KreaturenMittelSchockierendes Ende

C+C – Valeria – Flammen der Vernichtung

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Gefangen…

Verletzt

So gut wie tot…

Nun lag ich da. Mein mit Blut beschmierter Körper blau geprügelt, meine vollen Lippen durch die Schläge der Soldaten aufgeplatzt, um mich herum diese dreckig grinsenden Gesichter und dort draußen vor dem Fenster diese bedrohlich leuchtenden Augen, die mich und die Männer beobachteten. Ich musste hier weg – sofort. Plötzlich hörte ich wie eine stammelnde Stimme unter all dem Gelächter zu sprechen begann. Verdammt, jemand hatte den Zombie entdeckt, dachte ich. Doch dem war nicht so. Stattdessen sagte die Stimme etwas, das mir das Gefühl gab, nicht vollkommen hilflos in der Höhle des Löwen festzusitzen.

I-ich glaube, wir s-sollten sie am leben lassen.

Meine Augen erkannten verschwommen die Umrisse der Soldaten und mein Blick fiel auf ihre verwirrten Gesichter. Stille war eingetreten. Dann begann einer der Männer plötzlich wieder laut prustend los zu lachen.

Am leben lassen? Hast du etwa noch nicht genug von ihr oder hast du sie etwa noch gar nicht gefickt?

Schweine. Diese verfluchten Schweine! In dem Moment ertönte abermals die Stimme ihres Anführers. Diese grässliche Stimme – nachdem was er mir angetan hatte, klang sie noch furchterregender als zuvor.

Dieses Miststück ist doch schon so gut wie tot. Sieh doch, sie kann kaum die Augen offen halten.

Ich war so gut wie tot? Diese Männer wussten ja gar nicht, wie tot sie im Moment bereits waren. Sie waren neun Soldaten, hielten sich in einer schwer gepanzerten Militärbasis auf, hatten Waffen ohne Ende und doch haben sie einen Untoten bis an die Fenster heran gelassen. Wie konnte das sein? Ich selber habe sogar versucht mich unauffällig der Basis zu näheren und doch erspähte mich der Wachposten. Diese Dinger, von denen eines seinen gierigen Blick durch das Fenster warf, waren da schon deutlich auffälliger. Waren diese Idioten tatsächlich so blöd gewesen, ihren Wachposten vom Aussichtsturm zu holen, nur um ihn an dieser widerwärtigen Gruppenvergewaltigung teilhaben zu lassen?

Wie konnte etwas mit so wenig Hirn all die Jahre überleben? Ich hatte schon immer das Gefühl, dass Männer schwanzgesteuert sind, aber dass sie aus Geilheit heraus das Risiko auf einen grausamen Tod eingingen, erschien mir vollkommen lächerlich. Langsam zog ich mein Bein an, winkelte es vorsichtig an meinen Körper. Der Schmerz, der mir durch die Oberschenkel fuhr, war so intensiv, dass ich beinahe wieder losgeschrien hätte… wenn ich hätte schreien können.

Meine Bewegung kam wohl höchst unerwartet, denn plötzlich schwiegen die Männer um mich herum wieder und ihre amüsierten Blicke richteten sich auf mich. Nur eines dieser Gesichter schaute besorgt. Es war Mitleid, mit der er mich, die blutverschmierte, nackte Frau, die vor ihm auf dem Tisch lag, betrachtete. Brauchte ich sein Mitleid wirklich? Für mich war dieser Spinner genauso schuldig wie alle anderen. Er hatte es nicht verhindert und ich bezweifle, dass er es überhaupt versucht hatte!

Nanu, versucht die Alte etwa gerade aufzustehen?

Dieser Hohn und Spott in der Stimme des Mannes machte mich rasend vor Wut. Langsam winkelte ich nun auch mein anderes Bein an, versuchte mich mit den Händen auf der glatten Holzfläche des Tisches abzustützen. Zunächst schien es hoffnungslos, als wäre jegliche Kraft aus meinem Körper gewichen, doch nach einigen Sekunden hatte ich es geschafft mich hochzustämmen und meinen Oberkörper aufzurichten. Meine Beine zitterten, als ich vorsichtig meinen linken Fuß auf die kalten Fliesen des Bodens absetzte. Als ich mit dem zweiten Fuß den Boden berührte, versuchte ich behutsam, mein Gewicht auf meine beiden Beine zu verlagern.

