EigenartigesMittel

I was part of the Queens Guard

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Das ist meinem Schwager vor zwei Jahren passiert. Ich erzähle die Geschichte genauso wie er sie mir erzählt hat. Als er mir diese erzählte kam es mir vor, als wäre er sehr ehrlich gewesen aber nach alldem was mir passiert ist, habe ich keinen Grund ihm zu glauben. Was dich angeht, na ja, da musst du selbst entscheiden.

Ich war in der englischen Armee. Ich hatte bisher zwei Einsätze im Irak und einen in Afghanistan. Meine Mutter hasste was ich machte und ich kann es ihr wirklich nicht übelnehmen. Aber weißt du was, das Komische daran ist? Meine größte Angst habe ich nicht irgendwo im Osten erlebt, nein, es war hier in der Mitte von Europa. Es war hier in London.
Nachdem ich meinen dritten Einsatz bewältigt hatte, wurde ich von der Armee belohnt. Aus irgendeinem Grund braucht es nicht mehr als das man es überlebt gegen Taliban in den Bergen zu kämpfen und geehrt zu werden. Sie haben mir einen Platz in der Garde der Queen angeboten. Ich weiß nicht wie viel du darüber weißt, aber so was ist ein Riesending in England. Aber ich habe es gehasst. Ich war ständig zu Hause, in England, stationiert und als Belohnung für meinen Mut durfte ich jetzt bewegungslos vor Häusern herumstehen während nervige chinesische Touristen mich zum Lachen bringen wollten. Ich wollte den Job hinschmeißen aber die Ehre und die Freude meiner Mutter darüber, dass die größte Gefahr in meinem jetzigen Leben ein asiatischer Tourist war, brachten mich dazu zubleiben.
Also wurde ich ein paar schichten, die Woche am London Tower stationiert. Meine Schicht ging immer 2-3 Stunden je nachdem wie viele Leute an diesem Tag arbeiteten. Ich muss dir wohl nicht erklären, dass dieser Job schnell langweilig wird. Ein paar betrunkene die dich verarschen wollen und ein Haufen nerviger Touristen, die allen Ernstes glauben, sie wären die Ersten die mich zum Lachen bringen wollen. Der Job wurde bezahlt also habe ich mich zusammengerissen und es durchgezogen.
Aber dann kam ein Tag im Jahr 2012 der genauso langweilig wie die anderen Tage begann. Da waren ein paar Franzosen, die mich verarschen wollten (verdammt das sind die schlimmsten und du darfst nichts machen bis sie dir drohen), danach kam eine Gruppe von betrunkenen, hübschen, russischen Mädchen was, das muss ich zugeben, gar nicht so schlecht war. Die verdammte Hitze hat mir diesen dämlichen Hut fast in den Kopf gebrannt als eine Gruppe Touristen ankam. Ich glaubte, es wäre irgendeine geführte Tour. Sie zogen alle das übliche Ding ab. Witze, Bilder machen, „lustige“ Gesichter und so weiter. Sie hatten alle ihre Kameras und das gleiche T-Shirt an. Musste irgend so ein Big Ben-Tour Scheiß sein. Alle außer eine. Sie fiel mir auf da sie im Hintergrund stand und mich einfach nur anstarrte. Man sie sah verdammt gut aus, wahrscheinlich in der frühen 40ern. Sie hatte langes, dunkles Haar und war sehr blass, was mich denken ließ das sie aus England stammte. Es sah danach aus das sie zu der Tour gehörte da sie mit dem Rest der Gruppe stand.
Nachdem die Gruppe endlich genügend Bilder und gemerkt hatte das ich nicht lachen würde, gingen sie weiter. Alle außer die junge, bleiche Frau. Sie starrte mich weiter an. Ich habe schon eine ganze menge Versuche gesehen aus mir eine Reaktion raus zu holen aber diese Methode war neu. Zwei Stunden und eine ganze Menge Touristen später stand sie immer noch an der gleichen Stelle mich anstarrend. Es war so warm an diesem Tag, dass es unmöglich war, dass es bequem war dort herumzustehen, aber glaub mir sie war ruhiger als ich war. Sie hat nicht gelächelt, was komisch war den ich glaubte, dass sie eine Reaktion haben wollte. Eine halbe Stunde später, als sich die Menge um mich herum langsam auflöste, machte sie einen Schritt auf mich zu. Dann noch einen. „Jetzt kommt ein Witz“ dachte ich als sie langsam auf mich zuschritt.
