GeisteskrankheitKurzMordTod

Mein Freund

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Jeden Tag immer dasselbe, also langsam wurde es langweilig. In den Nachrichten kam nur die Meldung: “Nächtlicher Mörder auf freiem Fuß“. Alle meine Spielkameraden rannten immer nur weg, nie wehrten sie sich. Als ob sie wussten, dass sie keine Chance hatten. Es ist schon anstrengend: da versucht man mit den Menschen zu spielen, und was tun sie? Sie rennen weg. Jetzt sitze ich hier und lecke das Blut von meinem Freund. Es sind nur wir beide gegen alle, und sie rennen allesamt weg. Das ist ausgesprochen höchst peinlich, findest du nicht auch? Die Menschen sagen, es sei wahnsinnig, ich finde, es ist ein großer Spaß zu sehen, wie sie rennen, hinfallen und dann um Gnade betteln. Doch mein Freund und ich, wir zeigen keine Gnade, wir haben keinen Grund dazu, wir werden nie einen Grund dazu haben, Gnade zu zeigen. Sie zeigten auch nie Gnade, als sie mich wegen des Spiels in diese Zelle steckten. Sie gaben mir Medikamente und meinten, dass sie mir helfen wollen, aber wozu helfen, wenn es mir gut ging.

In der Zelle war alles so abfedernd und weich, die Jacke, in die sie mich gesteckt hatten, war eng, ich konnte mich nicht richtig bewegen. Alles, was ich tun konnte, war warten; und ich hasse es, ich hasse es zu warten. Immer, wenn ich warten muss, überkommt mich diese Wut, und ich will alles aufschlitzen, was ich finde. Als sie mich endlich aus der Jacke rausholten, ergriff ich die Chance und habe alle getötet, zum Glück waren es nur drei Leute, die sich im Raum befanden, jedoch war alles viel anstrengender ohne meinen Freund. Zwei musste ich K.o. schlagen, und den dritten habe ich so lange gewürgt, bis sein Gesicht blau war und seine Adern in den Augen geplatzt sind. Ich kümmerte mich danach noch um die anderen beiden, die am Boden lagen.

Danach zog ich deren Outfits an und öffnete mit einer dieser Schlüsselkarten die Tür, alles lief wie geleckt, und ich konnte ganz einfach diesen Ort verlassen. Es waren etwas schwache Sicherheitsvorkehrungen, wenn ihr mich fragt. Ich holte meinen Freund und zog mit ihm wieder los, meinen nächsten Spielkamerad hatte ich mir schon längst ausgesucht. Ich lauerte ihm nachts auf und fragte ihn, ob er ein Spiel spielen wolle, er drehte sich um, aber sah mich nicht, natürlich nicht, ich war ja auch ein Künstler im Verstecken. Mir schien es so, als wäre er selbstsicher, also habe ich das Spiel mit der Frage gestartet, was lang, scharf, Schmerzen verursachend und hübsch ist.

Seine Aussage war nur, dass ich verrückt sei. Leider war das die falsche Antwort, ich kam aus meinem Versteck und rammte ihm meinen Freund zwischen die Rippen. Er spuckte Blut und sank zu Boden, ich sagte ihm, dass die Antwort mein Freund sei, denn er ist lang, scharf, verursacht Schmerzen und ist hübsch. Naja, hübsch ist er nur, wenn er mit dem Blut anderer bedeckt ist, denn nur so finden Klingen ihre wahre Schönheit. Ich sank zu meinem Spielkameraden am Boden und erklärte ihm, dass das nicht passiert wäre, wenn er richtig geantwortet hätte. Ich nahm meinen Freund und stach auf ihn ein, er spuckte immer weiter und weiter Blut, und ich hörte erst auf, nach dem er keines mehr hergab.

Ich grinste mit meinem blutverschmierten Gesicht und meinte, dass wir uns nun einen neuen Spielkameraden suchen müssten. Mein Freund hat mir nur mit einem Lachen zugestimmt, welches ich im Hinterkopf hören konnte.

Bewertung: 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Überprüfen Sie auch
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"