Bibliotheks-Tetralogie: Teil 2 Dass ich die Tastentöne meines Smartphones nicht ausstellte, hatte eigentlich keinen bestimmten Grund. Ich war nur zu faul, die Einstellung zu ändern. Jetzt, in dem stillen Warteraum der Sozialhilfestelle der Stadt, bereute ich das. Aber meine Schwester bestand schon immer auf zügige Antworten. Auf den Stress später zuhause hatte ich wirklich keine …


Bibliotheks-Tetralogie: Teil 3 Alles tat weh. Meine Knie, meine Beine, meine Lunge brannte wie Feuer. Die unglaublichen Seitenstiche ignorierend rannte ich immer weiter. Mein Herz hämmerte. Pures Adrenalin. Mein Verfolger kam näher. Ich durfte ihn nicht aufholen lassen. Ich durfte das nicht zulassen. Ich steigerte nochmal mein Tempo, eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. So schnell …

Der Staub fraß sich langsam aber stetig durch das von der langen Reise rissig gewordene Leder seiner Stiefel. Er war überall. Zwischen den Zehen, unter der Sohle, im Schaft der ehemals bemerkenswert gepflegten Stiefel. Auch im Schritt merkte der Mann, wie sich die kratzigen Körner auf seiner Haut langsam in das wunde Fleisch seiner Schenkel …