KreaturenMittelMordSchockierendes Ende

Der Sammler – Der Überlebende

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Ember rannte zur Polizei, ständig hatte sie das Bild von Collin ohne Kopf vor ihrem geistigen Auge. Sie wischte sich die Tränen aus den Augen, und hielt an einer Bushaltestelle an. Sie betrachtete den Fahrplan und die Fahrtzeiten. In acht Minuten kommt der nächste Bus. Das kommt ihr gelegen um zu entspannen. Sie setzte sich hin und beobachtete den Verkehr vor ihr. Hier und da mal ein Auto. Die Straße vor Ihr war klein. Ein paar kleine Häuser und hinter ihr der Park, welcher zum Rathaus führte, was der Grund war, warum gerade hier eine Bushaltestelle steht.

Sie begann sich vorzustellen, was passiert, wenn der Sammler sie erwischt. Er wird ihr ohne zu zögern die Axt in ihr Herz rammen und ihr in die Augen schauen, wenn sie ihren letzten Atemzug nimmt. Ein schauer lief ihren Rücken runter, als sie das Zischen der sich öffnenden Türen des Buses vernahm. Sie stieg ein und zog ein Ticket und setzte sich hin. Ihr gegenüber saß eine ältere Frau, ungefähr 50 und sie lächelte Ember an. Ember konnte kein Lächeln auf ihren Lippen formen. Sie versuchte es, konnte es aber nicht. Mit einem leichten Seufzer unterbrach sie den Augenkontakt und sie spürte wie ihr wieder die Tränen in die Augen traten. „Warum weint ein so hübsches Mädchen wie du denn?“ fragte die alte Dame mit ihrem Lächeln. Ember gewann den Kampf mit ihren Tränen. Sie fand die Alte vertrauenswürdig und dachte, sie könnte sich bei ihr ausheulen also gab sie eine Antwort. „Mein Freund…hat mich verlassen…“ Sie wollte ihr vertrauen, aber dachte sich, dass sie nicht alles erfahren sollte, schließlich war die Dame immer noch eine Fremde. „Oh. Die Liebe ist wild. Sie ist schön und schrecklich zugleich. Mein Mann ist vor zwei Jahren gestorben. Ich bin heute noch traurig darüber.“ erzählte die nette Dame. Ember musste es einfach loswerden. „Mein Freund ist auch tot“ „Oh das meinst du… Das tut mir leid. Woran ist er denn gestorben?“ „Er… wurde ermordet“ „Vom Sammler?“ Ember erschrak. Woher kennt die Alte den Sammler? „Hör mal, ich weiß, dass alle sagen, er sei nur ein Gerücht, aber das stimmt nicht. Er ist so echt wie man es nur sein kann! Ich habe einen Bekannten, er sitzt in der Psychiatrie und könnte dir weiterhelfen. Er hat den Sammler gesehen und entkam ihm grad noch so. Du solltest ihn aufsuchen.“ „Ja, dass sollte ich vielleicht…“ „Ich muss jetzt hier raus Kleine. Hier. Damit du ihn finden kannst.“ Die Alte gab Ember einen Zettel, auf dem ein Name, eine Zimmernummer und die Adresse der Psychiatrie stand. „Ich wünsche dir viel Glück und dass „er“ dich nicht kriegt.“ „Danke“ Ember winkte und betrachtete das Ticket in ihrer Hand. Sie beschloss erst den Mann in der Psychiatrie aufzusuchen und das mit der Polizei später zu machen. Vielleicht findet sie so eine Möglichkeit, dem Sammler zu entkommen. Wenn einer in einem verschlossenem Raum immer noch lebt, dann wird sie das erst recht schaffen.

Sie stieg aus und stand vor der Psychiatrie. Ein definitiv älteres Gebäude. Rote Backsteine, schön symmetrisch aufeinandergestapelt. Mit Fenstern welche von außen keinen Einblick gewähren und einer Drehtür. Ember betrat das Gebäude und wandte sich an die Rezeption. Ein Mann mittleren Alters und einer Brille, welche seine Augen komplett verbargen. Seine kahlen Haare, oder besser gesagt, dass was davon noch übrig war, war nach hinten gegelt und präsentierte so seine viel zu große Stirn. Er rückte seine Brille zurecht und murmelte ein unfreundliches „Hallo“ und wendete sich dann seiner Zeitung zu. „Junge daheim ohne Kopf aufgefunden! Wie viele Opfer soll es noch geben?“ las Ember auf der Zeitung. Sie war kurz davor wieder zu weinen, doch sie hatte ein klares Ziel vor sich. Sie gab dem Mann den Zettel und er führte sie ein Stockwerk tiefer vor eine große Tür, welche mit einem großen Riegel versehen war. Er öffnete ihn und dann die Tür. „Den Riegel auf der Innenseite schließen und am Bett den großen roten Knopf drücken, wenn er versucht zu fliehen.“ erklärte der Mann und ging dann wieder.

