
Illusion oder Realität?
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Vorwort
Geschichte
Hallo, ich möchte euch was etwas erzählen. Ich bin ziemlich unbekannt, eventuell kennt mich der eine oder andere unter dem Synonym PCV. Ich hatte mir nichts bei den Buchstaben gedacht, außer das V. Es steht für meinen zweiten Vornamen, Verena.
Eigentlich bin ich sozial sehr abgegrenzt, aber es ist mir egal. Ich glaube, ich werde langsam verrückt. Ich… ich fantasiere ständig von Dingen, die es gar nicht gibt. Slenderman, Smile Dog, Jeff the Killer und anderes. Mein Psychotherapeut sagte, es kommt davon, dass ich zu viele Creepypatas höre und lese, glaube ich jedoch nicht.
„18. März 2014
Heute stand ich wieder vor meinem Fenster. Der Wald verändert sich nie. Ob das Einbildung ist? Ich bin mir nicht sicher. Diese Dunkelheit umhüllt ihn, egal wann. Bis Morgen. Hoffentlich…“
Ich schloss mein volles Tagebuch und setzte mich zurück. Nach einer kurzen Verschnaufpause stand dich auf und guckte wieder aus dem Fenster. „Seufz“ Eigentlich hätte ich Angst vor dem schwarzen Nebel, hab mich aber damit abgefunden.
Ich ging vom Fenster weg und taumelte müde zu meinem Spiegel und schaute hinein. Was ich sah war ein Mädchen mit sehr langen Haaren und großer Brille, die die Augenringe verdeckte. Warum ich? Wieso musste es so weit kommen? Ich lachte wie eine Irre über meine eigenen Fragen. Ein Kratzen… Ich stand voller Angst und Furcht vor dem Spiegel. Drei Minuten, die sich anfühlten wie drei Stunden, bis ich meine Katze miauen hörte. „Gott sei Dank!“, dachte ich mir und machte die Tür auf. Meine Katze ging gleich in die Stube, jedoch sah ich vor mir eine, NEIN, diese schwarze Silhouette. „Nein, verschwinde!.“, schrie ich und knallte die Tür zu.
Ich lief zum Telefon und wählte hastig die Nummer meines Therapeuten. „H-hallo, Verena hier.“ „Oh. Hallo, was ist? Ist irgendwas passiert?“ Ich erzählte ihm alles so ausführlich wie möglich. „O.K. so ist das also. Brauchen sie Hilfe?“ „ Ja könnten sie vorbei kommen?“ „Ja, Frau Dipner.“ „Beeilen sie sich!“ Ich legte den Hörer mit zittriger Hand auf und ging schnell in das Wohnzimmer und setze mich neben meiner Katze. „Na Karamell, wie geht´s dir?“ Ich hatte mich für den Namen entschieden, weil ihr Fell so braun wie Karamell ist. Ich hörte nach der Frage, sozusagen, eine Antwort. Ihr Schnurren. Es reicht vollkommen.
Mein Blick wanderte zum Fenster und es war bereits dunkel. Ich sah dann die Uhr an und es war halb 5. Täuschte ich mich schon wieder, dass es dunkel war? Unmöglich oder?
Das Hupen des Wagen meines Therapeuten riss mich förmlich aus meinen Gedanken. Ich rannte zur Tür und riss sie auf. Diese schwarze Gestalt stand vor mir. „Nein, NEIN! Geh weg, Slenderman!“
Ich fiel auf die Knie und fing an zu weinen. „He… He. Es ist alles gut.“ „Simon? Bist du das?“ Das Bild wurde klarer und ich sah ihn. Er bückte sich und nahm mich in den Arm. „Simon was machst du hier?“ „Dein Therapeut sagte, ich sollte zu dir kommen.“
Simon schloss die Tür und half mir hoch. Er wusste, dass ich es nicht mochte, wenn die Tür offen stand. Wir gingen ins Wohnzimmer und unterhielten uns. Simon wollte sich auf den „verdammten“ Stuhl setzen, doch ich sagte ihm, dass er verflucht sei, wenn er auf ihm sitzt. Nur Tieren sei es erlaubt auf ihn zu sitzen, doch er ignorierte meine Bemerkung.
„19. März 2014
Alles ist gleich geblieben wie gestern, vorgestern und letzten Monat. Nach dem Gespräch mit Simon hatte ich ein schlechtes Gewissen. Warum hatte er nicht auf mich gehört und sich auf den Stuhl gesetzt. Ich hatte mich auch auf den Stuhl gesetzt und bin…“
Die Türklingel ließ mich aufschrecken. Nach ein paar Sekunden entschloss ich mich die Treppe runter zu gehen um die Haustür zu öffnen. Ich öffnete sie langsam. „Simon, komm schnell rein.“ ich zerrte ihn rein und schloss die Tür. Erst als er im Flur stand, sah ich, dass er kreidebleich war.
Ende Kapitel 1
PCV Die erste