Ich war mir sicher, die nötige Stärke zurück erlangt zu haben, die ich brauchte, um zumindest aufrecht zu taumeln, doch in dem Moment, in dem ich meinen Beinen das Gewicht meines restlichen Körper zumutete, knickten sie ein und ich landete wie ein nasser Mehlsack auf dem harten Boden. Das scheußliche Lachen der Männer dröhnte in meinen Ohren, machte mich wahnsinnig, schwirrte durch meinen Kopf und erfüllte mich immer weiter mit unbändigem Hass, der mir zwar nicht half gegen diese Horde von Bastarden anzukämpfen, es mir aber ermöglichte, die nötige Energie aufzuwenden, um mich schwankend und zitternd wieder aufrecht hinzustellen.

Mal sehen wie weit sie kommt, ertönte die Stimme jenes Mannes, der mir in diesem Raum am meisten zuwider war.

Dem Arschloch würde ich zeigen, wie weit ich kommen kann… ihm wird sein dämliches Lachen im Halse stecken bleiben und dann würde ich es ihm aus seiner verdammten Kehle reißen! Völig geschwächt und ausgelaugt strauchelte ich hinüber in Richtung Fenster, stolperte und konnte mich gerade noch am Fenstergriff festhalten. Ich sah hinaus – in die Dunkelheit. Der Anblick war schauderhaft; ich befand mich in diesem Moment Auge in Auge mit der verrotteten Kreatur, die sich vor dem Fenster auf die Lauer gelegt hatte.

Die Augen waren farblos, beinahe weiß und das Linke war von einem rostigen Nagel durchbohrt worden, von dem noch immer ein kleines Stück aus dem völlig verklebten und vereiterten Augapfel heraus ragte. Die Oberlippe des Untoten wurde vollständig abgerissen und die Unterlippe hing als langer, blutverkrusteter Fetzen von seinem von Speichel triefenden Kiefer herab und baumelte wie der leblose Körper eines Erhängten in der Luft.

Die Wangen waren eingefallen, so als hätte man die Luft aus einem Luftballon gelassen. Die nun durch die abgerissenen Lippen freigelegten Zähne waren bräunlich gelb, teilweise abgebrochen und manche Zähne waren bereits ausgefallen. Die Zunge der Kreatur war zwischen den beiden kräftigen Kiefern eingeklemmt und mir schien es so, als hätte der Zombie in seinem Hunger Teile seiner eigenen Zunge gefressen. Der Hals war an einigen Stellen stark aufgerissen, geradezu zerfleischt, womit ich wohl die Bissstelle gefunden hatte, durch die dieser Mann vor einiger Zeit in einen Zombie verwandelt wurde. Ich zögerten nicht lange; langsam drückte ich den Fenstergriff nach unten… ich wusste, dass ich mich womöglich gerade selber einem jener Monster zum Fraß vor warf, vor denen ich seit nunmehr 10 Jahren davon gelaufen bin, doch das kümmerte mich nicht.

Wenn ich das Fenster öffnen würde, bestünde die Chance, dass die Soldaten in ihrer Panik sofort schießen und entweder mich und den Zombie töten, oder die Aufmerksamkeit des Untoten auf sich lenken würden, wodurch sich mir die Gelegenheit zur Flucht böte. Wenn ich das Fenster geschlossen halten würde, war ich bereits tot. Mein Entschluss stand fest – *klick*. Das Fenster wurde von dem gespenstischen Wind, der draußen wie Gevatter Tod selbst um die Häuser schlich, aufgestoßen und innerhalb weniger Millisekunden, ertönte ein lautes, beinahe ohrenbetäubendes Kreischen, welches der Kehle der Bestie entwich, dich sich rasend vor Gier und nach Tode geifernd ihren Weg in das Labor bahnte.

Verdammt! Schießt! Verdammte Scheiße nochmal, schießt doch endlich!!!

