
SCP-067: Der Stift des Künstlers
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Objektnummer: SCP-067
Objektklasse: Sicher
Besonderer Haltungsprozess:
Wenn es nicht zum Schreiben oder für Untersuchungen gebraucht wird, ist
SCP-067 immer in seinem mit Filz ausgekleideten Holzkästchen
aufzubewahren. Die Feder muss verkorkt werden und alle Zeichnungen
und Texte sind dem SCP Forschungskommando für Analysen und weitere
Experimente zu übergeben.
Beschreibung:
SCP-067 ist ein Füllfederhalter von einer Deutschen
Schreibwarenfirma namens „Pelikan“, hergestellt irgendwann
zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg. Er hat eine blassgrüne Farbe mit
einer einzelnen, roten Linie die sich an der Seite seines Griffels
entlang zieht. Der Schaft besteht aus Eiche und die Feder ist extrem
scharf, sodass sie bereits mit wenig druck schon menschliche Haut
durchstoßen kann. Auch wenn es augenscheinlich keinen Tank für die
Tinte gibt, trocknet die Feder niemals aus. Des weiteren schreibt er
mit Eisengallustinte, was für Künstler ideal ist, jedoch verrosten
solche Füllfederhalter in der Regel schnell dadurch.
Untersuchungen
haben ergeben, das jedes Subjekt, dass SCP-067 greift, sofort
jegliche Kontrolle über seine Hand und den Arm verliert. Das Gefühl
im Arm bleibt vollständig intakt, doch wird der Arm unterhalb des
Ellenbogens von einer unbekannten Kraft kontrolliert, die sich
theoretisch in SCP-067 befindet. Ein Effekt ist, dass die
„kontrollierte“ Hand beginnt eine detaillierte Biografie über
denjenigen zu schreiben, der den Stift gerade hält. Die Biografie
enthält Informationen wie der Name der Person, Alter, das
Geburtsdatum, Führungszeugnis, Ängste, usw. Es ist bekannt, dass
der Stift bei anderen Malen auch ein Ereignis aus dem Leben der
Person niederschrieb. Zum Beispiel, als Testsubjekt 1204M SCP-067
hielt, schrieb der Stift einen detaillierten Bericht über einen
Motorradunfall, den das Subjekt ein Jahr zuvor hatte. Das Subjekt
bemerkte später, dass einige Details aus dem Bericht ihm selbst
nicht zur Verfügung standen ( das Subjet hatte viele Elemente vor
der Niederschrift vergessen, wie zum Beispiel das Nummernschild
seines vorherigen Autos, oder die Lackfarbe, usw.). Das Subjekt
sagte, dass die Erinnerungen an den Unfall während des Schreibens so
frisch waren, dass er „das Blut im Munde schmecken konnte“
Es
ist auch bekannt, dass Subjekte, die SCP-067 hielten,
außergewöhnliche Kunstwerke zeichneten, unabhängig davon, ob sie
überhaupt jemals ein Künstlerisches Training absolviert oder
generell mal gezeichnet hatten. Zum Beispiel Testsubjekt 1102F, eine
junge Frau die keine Erfahrung im Malen hatte, konnte eine geflügelte
Kreatur Zeichnen, die Ähnlichkeit mit SCP-███ hat welche
Wissenschaftler heute als [DATEN GELÖSCHT] bezeichnen. Wenn Die
Subjekte gefragt werden, was sie fühlen wenn die SCP-067 halten, war
die typische reaktion, das sie die Kontrolle ihrer Gliedmaßen
freiwillig SCP-067 übertrugen (siehe Zitat 01). Ungeachtet dessen,
das sie angewiesen wurden weder zu schreiben noch zu zeichnen,
beschrieben die Subjekte Gefühle von Empathie, Bewunderung und
Zusammenarbeit mit SCP-067 wodurch sie ihren eigenen Willen verloren.
Zitat 01:
„ Ich weiß nicht wirklich wie ich das beschreiben soll, es ist
einfach passiert. Wenn ich den Füller aufhob, schien es, als gehörte
meine Hand nicht mehr zu mir. Ich wusste ich könnte sie bewegen wann
immer ich will, aber ich wollte nicht, denn mir gefiel das Bild das
der Stift malte. Es war als hätte meine Hand ihr eigenes Leben.
Plötzlich hielt meine Hand und ich merkte, dass ich wieder die
komplette Kontrolle über sie hatte und so legte ich den Stift
zurück. Ich schaute mir die Zeichnung an und sah wie schön sie war.
Ich denke der Stift entschied das es vollendet war, und das er fertig
war mit mir.“
Tests und Experimente:
Am
██. ██. 20██ wurde ein Test abgeschlossen, um zu sehen
was passiert, wenn der Stift andere Kreaturen als Menschen
beeinflusst.
Experiment 001:
Das
Testsubjekt, ein männlicher Rhesusaffe, 2 Jahr und 4 Monate alt, der
bereits gelernt hat Stifte und Marker zu halten wurde in einen
Standard Überwachungsraum für Psychologische Experimente Gesetzt
(neutrale Wandfarbe, Einwegspiegel zur Beobachtung), mit SCP-067,
einem Schreibtisch und einem Stapel Papier.
Das
Subjekt nahm SCP-067 mit seinem linken Fuß auf und nahm ihn dann in
die rechte Hand und probierte ihn. Das Subjekt legte den Stift dann
auf das Papier und roch daran. Nach 30 Sekunden nahm das Subjekt
SCP-067 wieder auf und klopfte mit ihm wiederholt auf das Papier und
dann auf sich selbst. Das Subjekt begann SCP-067 mit immer mehr Kraft
auf den Tisch zu hauen, bis die Tinte auf sein Fell spritzte. Danach
warf das Subjekt den Stift zu Boden (Untersuchungen ergaben keine
Beschädigungen an SCP-067).
An
diesem schnappte sich das Subjekt ein Blatt vom Stapel und begann
dieses an seinem Fell zu reiben, ca. 3 Minuten lang. Danach steckte
sich das Subjekt das Blatt Papier ins Maul, stieß sich vom Tisch ab
und lief zum Einwegspiegel (mit solcher Wucht, dass der Tisch
umgeworfen wurde).Das Subjekt begann die Tinte vom Papier auf den
Spiegel zu schmieren während es immer wieder Laute wiederholte;
Analysen am Subjekt ergaben das 50% der Laute typische Stresslaute
der Rhesusaffen waren und 50% waren unbekannt.
Nach
6 Minuten des Schmierens von Tinte auf den Spiegel, begann das
Subjekt das Papier mit Klauen und Zähnen zu zerreißen, ließ es
aber fallen bevor es 20% des Blattes zerstört hatte. Das Subjekt
brach dann zusammen, atmete schnell und wiederholte immer wieder
diese unbekannten, atypischen Laute.
Die
Helfer für das Subjekt berichteten, dass sobald es den Raum
verlassen hatte, sich der geistige Zustand des Subjekts rapide
verbesserte. Das Subjekt wurde zwei Monate lang genau beobachtet,
aber es gab nie wieder die unbekannten Laute von sich.
Das
Blatt Papier wurde in [DATEN GELÖSCHT] archiviert.