Als sie ca. einen halben Meter von mir entfernt war, schaute sie mir direkt in die Augen. Sie neigte ihren Kopf nach rechts und danach links. Ich glaubte, dass das ihr versuch war mich zum Lachen zu bringen. Ich merkte langsam das diese Frau nicht gekommen war um Mätzchen zumachen. Immer noch einen halben Meter von mir entfernt fing sie an sich nach vorne zu lehnen. Irgendwas in ihrem verhalten machte mich echt nervös. Sie unterbrach den Augenkontakt nicht einmal. Sie lehne sich immer weiter nach vorne ohne, dass sich ihre Füße bewegten. Als sie stoppte, sich nach vorne zu lehnen war ihre Körperhaltung alles andere als normal. Ihr Kopf fing langsam an zu zittern wie, wenn man aus der Dusche kommt und friert.
Dann erschreckte sie mich dermaßen. Es gab Leute, die mir ins Gesicht geschrien haben und sogar einen der mit mir kämpfen wollte, aber was sie tat, war das schlimmste von allem. Sie öffnete ihren Mund und es sah so aus als würde sie gleich schreien, aber sie tat es nicht. Nichts. Sie stand einfach da, in einer komischen Körperposition nur wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt. Sie fingen schneller zu zittern. Obwohl es so ein heißer Tag war, hatte ich richtig Gänsehaut unter meiner Uniform. Ich riss mich zusammen und ging langsam von ihr weg. Du musst wissen, dass wir bis zu zehn Schritte von unserem Platz weg marschieren dürfen.
Als ich 10 schritte gemacht hatte, schloss ich meine Augen und hoffte, dass sie weg wäre, wenn ich mich umdrehte. Ich drehte mich um 180 Grad und erstarrte sofort. Sie war direkt vor mir und sie war noch weiter nach vorne gelehnt und ihr Kopf zitterte jetzt unkontrolliert. Ich war so geschockt das ich mich nicht bewegen konnte ich wäre mit schreien lauten Geräuschen und anderem Zeug fertig geworden aber dies leise gruselige Verhaltensweise schüchterte mich ein.
„Mach Platz für die Garde der Queen“, rief ich. Das durften wir sagen, wenn uns jemand im Weg stand. Aber sie reagiert nicht, sie lehnte sich nur noch weiter vor.
„MACH PLATZ FÜR DIE GARDE DER QUEEN“, rief ich noch lauter und hoffte das meine Stimme nicht versagen würde.
Sie interessiert sich kein bisschen für meine Anweisung. Als ich keine Lust mehr hatte, mich mit ihr rumzuschlagen machte ich einen Schritt zurück und zog mein Bajonett hervor. Das war unsere letzte Mitte gegen nervende Touristen.
Sofort schloss sie den Mund und lehnte sich wieder in eine normale Position zurück. Ich hatte keine Lust darauf zuwarten was sie machen würde also ging ich um sie herum zu meinem Posten. Als ich dort ankam, drehte ich mich um. Ich war erleichtert denn ich konnte sie nicht entdecken. „ Verdammte scheiße dieser Job dachte ich ‚ich sollte mich echt mal…‘
„10, 9, 8“. Ich hörte jemanden in mein rechtes Ohr flüstern. Es musste sie sein. Sie war hinter mir.
„10, 9, 8“. Dieses Mal hörte ich die Stimme an meinem linken Ohr. Ich hatte jetzt überall Gänsehaut. Es ist schon komisch, dass ich im Krieg war und mehr Leute getötet habe als ich zugeben möchte aber diese Touristen Frau mich so verängstigte.
„10, 9, 8, 10, 9, 8, 10, 9, 8“, sie fing an schneller zu flüstern. Sie ging nun vor mich. „10, 9, 8, 10, 9, 8“, sie flüsterte jetzt unglaublich schnell. Eigentlich beschreibt es flüstern nicht wirklich. Es war mehr wie ein rufen in flüster Lautstärke. Es war übernatürlich. Und nun lehnte sie sich wieder nach vorne und flüsterte die verdammten Nummern.
