CreepypastaKurzMord

INSOMNIA – Mein größter Alptraum

Jede Nacht das selbe Problem: Ich kann nicht schlafen.

Egal wie sehr ich es versuche, es geht einfach nicht. Oftmals liege ich Stunden lang nachts im Bett und starre die dunkle Zimmerdecke an , ein kleiner Lichtstrahl schafft es durch die Jalousien in mein Zimmer und beleuchtet ein Stück meines  Kleiderschranks. Es herrscht Stille, denn mal wieder bin ich der einzige, der noch wach ist. Ich schaue auf mein Handy, das Licht blendet meine Augen und die Uhrzeit zeigt 3:00 Uhr an, in 3 Stunden müsste ich schon aufstehen . Verdammt, unmotiviert rolle ich mich zur linken Seite meines Betts und murmele müde “Schlaf Schlaf”.

Die Lichter der Straßenlaternen sind ungewöhnlich hell.
Wer ist diese Person, die da nachts mitten auf der Straße steht? Die Person ist gekleidet in Schwarz sie trägt einen Schwarzen Trenchcoat und eine dunkle Jeans mit Stiefeln. Ich beobachte die Person , sie schaut genau in meine Richtung. Mein Herz schlägt schneller, als die gelbleuchtenden Augen der in Schwarzgekleideten Person mich erfassten. Auf Einmal bewegt die Person sich , es ist ein junger Mann ,welcher immer näher auf mich zu kommt.

Der Mann in Schwarz hält eine Art Messer in der Hand. Die Schritte werden schneller, mein Herz schlägt härter. Nun steht er genau vor mir und grinst mich an.
Ich hatte versagt und konnte ihm nicht
entkommen. Es war zu spät er hatte meine Kehle aufgeschlitzt, Blut spritzt herum und ich falle um.

Schreiend und schweißgebadet erwache ich von diesem Alptraum. “Wieso kann ich nicht einmal einschlafen ohne Alpträume zu bekommen?”
Ich konnte es grade so schaffen den Schultag zu meistern ohne dabei einzuschlafen, danach machte ich mich auf dem Weg zu meinem Arzt ,dieser gab mir Medikamente, welche mir helfen sollen meine Insomnie zu bekämpfen. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl ,dass es helft aber meine Mom bestand darauf.

Die Wochen vergingen aber meine Schlafstörung verging nicht ,im Gegenteil es wurde schlimmer. Jede Nacht hatte ich den selben Alptraum mit dem Mann in Schwarz und seinen gelbleuchtenden Augen, der mich Nacht für Nacht umbrachte. Die Nächste Woche verging und nun war endlich Wochende und ich hatte vor bei einer guten Freundin zu übernachten.

Ich kippte mir ne Packung  der Chlorprothixen Tabletten in den Rachen und machte mich auf dem Weg zu Ihr. Es war schön etwas Ablenkung vom müden Alltag zu haben und als ich neben ihr lag und wir zusammen Horrorfilme schauten, war ich auf Einmal wieder hellwach.
2:00 Uhr Nachts , meine Freundin war müde und hatte beschlossen sich schlafen zu legen. Ich lag neben ihr auf der Couch und versuchte kläglich einzuschlafen ,erfolglos.

Die Nacht war mal wieder still , ich schaute aus dem Fenster und bemerkte ,dass eine schwarze Gestalt sich an der Hauswand am Fenster befand. Das Fenster machte laute Geräusche, aber meine Freundin wurde nicht wach. Ich setzte mich auf die Couch und beobachtete die schwarze Gestalt genau. Auf Einmal tretet sie hervor und das knarrende Fenster öffnet sich Stück für Stück. Die Gestalt schleicht sich durch das Fenster in das dunkle Zimmer meiner Freundin. Es war der schwarze Mann aus meinen Träumen ,mit seinen gelbleuchtenden Augen beobachtet er mich ,träume ich etwa wieder?

Nein das kann nicht sein, es fühlt  sich so echt an. Der Mann kommt immer näher auf mich zu , er steht vor mir und will mich töten . Mit einem Skarpell kommt er auf mich zu , er ist nun genau vor mir und versucht auf mich einzustechen , doch ich wehre es ab und halte seine Arme fest, nun kann ich ihm genau ins Gesicht schauen . Ich erkenne die in Schwarz gekleidete Person wieder , es war mein Arzt der versucht mich mit einem Skalpell zu ermorden.

Jetzt wurde mir alles klar. Ich wurde unter Drogen gesetzt ! Damit ich mich nicht wehren könnte wenn er versuchen würde mich zu missbrauchen oder zu ermorden und ich war sicherlich nicht der einzige Patient ,bei dem er dies tat. Ich werde immer müder , die Dosis Chlorprothixen scheint zu wirken und ich beginne einzuschlafen . Durch einen kleinen Schlitz sehe ich ,dass der Arzt sich an meiner Freundin vergreifen will. Meine Augen fallen zu.

Es tut mir Leid Lilly, diesmal konnte ich mich leider nicht gegen ihn wehren.

 

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