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SCP-666: Geisterhütte

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

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Objekt Nr.: SCP-666

Klassifizierung: Euklid

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-666 muss jeder Zeit im überwachten und geschlossenen Tresor des Standorts 73 in den tibetanischen Bergen gelagert werden. Die wöchentlich wechselnden Wachen müssen vor ihrem Einsatz eine Überprüfung auf eine Drogen- und/oder Alkoholsucht durchlaufen.

SCP-666 darf nur von D-Klasse Personal für Tests oder von genehmigten Forschern mit einer Sicherheitsfreigabe 4 oder höher betreten werden. Nicht-D-Klasse Personal, das SCP-666 betritt, egal ob sie in der Vergangenheit Verbindungen zu Süchten hatten, müssen die ganze Zeit von einer Wache observiert werden. Wenn diese irgendwelche Anzeichen der Beeinflussung durch SCP-666 zeigen, sind sie sofort zu entfernen.

Beschreibung: SCP-666 ist ein mittelgroßes tibetanisches Rundzelt, gemacht aus zusammengebundenen Stöcken die in Yakleder gehüllt sind. In der Mitte ist die Decke 2,44m hoch und der Grund des Rundzeltes ist 9,14m breit. Das Innere sieht für die Mehrzahl der Beobachter genauso primitv wie das Äußere aus, mit einem Boden aus Erde; das Astwerk aus dem sich das Gerüst des Zeltes zusammensetzt, ist mit Hasenfell eingewickelt und mit Yakleder-Riemen zusammengebunden. In regelmäßigen Zeitabständen ändert SCP-666 seine Position innerhalb der Eindämmung; dies passiert aber nur wenn SCP-666 nicht unter direkter Beobachtung steht und Überwachungen aus der Ferne lassen auf ein Lebenwesen schließen, dass SCP-666 hochhebt und zu seinem neuen Ort bringt. Bis jetzt gab es keine Ausbruchsversuche.

SCP-666 wurde 1973 von Angestellten der SCP Foundation, die Berichte von mehreren vermissten Personen unter den gleichen Umständen, wie zum Beispiel der Suche nach einem Unterschlupf bei starkem Unwetter, nachgingen, in den Bergen gefunden. Dieses schien den Individuen zufällig passiert zu sein. Das Expeditionsteam, das unter gleichen Bedingungen hinaus ging, konnte das Zelt ebenso entdecken. Zwei der drei Anwesenden erlebten keine ungewöhnlichen Effekte. Der Dritte jedoch trat in einen Zustand der Benommenheit ein und erfuhr lebhafte Halluzinationen, verbunden mit einem zusammenhangslosen Murmeln zu sich selbst. Nach der Rettung des Teams wurde das Zelt lokalisiert und für weitere Untersuchungen in die Nähe von Standort 73 gebracht.

Wenn jemand ohne Suchthintergrund die Hütte betritt, bleibt sie inaktiv und scheint keine negativen Effekte zu haben. Klasse-D Personal ohne Missbrauchsvergangenheit von Alkohol oder Narkotika war es möglich für Tage in der Hütte zu sitzen, sofern für ausreichend Nahrung gesorgt wurde, aber sie berichteten, dass ihre Träume intensiver wurden.

Auf Personen, die in ihrer Vergangenheit wiederum von Substanzen abhängig waren, wirkt, wenn sie in das Zelt eintreten, ein halluzinogener Effekt. Bei allen Tests berichteten Subjekte an Orten aus ihrer Erinnerung oder daraus folgenden gewesen zu sein. Besonders an Orten oder Punkten wo die Sucht am größten war. Bis jetzt gibt es Berichte von einem Badezimmer in einem Nachtclub, einem 1973 Volkswagen Vanagon, einer dreckigen Gasse, dem [ZENSIERT] Casino in Las Vegas, usw. Ein Subjekt fand sich selbst in einem dreckigen Appartment mit einer Prostituierten names „Chloe“ wieder, mit der er öfters die Rauschzustände genossen hat; ein Anderer erzählte, dass er sich mit einer komplexeren Computerschaltung, als er sie vor seiner Gefangennahme für die Verbreitung von Kinderpornografie benutzte, in seinem Schlafzimmer wiederfand.