Ich war kurz davor meine Vorschriften zu brechen. Diese Frau. Da war, irgendwas an ihr mit dem ich nicht klarkam.
„Entschuldigen Sie“, sagte ich mit der Stimme des größten Schissers dieser Erde: “könnten Sie bitte zur sei…“
Plötzlich rannte eine große Gruppe Touristen auf uns zu. Diese Frau lehnte sich zurück, ohne den Augenkontakt zu verlieren und flüsterte noch einmal“ 10, 9, 8“, dann ging sie weg, genauso langsam wie sie eben um mich herum gegangen war und verschwand in der Menge. Alles, was zurückblieb war ein komisches Gefühl, das ich Zeuge von etwas übernatürlichen geworden war. Das uns eine Gruppen lebensrettender chinesischer Touristen. Ich hätte nie gedacht, das ich so glücklich über einen Chinesen mit einer Nikon seien würde.
Als ich meine Schicht beendet hatte, ging ich in unseren Pausenraum und erzählte ein paar Typen von meinem Erlebnis. Sie alle hatten Erfahrung mit gruseligen Menschen aber keine von ihnen auf so einem Level. Als unser Kommandant kam, erzählten sie ihm lachend, dass ich im Dienst belästigt wurde. Er wollte die ganz Geschichte wissen aber, als wir ihm die Geschichte erzählten hörte er auf zu lächeln.
„Warte, warte“, sagte er, „hast du mit ihr gesprochen?“
„Wie bitte?“, fragte ich verwirrt.
„Hast du mit ihr gesprochen oder nicht?“
Ich würde nicht meinen wöchentliches Gehalt verlieren nur, weil ich eine blöde Regel gebrochen hatte also log ich: “natürlich nicht, Sir“
Er schien beruhigt zu sein. „Gut. Und wenn sie jemals zurückkommen sollte redest du auch nicht mit ihr, verstanden? Das gilt für euch alle!“
Die lustige Atmosphäre war verflogen. Ich war verwirrt, aber ich war so müde, also entschied ich mich dazu nachhause zugehen, anstatt mir wegen irgendwelchen komischen Touristen den Kopf zu zerbrechen.
Die nächsten paar Schichten war langweilig wie immer. Die Frau tauchte nicht mehr auf. Da meine Freundin aus den Niederlanden bald kam Vergaß ich den Vorfall bald.
Donnerstagnacht um ca. 3.00 Uhr wurde ich von lautem klopfen an der Tür geweckt. Aus irgendeinem Grund dachte ich, dass es die gruselige Frau von vor 2 Wochen sei.
„Hast du was dagegen durchs Türloch zuschauen und zu gucken, wer da ist?“, grummelnd stupste ich meine Freundin leicht, aber sie schlief tief und fest. Ich sage euch nichts könnte sie aufwecken. Schläfrig schlappte ich durch den Flur zur Tür. “Wer ist da“ rief ich während ich durch das Türloch schaute, aber es war zu dunkel draußen. Das ernüchterte mich. „Wer ist da“ rief ich noch mal. Aber als Antwort erhielt ich nur Lauteres klopfen.
„Scheiß darauf“ dachte ich und öffnete die Tür.
Es gibt eine Million Dinge, die ich mir vorstellen könnte dort zusehen. Es gibt nur eine Person, die ich nicht erwartet hätte.
Meine Freundin.
Ich hätte sie heute Nacht abholen sollen.
Ich verlor fast die Kontrolle über meine Beine. Tausende Gedanken schossen mir durch den Kopf. Was war hier los?
„Danke für das Abholen am Heathrow Flughafen, Arschloch“, sagte meine Freundin und schmiss mir ihre Sachen in den Arm. Ich war sprachlos
„Ich bin, den ganzen weg von Amsterdam hier her gereist nur damit du mich vergisst?“
Ich hörte nicht zu. Ich weiß, dass ich noch im Halbschlaf war als ich aufgewacht bin aber da WAR jemand in meinem Bett. Ich habe das ganz sicher nicht geträumt.
„Bleib hier“, sagte ich als ich ihr Zeug in die Hand drückte.
