Creepypasta

T.O.D

Teil 1

Ein dunkler Flur, alle Lichter in den Zimmern sind aus, nur im Schwesternzimmer sitzt eine etwas in die Jahre gekommene Krankenschwester. Ping sie schaut überrascht in die Richtung der Aufzüge. “Wer mag denn mitten in der Nacht noch hier auftauchen?” Die Aufzugtüren gleiten leise auf, heraus tritt ein gut aussehender junger Mann im Anzug. Sein Haar, kurz geschnitten mit einer Tolle, scheint dunkelblond zu sein, von der Figur her ist er schmal und athletisch, kommt lächelnd auf sie zu, Sie schaut ihm nur überrascht dabei zu, wie er langsam auf sie zu schlendert und endgültig vor ihrem Fenster zum stehen kommt :,,Guten Abend Amanda, ist es nicht einsam hier mitten in der Nacht alleine Wache zu schieben?” Sie sieht ihn nervös an “Woher weiß dieser Typ wie ich heiße?” Er zieht leicht einen Mundwinkel nach oben, als würde er ein Lächeln unterdrücken wollen :,,Es tut mir Leid, wo bleiben denn meine Manieren? Wenn ich mich vorstellen darf, mein Name lautet Theodore Orpheus Decker. Ich weiß, er klingt äußerst altertümlich. Im allgemeinem kennt man mich auch unter dem Kürzel T.O.D. Ich bin hier, um Sie heute mit auf meine Reise zu nehmen.” Ihr Puls beschleunigt sich, ihre Augen weiten sih und ihre Handflächen werden schwitzig “Das kann der Kerl doch wohl nicht ernst meinen?!” Sein Lächeln wird eine Spur trauriger, kaum das sie sich versieht, steht er plötzlich neben ihr und legt sanft seie Hand auf ihre Schulter. Es fühlt sich seltsam an, leicht, sanft und kühl. Dieses Gefühl breitet sich in ihr aus, es nimmt seinen Ursprung in der Herzgegend und steigt auf, um sich dann in ihrem linken Arm weiter auszubreiten. Neben sich hört sie eine leise Stimme :,,Es ist Zeit zu gehen, kommen Sie.” Amanda schließt die Augen, und plötzlich ist sie nicht mehr da….Ihr lebloser Körper hängt auf dem Stul und er zieht nur sei Jacket zurecht. “Wieder einmal die Arbeit erledigt…Wie langweilig…” Er geht wieder zum Aufzug, fährt mit ihm hinab und verschwindet in der dunklen Nacht….

 

“Ich sollte mal Urlaub machen…” gelangweilt ging er durch die dunklen Gassen. Unter einer flackernden Straßenlaterne blieb er stehen, holte einen Kamm hervor und kämmte sich kurz das Haar zurück “Das würde nur mal wieder nichts bringen…Meine Arbeit verfolgt mich ja doch überall hin.” Seufzend steckte er den Kamm wieder weg un ging mit leicht hängendem Kopf weiter.

 

 

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