Die ersten Schneeflocken rieselten sachte auf meinen Mantel. Die Dämmerung hüllte die Straße in ein düsteres Nebelgrau, durchbrochen von den ersten Lichtern der Stadt, als ich mich der Einkaufsstraße näherte. Langsam stieg mir auch der Glühweinduft in die Nase und ich spürte das wohlig warme Gefühl der Vorfreude. Weihnachten war für mich die schönste Zeit …


Von allen Dörfern und Kleinstädten dieser Welt musste mein uralter Ford natürlich ausgerechnet in Little Hamot den Geist aufgeben, auf der staubigen Hauptstraße in der Nähe eines schäbigen Motels, dessen grellrot leuchtenden Buchstaben den Namen BARRYS zeigten. Nun, für eine Schlafgelegenheit war zumindest gesorgt. Der bärtige Besitzer, dessen Augenklappe und fehlender Schneidezahn mich unwillkürlich an …

Was ich gerne tue, ist Beobachten. Ich sitze da und ich beobachte. Manchmal draußen im Wald. Manchmal im Auto, hinten auf der Rückbank. Meistens aber im Haus. Ich mag das Gefühl, wenn sich der Mensch geborgen fühlt, sicher und heimisch in seinen eigenen vier Wänden, wenn er oder sie sich nach Feierabend genüsslich auf dem …