Einige Schüsse fielen und ich warf mich instinktiv zu Boden, hielt mir die Ohren zu und beobachtete das Geschehen. Das grelle Licht an der Decke, dass die grausame Szenerie erleuchtete, ließ seinen Schein auf die Soldaten fallen, die panisch um sich schossen, während der Untote wie ein wild gewordenes Tier unter ihnen wütete. Einem der Männer sprang das Monstrum auf die Schultern und verbiss sich in seinem Nacken. Ein schmerzerfüllter Schrei entwich seinen Lungen und im selben Moment, riss die Kreatur ihren Kopf nach hinten und trennte somit die durch den kräftigen Biss zermalmten Halswirbel aus dem Körper des Mannes heraus.

Das Schreien des Soldaten brach abrupt ab, als seine Knochen wie die Würfel eines Brettspiels über den nun mit Blut überströmten Boden tanzten. Ein weiterer Schuss war zu hören, doch der Zombie wich diesem geschickt aus, indem er zur Seite sprang und den leblosen Körper jenes Soldaten, den er gerade getötet hatte, in die Schussbahn riss, wo die Kugel sein inzwischen totes Fleisch durchdrang und sein Blut gegen die weiße Wand spritzte, sodass diese nun aussah, wie dass abstrakte Werk eines sogenannten modernen Künstlers.

Offenbar ging den Männern die Munition aus, denn ich hörte nun deutlich weniger Schüsse als zu Anfang des Gefechtes. Der Untote hatte sein Kreischen inzwischen gegen ein angriffslustiges Keuchen ausgetauscht und seine kalten, milchigen Augen schweiften durch den Raum. Es war still – totenstill. Plötzlich regte sich einer der Männer und rannte ohne einen Laut von sich zu geben in Richtung des Ausgangs. Als dies die anderen sahen, taten sie es ihm gleich, doch nicht jeder erreichte die schwere Metalltür, die den einzigen Weg in Richtung Sicherheit darstellte, denn der Zombie beobachtete das Geschehen nicht stumm, sondern machte einen großen Satz und riss einen der Männer zu Boden. Dieser versuchte sich des Angriffs zu erwehren, doch gegen die Kraft die ihm entgegengebracht wurde, konnte er nichts aussetzen.

Die Kreatur beugte sich über ihn, keuchte schwer und begutachtete ihr wehrloses Opfer, das sich hilflos in ihrer Gewalt befand. Dann biss sie zu; die fauligen Zähne des Monstrums drangen tief in das Fleisch seiner Beute ein und mit einem unbarmherzigen Ruck, riss der Zombie die Bauchhöhle des Mannes auf, der nun panisch dabei zusehen musste, wie die Bestie damit begann seine Eingeweide zu fressen. Mein Blick fiel auf die geöffnete Metalltür. Sollte ich ebenfalls einen Fluchtversuch starten?

Es schien mir eine sinnvolle Lösung zu sein, doch der Gedanke ans Weglaufen, verflog blitzschnell als ich die Sicherungen in der Ecke des Raumes entdeckte. Während der Untote damit beschäftigt war, die zerfleischten Gedärme seines Opfers zu verspeisen, taumelte ich hinüber zu dem, was ich momentan als meine einzige Hoffnung sah.

Licht

* Flur
* Labor
* Waffenkammer
* Kantine
* Room 1
* Room 2
* Room 3
* Room 4
* Room 5
* Kellergewölbe

Alarm

Schließt automatisch sämtliche Türen und Luftschächte, um das Eindringen oder Entkommen von schädlichen Fremdkörpern zu verhindern.

Die Türen! Ohne zu zögern legte ich einen Hebel nach dem anderen um und versetzte zunächst die gerade noch hell erleuchtete Basis in absolute Finsternis. Ich begann mit dem Abstellen des Stroms jedoch im Labor; schließlich wollte ich nicht in der Dunkelheit sein, mit der Gewissheit, dass ein Untoter mich beobachtet. Manche von diesen Dingern können bei Nacht wie Katzen sehen.

Ich hatte Glück. Sobald das Licht im Labor erloschen war, sah sich der Zombie verwundert um und folgte dann der einzigen noch vorhandenen Lichtquelle. Jener im Flur… Er war draußen! Alarm! In dem Moment in dem mein Finger den roten Knopf betätigt hatte, ertönte eine ohrenbetäubende Sirene und eine rote Lampe leuchtete in der Mitte des Raumes auf. Die schwere Metalltür zum Labor schloss sich augenblicklich und ich konnte lediglich durch das Sichtfenster erkennen, was sich jenseits dieser Tür abspielte. Mein Blick fiel nach draußen… nichts. Es schien so als hätte sich eine Nebelwand im Flur ausgebreitet, die mir einen Blick auf das, was sich hinter der Tür befand, vollends verwehrte.

