und rennst weg? Meldest, du habest die Opfer des gesuchten Massenmörders gefunden. Doch du bleibst stehen, erstarrt. Am anderen Ende des Raumes siehst du einen Mann im Schatten, du kannst nur seinen Umriss erkennen. Er bewegt sich nicht, steht einfach nur aufrecht da inmitten der Leichen und schaut dich an. Außer ihm und dir gibt es niemanden in diesem Raum.
Doch dann siehst du hinter ihm noch einen weiteren Mann, er tritt in das Licht einer Deckenlampe. Du erkennst ihn sofort, er ist der gesuchte Massenmörder. Er scheint dich nicht gesehen zu haben, schleicht sich aber von hinten an den anderen Mann heran. Du schreist dem armen Kerl zu, er solle wegrennen. Doch er bleibt einfach nur stehen, sein Körper bewegt sich kaum. Auch du selbst kannst dich nicht bewegen, die Angst lähmt dich.
Der Mörder hebt nun ein Messer, Licht spiegelt sich in der Klinge und in dem Blut, das daran klebt. Deine Starre löst sich, du musst diesen Mann retten! Du drückst ab, wieder und wieder, die Kugeln fliegen durch den Raum.
Sie treffen den Mörder.
Der Spiegel zerbricht.