MittelMord

Summer

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Endlich Sommerferien… Naja, dies dachte
sich Tom. Er verlies gerade das Schulgebäude, in seiner rechten Hand
hielt er sein Zeugnis. Eine Windböe kam auf. Toms dunkelbraune
Haare wehten durch die Luft. Er blieb stehen und fasste sich an den
Kopf. „Ich hatte es ja fast vergessen!“, murmelte er.

Der Weg zu seinem Zuhause schien endlos, und er trödelte extra, um Zeit zu schinden.
Als er aber dann zu Hause ankam, wartete bereits seine Mutter auf ihn:
„Schatz ich habe dir dein Essens gemacht, du musst dich beeilen
damit wir gleich los können!“ sagte sie hektisch. Tom
machte einen Schritt in die Küche, in der es derbe nach Milchreis
roch, und nahm sich einen Teller aus dem hellen Holzschrank rechts von
ihm. Beim Umdrehen schlug er mit seinem Fuß die Schranktür zu. „Was
soll das!?“, zischte seine Mutter und zog vor Zorn eine Falte auf der Stirn. „Mum
ich habe keinen Bock auf dieses Camp!“, sagte Tom genervt.

Er füllte sich den Teller mit heißem
Milchreis. „Aber Tommy, es wäre doch toll wenn du da einige
Kontakte knüpfen würdest!“, sagte seine Mutter und sah ihn an.
„Mum, ich brauche weder Freunde, noch ein Sozialleben! Ich bin
so glücklich!“, knurrte Tom. Er stritt sich mit Mutter beim Essen.
Letztlich packte er doch seine Tasche, in die er jedoch nur
einige Sachen stopfte. „Schatz, kommst du?!“, rief seine Mutter die Treppe
hoch. Tom antwortete nicht, schnappte sich einfach nur seine
Tasche und ging runter. Er sah seine Mutter an, mit Blicken die
hätten töten können. Die beiden stiegen in das rote Auto ein.

Die Fahrt ging los. Tom lehnte sich
zurück und starrte einfach geradeaus. „Tom, lächle doch mal!“,
sagte seine Mutter. Aber Tom drehte seinen Kopf einfach weg. Das
Licht stach in den Augen und behinderte die Sicht der Beiden.
Dann aber fuhren sie durch einen Wald. Das Licht wurde zu dunklen Schatten,
die merkwürdige Muster bildeten. Die tiefgrünen Bäume verbreiteten eine
friedliche Atmosphäre. Gleich kam in Tom ein anderes Gefühl auf.
Wie wenn er hier sicher und zuhause wäre. Dennoch redete er nicht
mit seiner Mutter. Nach einer kurzen Fahrt kamen sie an einem
Parkplatz an. Dort standen auch schon die Busse der Leute die aus
Schulen kamen, die sehr weit weg waren. „Viel Spaß, Tommy!“, sagte
seine Mutter und drückte ihm einen Kuss auf seine Stirn.

„Jaja.“ zischte er, stieg aus
dem Auto und ging zum Kofferraum rüber. Er machte ihn auf und holte
sich seine Tasche raus. Danach ging er ging zu einer der Anmeldungen, die auf dem
Parkplatz standen. Hinter einer dicken Glasscheibe saß eine Frau
mittleren Alters: „Guten Tag, wie kann ich dir helfen?“, fragte die
Frau nett und zog ein gefälschtes Lächeln. „Ich wollte mich hier
anmelden…“, sagte Tom zögernd. „Okay!“, sagte sie und holte
einen Stift aus ihrer rechten Brusttasche. „Vor- und Nachname,
Geburtstag und Telefonnummer.“, sagte die Frau. „Tom Hagen. Ich
bin geboren am 2. 6. 1998. Und meine Telefonnummer lautet 13627.“
sagte Tom. Die Frau trug diese Daten in eine Leiste. „Gib mir bitte
deine linke Hand.“, forderte die Frau. Tom gab ihr seine linke Hand.
Sie drückte ihm einen blauen Stempel auf den Handrücken. „Du
gehörst zu Haus 6.“, sagte die Frau. Tom nickte und ging zu den
Hütten, die zwischen einigen Bäumen lagen.

Dort hörte er schon einige Kinder
schreien und brüllen. Sie schienen zu spielen. Er ging zur Hütte 6
rüber, wo allerdings noch niemand war. Tom ging vorsichtig in die Hütte. Die
alten Dielen quietschten bei jedem Auftreten. Tom sah zu den Betten
rüber die an den Wenden standen. Er sah das in jedem der Betten
einer schlief, da die Betten nicht gemacht waren und die Matratzen
Beulen hatten. Nur dann hörte er ein Klopfen. Er riss seine Augen
auf und drehte sich um. „Es tut mir so Leid.“ sagte eine zittrige
Stimme, bei der Tom ein Schauer den Rücken runterlief. Er drehte sich
vorsichtig um. Dort stand eine ganz faltige alte Frau. Sie trug eine
Uniform, die komplett grau war, so wie ihre lockigen Haare. „Wieso?
Was ist denn los?“ fragte Tom. Die alte Frau kam in die Hütte.
„Fünf Jungen deines Alters sind gestern Nacht verschwunden. Sie
wollten runter zum Strand aber sie kamen nicht wieder. Ihre Betten
habe ich noch nicht gemacht, aber es tut mir leid, das du alleine
schlafen musst.“ sagte die Frau.