Ember war nun in der Zelle. Nicht beeindruckend groß, aber doch sehr geräumig. Ein Bett, ein Tisch, zwei Stühle, wahrscheinlich einer für ihn, der andere für Gäste oder Angestellte. Die Wände waren grau und kein Fenster war zu sehen, nur ein wirklich grelles Licht erhellte den Raum, welches manchmal flackerte. Der Mann saß an seinem Tisch und schien etwas zu zeichnen. Er schaute nicht auf, doch gab Ember ein Zeichen näher zu treten. Ember kam zum Tisch und setzte sich. Ihr Versuch das Bild zu betrachten schlug fehl und er sah ihr ins Gesicht. Der Mann hatte lange ungewaschene Haare und trug eine Brille. Man hätte ihn mit Ozzy Ozborn verwechseln können wenn nicht dieser lange Rauschebart da sein würde. Er sprach mit einer kratzigen Stimme. „Du kannst nur aus einem Grund hier sein“ Sie nickte und er fing an zu erzählen. „Ich war neugierig, wollte wissen, was es mit dem Typ auf sich hat. Suchte ihn in seinem kleinen Schuppen auf, doch fand nichts außergewöhnliches, nur eine kleine Klappe im Boden. Ich wollte grad hineinschauen, als ich Schreie hinter mir vernahm. Er hat grad jemanden mit einer Kettensäge ermordet und hielt seinen Kopf in der Hand. Hier, sah ungefähr so aus“ Er zeigte Ember seine Zeichnung, welche den Sammler zeigt, wie er den Kopf der Person in der Hand hält und der Körper hinter ihm liegt mit einer Kettensäge im Rücken. Ember wurde mulmig zumute und der Mann sprach weiter. „Ich duckte mich und versuchte mich davonzuschleichen. Er hat mich nicht gesehen und ich entkam, rannte zur Polizei und erklärte was ich gesehen habe. Sie erklärten mich für verrückt und holten die Männer in weiß. Ich versuchte zu entkommen doch ich wurde geschnappt. Du. Du kannst versuchen herauszufinden, was er da unten verbirgt. Nimm eine Kamera mit und mach Beweisfotos.“ „Ja, das mache ich. Danke“ „Komm wieder, wenn du mehr weißt.“ Ember ging und schloss hinter sich die Tür zu.

Am nächsten Tag hatte sie gute Laune, sie wusste wie es letztes mal lief, doch sie wusste, dass ihr Dad einen Waffenschrank hat und sie sich bedienen durfte, wenn sie eine Waffe brauchte und das war so ein Fall. Sie nahm sich eine Pistole. Die Kamera, welche sie von der Redaktion bekam und eine Taschenlampe. Sie rief ihre Freundin an, sie solle die Polizei rufen, wenn sie sich bis heute Abend nicht gemeldet hat. Nach dem Telefonat erschrak sie, als sie die heutige Zeitung las.

„Mann in Psychiatrie ohne Kopf aufgefunden! Polizei ratlos!“

„Das kann nicht sein!“ rief sie und bekam Tränen in die Augen. Der Sammler muss sie verfolgt haben, als sie zur Psychiatrie ging und ihn sich dann geholt haben. Das war ihre einzige Erklärung für diesen Vorfall, doch wenn sie das der Polizei erzählte, wird sie ebenfalls eingeliefert und dann hat der Sammler leichtes Spiel. Es klingelte an ihrer Tür. Als sie die Tür öffnete fand sie einen Brief, der an sie adressiert war, doch weit und breit niemand, der ihn hinterlassen haben könnte. Sie hob ihn auf und ging hinein, saß sich an den Küchentisch und machte den Brief auf.

Drinnen war die Zeichnung von dem Mann und ein Zettel auf dem Stand

„Ich beobachte dich immer! Denk daran, wenn du zu meiner Hütte kommst…“

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