GedichtKreaturenKurzTod

Apokalypse

Ein langgezogner Atemzug, wie eine brechende Welle, über das Feld,

Unsere Bestrafung, für all die Lügen der Welt,

Im stampfenden Schritte, langsam und schwerfällig, doch unaufhaltbar,

Stellen Spiegelbild aller und ihrer dunklen Gestalt dar,

Grob zerbrechend den Willen und die Hoffnung derer, die noch weilen,

Als rechtmäßiger Henker und Richter einst ihrer gleichen.

Ein langgezogener Atemzug, eine schwarze Welle, die das Land rot färbt,

Natürliche Abwehr, gezwungen zur Notwehr,

Im würgenden Händegriff, langsam und ungeübt, doch schmerzhaft,

Bilden die Reaktion, auf Wissen, das man nie erlernt hat,

Stumpf zerstörend all jenes, was erreicht, aber nicht erbaut sein sollte,

Als Antwort darauf, was ansonsten unserer Faulheit folgte.

Ein langgezogener Atemzug, denn altes muss sterben, damit neues geboren wird,

Auch wenn das Alte sich wehrt und einen qualvollen Tode stirbt.

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