Tom lächelte. „Ach das macht mir gar
nichts aus!“ sagte er und versuchte nett zu wirken. Die alte Frau
nickte und verließ die Hütte. „Verschwunden, hm?“ dachte Tom. Er
packte alles aus und räumte es in die Schränke. Nur dann fiel ihm
ein Zettel auf, der auf einem der Stockbetten lag. “WER DAS FINDET
SOLLTE ES LESEN! stand dort. Tom wendete den Zettel. Dort standen
komische Zeichen. Er drehte den Zettel um und es änderte sich
nichts. Er zerknüllte ihn, weil er dachte, dies sei nur wieder
ein Scherz, um Neulinge zu verschrecken. Spät am Abend gab es Essen
in der Kantine. Überall saßen Leute und waren am reden oder lachen.
Tom aß alles schnell auf und ging wieder in seine Hütte.

Er zog sich um und legte sich ins Bett.
„So schlimm ist es hier nicht!“ sagte er und lächelte. Mitten
in der Nacht wurde Tom von einem Schrei geweckt. „Was war das?!“
sagte er und setzte sich auf. Dabei schlug er sich noch seinen Kopf
an dem Bett über ihm an. Er fasste sich an seinen Haaransatz.
„B-blut!“ stotterte Tom. Er stand vorsichtig auf und ging zum
Fenster rüber. Dort sah er nur einen Schatten. Den Schatten eines
großen Mannes und den einer Kettensäge. Tom duckte sich, um sich vor
dem Feind zu verstecken. Sein ganzer Körper zitterte und er fing an
zu schwitzen. Das Kreischen der Kettensäge war zu hören. Blut
spritzte an Toms Fenster. Er wagte einen Blick hindurch. Nur…
da war kein Mann mehr. Er war verschwunden.

Tom atmete einmal tief ein und wieder
aus. „Gut dass der weg ist!“ sagte Tom. Die Tür quietschte und
öffnete sich. Tom sah schlagartig zur Tür rüber. „Hast du was
gesagt!?“ sagte der Mann und startete seine Kettensäge. Tom hatte
panische Angst. Ihm blieb keine andere Möglichkeit, als aus dem
Fenster zu springen. Die Scherben bohrten sich durch seine Haut, als er
auf den Boden stürzte. Als er seine Augen aufriss sah er, dass sein
rechter Arm in einer Leiche steckte. Sie schien
aufgeschnitten worden zu sein. Er zog seinen Arm aus den Innereien
heraus, woraufhin das Blut seinen Arm runterlief. Der Kettensägenmann stürmte
aus der Hütte und war nun hinter Tom her. Er flüchtete in den
Wald.

Überall hingen Gedärme. Blutspritzer
waren an den Baumstämmen. “Dieser ganze Ort hier ist eine einzige
Tötungsanstalt!, dachte Tom und rannte immer tiefer in den Wald.
Er drehte seinen Kopf und sah den Mann nicht mehr. Tom versteckte
sich hinter einem der Bäume. Er hörte die Schritte des Mannes. Nur war
sein Herzschlag so laut, dass er kaum etwas hörte. Immer wenn er
ausatmete, bildete sich eine Rauchwolke vor seinem Gesicht. „Ich
kann dein Blut riechen, kleiner Junge!“ sagte der Mann und ging
durch den Wald. Tom sah sich um. Als er den Mann nicht mehr hörte,
rannte er los. Er wollte auf eine Hauptstraße treffen um Hilfe zu
holen. Nur dann durchtrennte etwas seine Achillessehnen. Tom schrie
auf und fiel zu Boden. Er sah verzweifelt zum Sternenhimmel hoch, als der
Mann ihn auf den Rücken drehte.

Er startete seine Kettensäge und
schnitt Tom auf. Dieser war noch bei vollem Bewusstsein und schrie immer
wieder. Der Mann hatte Tom aufgeschnitten und legte nun seine
Kettensäge beiseite. Tom verlor sein Bewusstsein. Nur dann hämmerte
der Psychopath Tom eine Spritze mit einer grünen Flüssigkeit in
seinen Rechten Oberarm. Tom wurde wieder wach. Er sah zu dem Mann
hoch. Der griff in den Bauchraum von Tom und riss ihm seine Gedärme
raus. Tom schrie immer lauter nur niemand konnte ihn hören. Tom sah
sich gezwungen sein jetziges Dasein aufzugeben. Die Tränen tropften
auf den Waldboden. Toms Herz schlug immer weiter. Der Mann zeigte Tom
seinen Darm und legte ihn ihm um den Hals. Toms Blut strömte aus
seinem Bauchraum.

„Und jetzt kommt mein Lieblingsteil!“, sagte der Psychopath und lachte. Er nahm Tom sein Herz heraus
und steckte es ihm in den Mund. Toms Herz war immer noch mit einigen
Nerven verbunden und schlug immer noch. Tom war also immer noch
anwesend. Toms Mund lief voller Blut.

Die Leiche von Tom wurde nie gefunden.
Nach 5 Jahren kam ein Junge namens Jill. Ebenso wie Tom erging es ihm, und ebenso wie ihm erging es vielen Generationen in späterer Zeit.

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