Subjekte berichten, dass sie während dieser Halluzinationen von einem Individuum konfrontiert werden, hier genannt SCP-666-1; Beschreibungen von SCP-666-1 variieren stark von Person zu Person. Es hat weder Rasse, noch Geschlecht oder irgendwelche Merkmale, aus denen man auf das vorher Genannte schließen könnte. SCP-666-1 wird mit der Sucht des Subjekts nachsichtig sein. Jedoch haben sie am Anfang eine passiv-aggressive Einstellung. Nach einiger Zeit wird das Subjekt dazu bewegt sich selbst zu verzeihen und gleichzeitig damit aufzuhören. Sollte das Subjekt Reue oder ein starkes Verlangen die Sucht aufzugeben zeigen, schlägt SCP-666-1 einen freundlicheren Ton an und fährt mit den verlockenden und entmutigenden Halluzinationen fort. Ungefähr 94% aller Subjekte wurden durch diese Form der Halluzinationen am Ende als fast komplett von der Sucht geheilt diagnostiziert, auch wenn physische Symptome durch den natürlichen Lauf des Entzugs blieben.

Wenn das Subjekt auf SCP-666-1s Verlockungen eingeht, wird es sehr friedlich. Es gibt keinen festen Zeitplan oder einen Grad der Reue, aber es ist ungeklärt, wieso SCP-666-1 manchmal beginnt, Subjekte anzugreifen und ihre Laster auf eine Überdosis zwingt. Wenn das Subjekt nicht sofort aus SCP-666 entfernt wird, stirbt es; die Todesursache ist typischerweise ihre Sucht. Ein Alkoholiker stirbt an starkem Nieren- oder Leberversagen, ein Kokainsüchtiger wird eine Herzrythmusstörung entwickeln, ein Subjekt, dass süchtig nach Fernsehen oder Videospielen ist, stirbt an extremem Muskelschwund und gesundheitlichen Folgen, durch den mit oftem Sitzen verbundenen Lebensstil, usw.

Zurzeit gibt es keinen klaren Zusammenhang zwischen denen, die SCP-666 standhalten und denen die es nicht tun; die wahrscheinlichste Vermutung ist, dass es einfach von der Willenskraft und der Überzeugung des Individuums abhängt. Alle Versuche SCP-666-1 direkt zu befragen, sind gescheitert, weil das Wesen die Konversation umlenkt oder sich weigert zu antworten. Die einzige Stellungnahme, die etwas über seine Natur verrät, war der Satz: “ Wir sind hier nicht wichtig. Alles hängt von dir ab.“ Dies lässt darauf schließen, dass mehrere Einheiten mit SCP-666 verbunden sind, oder dass es noch weitere Instanzen von SCP-666 auf der Welt gibt. Es wird ermittelt, wie die vielen ähnlichen Geschichten zustande kamen; sollte eine andere Instanz von SCP-666 entdeckt werden, muss sie sofort nach Standort 73 gebracht werden.

Anhang SCP-666-1: In ferngelegenen Landschaften von Nord-Kanada tauchten ähnliche Geschichten über eine „Wendigo Hütte“ auf; wenn auch unbestätigt, deuten diese Ähnlichkeiten auf mindestens eine weitere Instanz von SCP-666 hin.

Anhang SCP-666-2: Interview-Log mit Testsubjekt D-14390, über die Erfahrungen in SCP-666 (nur Ton)

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Interviewer: Dr. Lanis

Befragtes Subjekt: D-14390

Datum: 17.04.19██

Dr. L: Subjekt D-14390, wie fühlen Sie sich?

D-14390: Äh, nicht schlecht Dr., nicht schlecht. Ich würde gerne noch ein Nickerchen in dem Zelt machen.

Dr. L: Gut, darüber möchten wir hier sprechen. Bitte beschreiben Sie Ihre Erfahrungen in SCP-666.

D-14390: Heh, hier gibts nichts Dr. Sehen Sie, ich bin da nur reingegangen, wie Sie gesagt haben und an das nächste, an das ich mich erinnern kann ist, dass ich in diesem Drecksloch in [ZENSIERT] mit der süßen Schlampe „Chloe“ aufgewacht bin.

Dr. L : „Chloe“?

D-14390: Oh ja, sie war ziemlich teuer und nicht unbedingt die Geilste südlich von Kennedy, aber sie hatte Kontakte. Wir trafen uns nur um „high“ zu werden.

Notiz: „Chloe“ war der Arbeitsname einer Prostituierten mit der D-14390 in Haft war.