Zwischenzeitlich schien sich der Nebel jedoch für einige Sekunden zu lichten und da erkannte ich es. Das war kein Nebel, sondern Dampf; vielleicht war es auch Gas, doch die Hauptsache war, dass dieser Dampf aus dem gekrümmten und beinahe verkrampft wirkenden Körper des Zombies hervor trat, der vor wenigen Sekunden das Labor verlassen hatte. Was war das für ein Ding? Auf jedenfall war es kein gewöhnlicher Zombie, soviel stand fest. Vermutlich sonderte er es als Schutz ab. Viele dieser Kreaturen haben verschiedenste Methoden entwickelt, um ihre Opfer zu verfolgen und zu töten, doch vielleicht hatte dieser hier eine Methode entwickelt, um sich vor feindlichen Angriffen zu schützen. Wirkungsvoll wäre es, denn durch diesen dichten Dampf konnte man keine präzisen Schüsse mehr abfeuern.

Plötzlich ertönte hinter mir ein Geräusch. Ich wandte mich um und erblickte einen nun hell leuchtenden Monitor. Er musste sich wohl automatisch eingeschaltet habe, als ich den Alarm auslöste. Auf dem Bildschirm erschien ein Plan des Gebäudes und die Gänge des Flures waren rot gekenntzeichnet. Darüber thronte ein große Überschrift, die von einer monotonen Computer Stimme immer wiederholt wurde:

Fremdstoffe in den Fluren lokalisiert.

Es musste dieser merkwürdige Dampf sein. Scheinbar hatte er sich bereits im ganzen Flur ausgebreitet. Mein Blick fiel wieder nach draußen durch das Sichtfenster der Labortür.

Der größtenteils verweste und dennoch lebende Körper des Untoten krümmte sich, so als würde er schreckliche Schmerzen erleiden, dann ertönte wieder das schwere Keuchen aus seinen offenbar schwer beschädigten Lungen. Was dann geschah, schockierte mich nicht nur, sondern offenbarte mir, wie ernst die Lage war. Ich bin bis zu diesem Moment davon ausgegangen, dass die Untoten gefährliche und mörderische Kreaturen waren, denen man kaum Einhalt gebieten konnte – doch das war untertrieben. Das waren keine Monster; es war etwas, das nicht von dieser Welt stammte, sondern aus den tiefsten Tiefen der Hölle emporgestiegen war. Die Hölle – ich konnte einen Blick auf das werfen, was einen dort erwarten würde.

Die milchigen Augen des Untoten starrten mich durch den immer dichter werdenden Dampf hindurch an, leuchteten scheinbar plötzlich auf und im nächsten Moment, entfachte diese Teufelsbrut einen gigantischen Feuersturm! Ich wich zurück, verkroch mich unter einen der Tische, in der Befürchtung, dass die vernichtenden Flammen auch mich verzehren würden, doch zu meinem Glück schien die Metalltür dick genug zu sein. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich durch das nun teilweise schwarz befleckte Glas des Sichtfensters, hinter dem sich nun ein wahres Inferno der Flammen auszubreiten begann.

Die monotone Stimme des Computers, der auf dem Tisch über mir stand, sagte immer und immer wieder:

Feuer im Flur… – Feuer im Flur… – Feuer im Flur…

Vorsichtig kroch ich aus meinem Versteck hervor und wagte einen erneuten Blick durch das kleine Sichtfenster der Labortür. Was ich erblickte, ließ mich erstarren. Obgleich tobende Flammen den Flur erfüllten und wohl alles was lebte verzehrt hätten, stand der Untote, nun nicht mehr gekrümmt, direkt vor dem von Asche verschmutzten Glas der Tür und starrte mich mit einem geradezu diabolischen Blick an. Die vorhin noch weißen Augen waren nun von einem feurigen Orange und die verweste Haut war vom Feuer gänzlich verschont geblieben. Das war kein Untoter; es war auch nie ein Mensch – es das der leibhaftige Teufel der mich mit in die Tiefen der Hölle zerren wollte…

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