„Stimmt etwas nicht“
„Warte einfach hier“
Ich habe keine Ahnung woher ich den Mut nahm in das Schlafzimmer zugehen, aber ich bewegte mich langsam vorwärts.
Ich weiß was du gerade denkst, dass es so wie in Filmen ist und der Typ in das Zimmer geht und BOOM das Bett ist leer. Ich hoffte, dass es so seien würde.
Ich ging in mein Zimmer und es war komplett dunkel, aber ich konnte jemanden Atmen hören. Mein Herz raste und ich war mir sicher, dass ich gleich ohnmächtig werde würde, aber ich nahm mir ein Herz und schaltete das Licht an.
„7, 6, 5, 7, 6, 5“,. Ein flüstern aus der Ecke des Zimmers in der Sie Stand. Die gleiche verdammte Frau!
Es sah aus als würde sie in der Ecke klemmen, wie sie da mit ihrem Rücken zur Wand stand und mich anstarrte. Ich war mir sicher, dass ich nichts mehr sagen könnte, aber mir entfuhr ein leises „Was zur Hölle“
„7, 6, 5,“ flüsterte sie als sie den ersten Schritt auf mich zumachte. Ihr Mund war weit geöffnet. Wie als würde sie einen lautlosen Schrei machen. Mit jedem Schritt schloss sie den Mund genug um“ 7, 6, 5“ zu sagen.
Ich konnte mich nicht bewegen. In diesem Moment gab es niemanden außer dieser Frau, die auf mich zuging. Es war so ein gruseliges Gefühl. Ich hatte keine Angst vor ihr wegen ihrem Körperbau. Ich meine ich könnte sie einfach besiegen, oder? Und glaub mir das würde ich auch tun. Aber diese Art von Angst war mir neu. Ich wusste, ich könnte im Kampf besiegen aber trotzdem hatte ich Angst. Davon mal angesehen ich habe mit diesem … diesem Ding in einem Bett geschlafen.
Sie tat es wieder. Sie lehnte sich nach vorne. Ihr Gesicht einige Zentimeter von meinem. Mein Atmen war so unregelmäßig und laut.
“ 7, 6, 5“
Plötzlich hatte das ganz ein komisch bekanntes Gefühl.
„OH MEIN GOTT!“, schrie jemand hinter mir.
Meine Freundin.
Ich kam in die Realität zurück, drehte mich um und nahm den Arm meiner Freundin. „RENN!“, schrie ich als wir aus dem Raum sprinteten. Wir rannten in die Küche und schnappte mir eines von diesen großen Messern aus Stahl. Meine Freundin stand weinend an meiner Seite nicht einmal in der Lage Fragen zu stellen.
Ich konnte Schritte hören und dann konnte ich auch ihren Schatten sehen. Dann sah ich sie ruhig durch den Flur laufen. Ihr Mund war unnatürlich weit geöffnet, sie schaute nicht mehr auf mich. Sie schaute auf die Decke während sie langsam zur Tür ging. Ihr Kopf zitterte schnell. Alles kam mir so irreal vor. Ich meine überleg dir mal eine Frau, die dich vor einer Woche fast zu Tode gegruselt hat, läuft jetzt, um ca.3 Uhr nachts, durch deine Wohnung und starrt an die Decke mit ihrem Mund unnatürlich weit offen. Davon mal abgesehen du hast gerade was wie ich wie lange in einem Bett mir ihr geschlafen.
Als sie endlich rausgelaufen war, rannte ich zu der Tür und knallte sie zu. Meine Freundin war nicht fähig zureden. Als wir uns ein bisschen beruhig hatten, hatte ich Angst sie würde denken das ich sie betrogen hätte aber sie tat es nicht. Sie hatte dieses Monster durch unseren Flur laufen sehen und merkte, dass etwas nicht stimmen konnte.
Ich war schockiert, aber ich ließ mir nichts anmerken. Der schlimmste Teil war das ich einen Job habe, in dem ich still stehen soll und nicht auf meine Umgebung reagieren soll. Ich erzählte meiner Freundin die ganze Geschichte über diese Frau, aber ich erwähnte nicht, dass sie immer„10, 9, 8, 7, 6, 5“ flüsterte. Ich wollte sie nicht noch mehr verängstigen.
Was hätte das Flüstern bedeuten sollen außer einem Countdown.

 

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