Dr. L: Na gut, bitte beschreiben Sie das Szenario für mich.

D-14390: Naja, es war ihr Appartment, ok? Ein bisschen schäbig und
auch unordentlich, da sie es schon seit Wochen nicht mehr saubergemacht hat. Aber ich war ja nicht deswegen da, wissen Sie. Also legte ich ein paar Scheine
auf den Wohnzimmertisch und dann gingen wir ins Schlafzimmer. Wir haben uns
beide was gespritzt, ich hab natürlich meine eigene Nadel benutzt, und dann
haben wir losgelegt. Ich meine, dann haben wir alle möglichen Sachen
ausprobiert! Sie kannte Stellungen und Drogen, von denen ich noch nie gehört
hatte. Ungefähr bei der Hälfte brauchte ich einen Muntermacher, also schnupfte
ich ein paar Linien Kolumbisches von ihrem Hintern und –

Dr. L: Ich denke das ist genug D-14390. Der Kürze zu Liebe reden
Sie bitte beim Rest Ihrer Aussage über die anormale Gestalt SCP-666-1.

D-14390: Über wen?

Dr. L: Die… Person, die Sie in Ihren Halluzinationen verleitet hat.

D-14390: Achja! Naja, es war so um die Zeit, als sie mir diesen
Opiumstoff andrehte, den sie „von einem Chinesen bekommen hat“. Die
ganze Zeit hat sie so lustige Dinge gesagt…wie nennt man sie…anders gemeinte
Kommentare?

Dr. L: Beleidigende Komplimente.

D-14390: Ja genau das. Naja, ich nahm also ein bisschen von dem Opium und fühlte mich schon leicht benommen, aber sie starrte mich nur an, verstehen Sie? Also fragte ich, was mit ihr ist und sie stand auf und schlug mit ins Gesicht! Nicht, dass es diese kleine und verletzliche Cracknutte nicht schon mal gemacht hätte, aber ich dachte plötzlich ich hätte es mit Tyson zutun. Dann fing sie an mich anzuschreien, mich schwach zu nennen, zu sagen, ich wäre erbärmlich, einfach so, verstehen Sie? Also trat ich ihr in die Brust und dann wurde es verdammt komisch. Als nächstes weiß ich nur noch, dass sie mich auf dem Boden hatte und würgte. Ihre Augen waren riesig, blutunterlaufen und so. Ich fühlte ihre Nägel, die sich in die Seite meines Nackens bohrten und bei Gott sie spritzte irgendeine Scheiße in mich.

Dr. L: Sie sagen SCP-666-1 hat Ihnen durch ihre Nägel Herion injeziert?

D-14390: Ich bin mir nicht sicher was es war, aber es hat gebrannt und sich zur selben Zeit gut angefühlt. Und es waren keine wirklichen Nägel mehr, sondern eher wie große Katzenkrallen, verstehen Sie? Und sie brüllte mich immernoch an und ihr Mund wurde immer größer und größer, als würde ihr Kiefer sich strecken und ihre Zähne wurden immer schärfer und größer, so als ob sie bereit ist, meinen Kopf zu essen! Sogar als ich so benommen war, wusste ich, dass das verdammt unnormal ist und begann zu schreien.

Dr. L: Und dann zogen Sie die Wachen aus dem Zelt?

D-14390: Ja, es scheint ich bin nicht nur im Traum ausgerastet. Ungefähr…fünf Sekunden nach dem ich raus gezogen wurde, hörte ich wieder Chloes Stimme, aber tief und brummend und es hörte sich wie „du kannst nicht aufhören“ an.

Dr. L: Danke, D-14390. Ich habe nur noch eine letzte Frage; nach all dem möchten Sie wieder rein? Wieso?

D-14390: Naja, es ist simpel, verstehen sie? *mildes Gelächter* Sie war gruselig und all das aber…Aber ich war noch nie vorher so high. Und nach diesem ganzen habe ich kapiert, dass ich eh nicht mehr lange auf dieser Welt bin und wieso sollte ich nicht mit einem Lachen gehen, verstehen sie?

Notiz: Nach dem Interview meldete sich D-14390 wiederholt freiwillig zu Tests mit SCP-666. Doktor Lanis hat diesem nachgegeben; D-14390 begann ungefähr drei Sekunden nach dem Beginn der Halluzinationen zu schreien und verschied eine Minute später durch einen Herzstillstand.Ja das ist ja so gruselig

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