GeisteskrankheitKonversationenKurz

Insanity

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Dieser Ort ist sonderbar. Aber.. ich erinnere mich an ihn. All diese verdrehten Bäume und diese verrückten Pflanzen. Wie wunderschön diese Landschaft doch aussieht. All die prächtigen Farben und diese unendliche Weite. Hier bin ich richtig, hier gehöre ich hin. Niemand nennt mich hier verrückt, das ist alles wahr. Von Weitem sehe ich schon meinen treuen Freund, den Hutmacher, an seinem Teetisch stehen und lächle ihn an. Ich gehe auf ihn zu und will ihn umarmen, doch ich greife nur nach Luft. Aber wie kann das sein, wenn ich ihn klar und deutlich vor meinen Augen sehe? Ich versuche es weiterhin, doch da es einfach nicht klappt, fange ich einfach ein Gespräch mit ihm an. Er sagt: „Was haben ein Rabe und ein Schreibtisch gemeinsam?“ Ich fange an zu lachen und kann mich nicht mehr halten, Terence (der Hutmacher) stimmt in mein Lachen mit ein.

„Wie lang geht das schon so?“, fragt eine junge Frau. Der große, schlanke Mann neben ihr antwortet: „Früher war das nicht so schlimm. Mit 5 Jahren war sie noch relativ normal, man konnte mit ihr reden. Doch ihr Zustand hat sich stetig verschlechtert. Seit ihrem 6 Lebensjahr fängt sie urplötzlich an loszulachen und kann nicht mehr aufhören. Aber das war noch in Ordnung. Doch als sie vor einer Woche 7 Jahre alt geworden ist… Sie fing an sich aufzuritzen und fügte sich selbst Schmerzen zu. Und als man alle spitzen und scharfen Gegenstände aus ihrem Zimmer entfernt hat, hat sie einfach immer in ihrem Gesicht rum gekratzt… Alle dachten es wär nur ein Tick aber nach einiger Zeit fiel uns auf das ihr im Gesicht stellenweise Haut fehlt. Sie hat versucht sich die Haut vom Gesicht abzuziehen. Wir mussten sie in diese Gummizelle sperren, sie hat sich so sehr verletzt… und die Zwangsjacke.. die war gegen das Abziehen und gegen die Selbstverstümmelung. Und niemand bedauert das mehr als ich, vor allem, da sie erst 7 ist, aber ich fürchte, ihr ist nicht mehr zu helfen.“

Sein Blick war starr auf den Bildschirm gerichtet. Die Frau folgte seinem Blick. Darin war ein kleines, blondes Mädchen zu sehen. Man sah sie nur von hinten auf dem Boden sitzen, da die Kamera, die sie durchgehend filmte, auf der anderen Seite des Raums angebracht war. Man hörte keinen Ton aber es sah so aus als würde sie die ganze Zeit lachen. Jedenfalls bewegte sie sich so.

Die junge Frau ging auf den Bildschirm zu und schaute sich das kleine Mädchen mit Tränen in den Augen an. Dann sprach sie in ein kleines Mikrofon, das ihre Stimme durch ein kleinen Lautsprecher, der an der Kamera befestigt ist, direkt in die Gummizelle überträgt:

„Alice… meine kleine süße Schwester. Was ist nur aus dir geworden? Bitte werde wieder normal. Ich bin so furchtbar einsam ohne dich. Seit Mama und Papa gestorben
sind, ist unser Haus viel zu groß für mich alleine. Ich warte schon so lange. Ich will dich wieder mitnehmen bitte … bitte mein Engel. Werde wieder normal und komm zu mir zurück. Bitte…“

Sie schaut gespannt auf den Bildschirm. Das kleine, blonde Mädchen bewegt sich. Sie dreht
sich langsam um, steht auf, den Kopf immer noch auf den Boden gerichtet. Aufeinmal fällt dem Mädchen die ganze Zwangsjacke vom Körper. Ihre Hände, fest zu Fäusten verschlossen, sind voller Blut. Langsam, fast in Zeitlupe hebt das Mädchen ihren Kopf. Sie öffnet ihre Hände. Es fallen zwei kleine ausgerissene Augäpfel auf den Boden.

Sie fängt an zu sprechen. Als sie ihren Mund öffnet, fließt Blut daraus, ihren Körper entlang und bildet auf dem Boden des sonst komplett weißen Raums eine rießige dunkelrote Lache. Man hört eine leise, fast gebrochene Stimme sprechen.

„Ich bin schon zu Hause.“

Und mit ihren zerkratzten, blutigen Lippen und roten Zähnen bildet sie ein rießiges, krankes Grinsen und sieht mit ihren leeren, blutendenden Augenhöhlen in Richtung Lautsprecher und Kamera.

von: ch.lo

Bewertung: 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Überprüfen Sie auch
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"