
Gerechtigkeit?
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Braune Haare,
blaue Augen,
Haut wie ein Engel
und einen teuflischen Körper…
so beschrieb ich meine Ex-Freundin
früher,
jetzt hat sie rote Haare und lutscht
jeden Schwanz, der ihr über den Weg läuft.
Trauriger Werdegang einer Frau mit
großem Potential…
Tja, das hat man davon, dass man mich
verlässt, aber mir ging es nicht gerade besser.
Vor drei Jahren trennte sie sich von
mir, damals hatte ich einen Job als Elektriker bei einer großen
Firma, heute bin ich ein arbeitsloser Taugenichts, der in einer
heruntergekommenen Wohnung lebt, die im schlimmsten Viertel der Stadt
liegt.
Jeden Tag, wenn ich das Haus verlasse,
sehe ich Leute im Hausgang liegen, mit Spritzen in ihren Armen.
Wahrscheinlich Heroin, das Teufelszeug.
Natürlich muss ich von etwas leben, um
wenigstens meine Handyrechnungen und die Miete zu zahlen, deshalb
deale ich etwas Gras. Gegen Gras ist nichts einzuwenden, ich meine, es
ist ungefährlicher als Alkohol oder Tabak.
Aber ich will jetzt nicht über Gras
philosophieren.
Der Graubeton schreibt Geschichten, er
ist Zeuge von roher Gewalt und zerbrechenden Menschen. Immer wieder
hört man Frauenschreie durch die Hallen schallen. Häusliche Gewalt
ist in dieser dreckigen Gegend an der Tagesordnung.
Du fragst dich bestimmt, wie jemand so
enden kann, oder?
Ich habe mich verkalkuliert.
Ich setzte einfach zu viel Geld auf
schwarz.
Puff…
Dann war alles weg.
Es war bereits dunkel und es klopfte an
meiner Tür. Ich ging leicht genervt an die Tür und öffnete sie.
„Wer will was von mir?“
Eine junge Frau, die ziemlich fertig
ausschaute, stand leicht zitternd vor der Tür und sagte in einem
weinerlichen Ton:
„B-Bitte lassen Sie mich rein…
Er will mich totschlagen… Bitte….“
Ich sah mich um, es war niemand zu
sehen. So ließ ich sie in die Wohnung.
„Wer versucht dich zu töten?“
„B-Brad… Mein Freund… Er neigt
zu Wutausbrüchen…“
„Wie geht es dir? Soll ich die
Cops rufen?“
„Bitte nicht… Wenn er erfährt,
dass ich die Cops gerufen habe, wird er mich erst recht töten… Hast
du etwas Stoff?“
„Stoff?“
„Ja… Ich brauche etwas zur
Beruhigung…“
„Gut… Warte kurz..“
Ich ging zu meinem kleinen Safe, um
etwas Marihuana zu holen. Die Junge Frau zitterte immer noch stark.
„Wie heißt du eigentlich?“
„Ich bin Ivana… Du?“
„Jim ist mein Name.“
Ich ging mit einer Tüte Gras wieder zu
ihr und gab ihr das Päckchen. Sie kramte aus ihrer Jackentasche
Zigarettenpapier und Filter hervor, um sich einen Joint zu drehen.
„Rauchen hier drinnen ist erlaubt,
oder?“
„Ja, mach nur.
Also…. was bringt dich in diese
unangenehme Situation?“
„Brad flippt wegen jedem Scheiss
aus.. Ich habe nichts getan und BAM klatscht er mir eine.. Ich hielt
es nicht mehr aus und lief..“
„Lässt sich das nicht klären?
Ich meine Aggressionstherapie oder so. Ich weiß, von was ich rede,
Ivana.“
Ivana starrte auf ihren Joint und
saß regungslos da.
Plötzlich fing sie an zu weinen.
„Er hat mir nicht nur eine
geklatscht.“
Sie fing an zu schluchzen.
„Er… Er.. Er hat mich
vergewaltigt..
Immer und immer wieder..
Er hatte diese Triebe nicht immer…
Aber seit ein paar Monaten zwingt er
mich fast jeden Tag dazu, Dinge zu tun, die ich nicht will.“
„Du musst den Pisser anzeigen! Das
ist eine ernste Sache!“
„Ich will die Sache auf meine Art
klären. Dieser Verbrecher muss getötet werden, er hat sich sogar
ein neues Opfer gesucht. Ich weiß genau, dass er ihr die selben
Sachen antun wird.“
„Wer ist sie?“
„Shirley Williamson.“
„Was?!“
Shirley Williamson alias meine
Ex-Freundin. Sie verließ mich dafür, eine Schlampe zu werden, aber
meine Gefühle für sie sind noch da. Ich konnte es nicht zulassen,
dass ihr jemand Schaden zufügt. Ich hasse sie, aber ich liebe sie
zugleich.
„Wir werden Brad töten. Ich bin
dabei.“
Verwundert sah sie mich an.
„Gut… Gehen wir gleich?“
Ich ging zu meinem Besteckfach und
griff mir ein Messer.
„Lass uns gehen.“
Entschlossen gingen wir in die zwei
Stockwerke über uns befindende Wohnung ihres Freundes.
Ich klopfte an die Tür, als er diese
öffnete, schlug ich ihm direkt ins Gesicht.
Wir überwältigten ihn und konnten ihn
knebeln, ich klebte ihm Klebeband über den Mund und wir banden ihn
an einen Stuhl.
Getrieben von der Vorstellung, dass ich
Zivilcourage betreibe, fing ich an ihn zu foltern.
Ich schnitt ihm mit dem Messer Teile
seines Oberarmes heraus während Ivana mit einem Feuerzeug seine
Brust verbrannte.
Ich fing an seine Finger einzeln zu
brechen und es machte mir aus unbekannten Gründen extrem viel Spaß.
Immerhin ist das Karma, oder nicht? Ein Vergewaltiger ist ein
niederwertiges Wesen in meinen Augen, also verdient er kein Mitleid.
„Jim, ich hole nur schnell die
Pistole aus dem Schlafzimmer, er hat genug gelitten.
Danke.“
Mit einem Lächeln verschwand sie in
einem der Räume.
Ich wollte aber wissen, wie der Typ
tickte.
„Brad, nicht wahr?“
Er nickte schmerzverzerrt.
„Warum hast du Ivana so oft
vergewaltigt? Du hast ihr immense körperliche und seelische Schäden
hinzugefügt. Warum?“
Ich riss das Klebeband von seinem Mund
und er würgte ein paar Worte heraus.
„B-
Bitte rette mich..“
„Dich retten?! Wovor du Hund?“
„Vor Ihr.“