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Eine Gruselgeschichte – Matrix

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Inhaltsverzeichnis

„Wie sieht es aus?“

„Keine Besserung. Im Gegenteil. Mittlerweile ist das Ganze so verwirrend, dass ich mir eine Legende machen musste.“

„Gute Idee, langsam komme ich auch nicht mehr hinterher. Irgendwelche Zeichen, dass er auftaucht?“

„Keine. Er sinkt sogar immer weiter ab. So tief, wie er jetzt drin ist, können wir ihn nicht einmal mehr aufwecken. Er muss von selbst den Weg hinausfinden.“

„Wie viele eigenständige Charaktere?“

„Unbekannt. Nach der letzten Zählung mindestens drei, aber wie viele seitdem hinzugekommen sind… keine Ahnung. Es ist fast, als…“

„Als was?“

„Nichts. Es war eine dämliche Idee.“

„Ob sie dämlich ist, entscheide immer noch ich, und zurzeit können wir jeden neuen Ansatz brauchen. Also?“

„Nun… wie Sie sicher wissen, überwache ich den Patienten beinahe 24 Stunden am Tag, und das jetzt seit nunmehr zwei Wochen…“

„Hören Sie auf, um den heißen Brei herumzureden, und raus mit der Sprache!“

„Ich bin nicht mehr überzeugt davon, dass alle agierenden Charaktere der Fantasie des Patienten entsprungen sind.“

„Bitte was?“

„Es passt einfach nicht zu ihm. Der verrückte Doc und die heiße Krankenschwester, ja. Die sind bei seinem psychologischen Profil zu erwarten. Aber die anderen? Sie stehen in einem viel zu krassen Gegensatz zu Wegener. Ich denke… ich denke, dass etwas anderes dahintersteckt. Etwas… Böses.“

„Etwas Böses? Und was sollte dieses Böse von unserem Patienten wollen?“

„Keine Ahnung, vielleicht will es ihn einfach quälen, oder es versucht durch ihn in unsere Welt zu gelangen. Bedenken Sie nur die ganzen Bilder von geöffneten Toren, zerbrochenen Spiegeln und zerrissenen Membranen. Vielleicht haben wir mit unserem Experiment etwas auf uns aufmerksam gemacht, dass seinen Kopf benutzt, um… Sie glauben mir nicht.“

„Sie müssen zugeben, dass es ziemlich haarsträubend klingt. Ein böses Wesen aus einer anderen Dimension, dass Herrn Wegener benutzt, um zu uns durchzustoßen? Haben Sie zu viel ‚Stranger Things‘ gesehen?“

„Sie haben ja Recht. Es war eine dumme Idee. Aber haben Sie eine Erklärung für die seltsamen Werte, die wir von ihm bekommen?“

„Vielleicht war seine Psyche angegriffener, als wir dachten.“

„Das klingt ziemlich dünn.“

„Dünn oder nicht, es ist das, was in unserem wöchentlichen Bericht stehen wird. Sobald wir anfangen, von bösen Wesen zu sprechen, sind wir unsere Sponsoren schneller los, als wir Morpheus Programm sagen können. Haben Sie das verstanden? Wir können von Glück sagen, dass die Kommission Wegener als Versuchsperson überhaupt akzeptiert hat, immerhin fand man ihn beinahe katatonisch mitten auf der Straße. Von seinen Verletzungen ganz zu schweigen.“

„Schon ein glücklicher Zufall, dass wir den perfekten Kandidaten, noch dazu ohne irgendwelche Angehörigen, genau dann finden, wenn wir ihn benötigen…“

„Schluss damit! Sie sitzen schon viel zu lange vor diesen Monitoren. Gehen Sie nach Hause und ruhen Sie sich aus, ich übernehme so lange.“

„Wie Sie wünschen, Doktor.“

Seufzend machte es sich der Doktor auf dem Bürostuhl bequem, auf dem bis eben noch sein Assistent gesessen hatte, und wandte seine Aufmerksamkeit dem Spektakel auf den Bildschirmen zu. Wegener begann gerade mal wieder einen neuen Lebenszyklus. Sehr gut. Alles lief nach Plan, solange er diesen Vollidioten von seinen fixen Ideen abbrachte. Der Junge war schlauer, als ihm gut tat. Geistesabwesend rieb er über die juckende Stelle an seinem Unterarm, an der, gut versteckt unter mehreren Lagen Stoff, drei dicke, schwarze Striche die römische Zahl ‚3‘ formten. Bald würde es soweit sein.

Nächster Teil – Monster

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