KreaturenKurz

Stadtspaziergang

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Lieber Mobius

Ich hatte vor ein paar Nächten, eine seltsame Begegnung

ich ging gerade vom Nachtklub, Cube nach Hause. Die vom Mondlicht erhellte Straße glänzte im feinen Regen. Die Straßenlaternen spiegelten sich im Asphalt und die grellen Lichter der Autos huschten über die Straße. Ein Schrei einer Frau drang von irgendwo her an mein Ohr und hallte durch die Nacht. Er schien vom Friedhof her zu kommen. Ich ignorierte den Schrei, zog meine Jacke zu und beschleunigte meine Schritte. Der Himmel klärte sich auf, während ich so vor mich hinging und die Lichter schienen noch an Intensität zuzunehmen. Alles in allem war es eine stille Nacht für einen Stadtspaziergang. Wind kam auf und ich zog mir die Jacke ins Gesicht. Ein Lkw, donnerte zu meiner rechten an mir vorbei.

Ich ging entlang eines großen Zaunes, als ich zu meiner Linken den Stadtfriedhof bemerkte. Die Gräber schimmerten wie Perlen im nassen Feucht. Der Friedhof schimmerte und glänzte im Mondlicht. Ein Heulen lag im Wind und mir ging die Kleine nicht aus dem Kopf, die ich im Cube kennengelernt hatte. Schwarze Augen wie ein Wolf und lange glatte Haare. Mit einer Stimme so süß wie Honig. Ich drehte mich um, denn mir war so, als ob ich verfolgt werden würde. Doch da war nichts. Ich ging durch das Friedhofstor, denn es war der schnellste Weg nach Hause. Hinter mir war plötzlich eine Stimme. „Komm“, sagte sie. Es war die Kleine aus dem Nachtklub und sie starrte mich mit ihren großen pechschwarzen Augen an.

„Wohin?“, wollte ich wissen. Ein Schauer jagte mir über den Rücken, denn etwas war falsch mit der Kleinen. Mir viel auf das sie schon fast unnatürlich große Eckzähne hatte. Spitz ragten diese unter ihren Lippen hervor. „Komm einfach mit“, sagte sie. Der Gedanke mit meiner Stalkerin mitzugehen behagte mir gar nicht. Doch etwas fesselte mich an der Vorstellung, einfach mit ihr mitzugehen. Ich konnte meinen Blick nicht von ihren raubtierartigen Zähnen abwenden. „Was ist los?“, fragte sie ein wenig verlegen. Ich hatte die ganze Zeit auf ihre Zähne gestarrt. Mein Instinkt sagte mir, dass die Kleine gefährlich war.

Sie wedelte mit den Händen und sagte: „Komm einfach mit.“ Sie lotste mich zu ihrem Auto, einen schwarzen Mercedes. Sie fragte mich, ob ich denn fahren wollte, und setzte sich auf den Beifahrersitz. Ich sagte ja. Schnurrend sprang der Motor an. Der Mercedes bewegte sich sachte vorwärts. Im Augenwinkel bemerkte ich, wie, ihre Zähne blitzten. Ich sah einen Moment lang in ihre großen glänzenden Augen und fragte mich, wohin wir eigentlich fuhren. Doch ihr schien es völlig egal zu sein, wohin ich das Auto lenkte. Nach einer Weile fing sie an, mir eine Richtung zu diktieren. „Jetzt links“, sagte sie. Wir kamen in eine Allee mit uralten Bäumen. Links und rechts der Straße hinter Bäumen versteckt reihten sich Villa an Villa.

„Jetzt gerade aus“, meinte sie. Ich fuhr gerade aus. So ging das eine ganze Weile, sie kommandierte und ich tat, was sie verlangte. Schließlich kamen wir zu einem kleinen Haus, ich fuhr links die Auffahrt hinauf. Sie stieg aus und bewegte sich dabei geschmeidig wie eine Katze auf den Eingang zu. Ich folgte ihr, wider besseren Wissens in das Haus hinein. Die dunklen Holzvertäfelungen im Inneren wirkten schwer und drückend. Das Haus schien alt zu sein, sehr alt. Der Boden war ganz aus Holz und ein schwerer Luster hing von der Deck und beleuchtete das Zimmer.

Es war kalt in diesem Haus. Plötzlich kam sie auf mich zu. Immer näher und näher rückte sie. Dabei wusste ich noch nicht einmal ihren Namen. Mir stockte der Atem. Jetzt drückte sie sich ganz fest an mich und ich sah in ihre großen Augen, konnte aber ihre Eckzähne nicht übersehen. Danach konnte ich mich an nicht mehr viel erinnern, außer an den stechenden Schmerz in meinem Hals.
Naja seit dem habe ich einen schrecklichen Durst ganz gleich, wie viel ich trinke. Ich hoffe, Du kommst bald wieder mal vorbei.

Mit freundlichen Grüßen Eduard.

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