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Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Geister…

Man sagt immer, in wohl jeder Kultur auf diesem Planeten, dass Geister die Seelen der Verstorbenen sind. Ich habe es zumindest auch immer geglaubt. Ich hatte schon immer eine Vorliebe für das Paranormale. Ob es jetzt einfach Geistererscheinungen waren, die im Laufe der Geschichte festgehalten worden sind, oder einfach nur unerklärliche Dinge waren, die hin und wieder mal auftreten. Wie in etwa der kalte Luftzug, der deinen Nacken streichelt, wenn du alleine vor dem Fernseher oder vor dem Computer sitzt, obwohl sämtliche Fenster geschlossen sind und das Auftreten dieses Luftzugs eigentlich unmöglich erscheint. Erst denkt man daran, dass es vielleicht Einbildung gewesen ist, aber das unangenehme Gefühl, plötzlich beobachtet zu werden, zerfrisst dich förmlich. Von der Gänsehaut ganz zu schweigen.

Solche Dinge passieren mir wirklich dauernd. Und wenn ich sage „dauernd“, dann meine ich damit so gut wie jeden Tag, solange ich zurückdenken kann. Um ehrlich zu sein, habe ich mich schon, mehr oder weniger, daran gewöhnt. Es ist halt einfach da und ich lerne, damit zu leben.

Aber heute war es anders…

Ich saß vor meinem PC, schaute mir ein paar Youtube-Videos an, da ich eh nichts Besseres an meinem freien Tag zu tun hatte. Es war wirklich mal wieder schön, von der Arbeit entspannen zu können. Irgendwann lehnte ich mich in meinem unbequemen Stuhl zurück und versuchte, einfach mal abzuschalten. Plötzlich fühlte ich, dass etwas ruckartig an der Lehne zog…. Ach, nicht schon wieder, dachte ich mir total genervt. Ich wollte einfach mal meine Ruhe haben, aber anscheinend habe ich mal wieder Pech. Das Schreckgefühl verzog sich genauso schnell wieder, wie es aufgetreten war und ich versuchte, mich wieder zu entspannen und der Stimme des Youtubers zu lauschen, der in einer fast monotonen Stimme etwas erklärte.

Ich schloss irgendwann einfach meine Augen und döste vor mich hin…

Nach einer Weile fiel mir auf, dass der Ton immer leiser wurde. Nein… es klang eher danach, als würde es in weite Ferne rücken. Was daran so ungewöhnlich ist, dass ich ja eigentlich immer Kopfhörer trage. Deswegen suchte ich mit meiner linken Hand an meinen Kopfhörern nach dem Lautstärkeregler, ich fand ihn auch, aber egal wie oft ich daran drehte, es hatte einfach keine Auswirkung auf die Lautstärke…

Ich öffnete genervt meine Augen… entweder ist der Akku meiner Kopfhörer leer oder es gibt wohl ein technisches Problem. Weit gefehlt…

Ich starrte verwundert auf meine zwei Bildschirme und sämtliche Anzeigen, die dort zu sehen waren, ergaben für meinen Kopf einfach keinen Sinn. Überall, wo ich hin schaute, sah ich nur verdrehte Symbole und Grafiken. Ist etwa mein neuer PC schon nach einem Monat kaputt? Ich griff nach meinem Smartphone und drückte mit meinem Daumen auf einen Knopf auf der rechten Seite, um mein Smartphone aus seinem Standby-Schlaf zu holen.

Schon wieder…

Überall sah ich nur Zeichen, die einfach in meinem Kopf keinen Sinn ergaben…

Ich stand genervt auf, schmiss mein Handy auf den Schreibtisch und nach den ersten Schritt Richtung Tür wurde mir sofort schwummrig… Ich fühlte mich wie benebelt und so langsam stieg Panik in mir auf. Mein Herz fing an, immer schneller und schneller zu schlagen. Plötzlich sah ich eine verdrehte „Gestalt“ im Türrahmen stehen und die Angst wurde immer größer. Sie blähte sich in mir auf, wie ein Luftballon der kurz vor dem Platzen stand.

Ich versuchte, einen Sinn in all dem zu sehen. Den fremden Zeichen, die verdrehte Gestalt, die einfach nur regungslos im Türrahmen stand… obwohl es mir scheint, als würde diese Figur atmen, da es so aussah, als würde sich der „Körper“ sanft auf und ab bewegen. Ich merkte, wie sich mein T-Shirt langsam von meinem Angstschweiß klitschnass wurde und ebenso bemerkte ich, egal wie tief ich einatmete, dass sich meinen Lungen nicht mit Sauerstoff füllten.

Die Figur trat einen „Schritt“ (wenn man das so nennen könnte) vorwärts und gab Laute von sich, wie ein sanftes, tiefes Brummen (würde ich behaupten), die für mich fast nach einer unverständlichen und nicht zuzuordnenden Sprache klingen…

Das ist mein Raum! Selbst meine Gitarren sind hier, alles scheint zu passen, aber irgendwie auch nicht…

Es fühlt sich unnatürlich an, als wäre das ein Traum oder eine andere Welt…

Alles scheint verdreht, unwirklich…

Und der Sauerstoffmangel stürzte mich in einen tiefen Schlaf…

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