
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Es war ein schwüler Herbsttag, als der 11-jährige
Sam Crids in seinem Garten mit seinem neuen Fußball herumkickte. Der Wind
bahnte sich langsam in Bodennähe seinen Weg durch die grünen Grashalme. Neben
ihm wohnte dieser alte Herr, Mr. Dorlsten, welcher ihm noch nie geheuer gewesen
war. So kickte er den Ball von unten nach oben, von rechts nach links, quer
über den Garten, bis er irgendwann über den warmen Steingehweg und über den
halbtoten Nachbarsrasen hinüber zu Mr. Dorlsten’s Garten flog. „Oh nein…“,
dachte er sich, als der Ball mit einem schrillen Klirren durch das kleine,
modrige Fenster des Gartenhauses krachte. Der Wind brachte nun seine sanfte
Brise in das kleine Holzhaus und es schien, als würde er geradezu an den
morschen Holzbrettern ziehen.
Langsam und vorsichtig schritt Sam voran, in Richtung
des Nachbargrundstücks. Mit jedem weiteren Schritt kroch die Angst weiter in
ihm hoch, wie eine Kletterpflanze, die versuchte ihn herunterzuziehen.
Schließlich setze er den ersten Fuß auf den toten Rasen von Mr. Dorlsten. Er
war matschig, obwohl es doch überhaupt nicht geregnet hatte. Ohne diesem
Gedanken weitere Beachtung zu schenken ging der Junge weiter. Das
Gartenhäuschen war ziemlich nah am Gehweg, also musste er nicht allzu weit
laufen.
Nach ca. 15 Sekunden legte er vorsichtig eine Hand
auf die eiserne Türklinke. Sie ging wie von allein mit einem leisen, verräterischen
Quietschen auf. Er wagte es nicht, hineinzusehen. Die kleinen Hände des Jungen
tasteten in dem Gartenhaus herum, bis sie irgendwann die lederartige und
seltsamerweise auch etwas nasse Oberfläche eines Fußballs spürten. Schnell zog
er seine Finger mitsamt des Fußballs wieder hinaus. Freudig guckte er auf seinen
Triumph, doch dieser war voller Blut.
Er schrie und warf den Fußball in Richtung des
großen, grauen Hauses von Mr. Dorlsten. Kreischend lief er hinüber zu seinem
Grundstück, rannte ins Haus und setzte sich ins Wohnzimmer. Er machte schwer
atmend den Fernseher an. Nun fühlte er sich schon etwas ruhiger und seine
Atmung beruhigte sich auch langsam wieder. Der Junge sah aus dem Fenster auf das
Nachbarhaus. Ruhig stand es da, sich langsam im Wind wiegend. Warte! Er könnte
schwören, er hatte gerade etwas am Fenster gesehen. Da war es wieder. Es war
Mr. Dorlsten, doch…er starrte ihn an. Der grauhaarige Mann mit den grün-glühenden Augen starrte ihn wirklich an. Sam blinzelte einmal, da war der alte
Mann am Fenster weg. „Da bin ich…“, säuselte eine krächzende Stimme hinter ihm.
Dann sah er schwarz…
Am nächsten Morgen konnte man dies im Radio hören: ,[…] gestern wurde das nächste Kind einer Familie im Haus Nr.15 in der Bakerstreet ermordet. Nachdem bisher nahezu jedes Kind einer Familie, welche in dieses Haus eingezogen war auf rätselhafte Weise ermordet worden war, denkt die Stadt nun daüber nach, es abzureißen. […]‘
-InsaneRules