KurzMordSchockierendes EndeTod

Theater

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Du öffnest die Augen. Du bist in einem dunklen Raum. Du sitzt auf einem unbequemen, engen Sessel. Als du dir die Augen reiben willst, merkst du, dass du gefesselt bist. An den Armlehnen befinden sich rostige Metallringe, die an deiner Haut scheuern. Du versuchst, den Kopf zur Seite zur drehen, um dich umzuschauen. Sofort bohren sich Metallstäbe in deine Schläfen. Du kannst nichts anderes tun, als nach vorne zu sehen. Plötzlich gehen die Lichter an.

„Meine Damen und Herren, wir freuen uns, sie heute Abend zu unserer Vorstellung begrüßen zu dürfen.“

Die Stimme klingt seltsam, als ob der Sprecher uralt wäre. Im Schein der Lichter siehst du, dass du vor einer großen zerfallenen Bühne sitzt, die über und über mit Spinnweben bedeckt ist. Du siehst noch etwas. Etwas, das dich schaudern lässt. Eingetrocknete Blutflecken.

Du atmest schwer und versuchst, dich aus deinen Fesseln zu befreien. Schweißperlen bilden sich auf deiner Stirn. Du bemerkst den schrecklichen Geruch, der sich nach und nach ausbreitet. Es riecht nach Blut und Verwesung. Ein Lichtkegel erscheint auf der Bühne und beleuchtet einen gekrümmten Mann, der langsam in deren Mitte schreitet.

Der Mann hat einen fleckigen schwarzen Smoking an und einen eingedellten Zylinder auf dem Kopf. Sein Gang ist schwer und seine Arme hängen herab. Als er dir sein Gesicht zuwendet, erblickst du sein irrsinniges Grinsen.

„Lassen sie uns nun in die bunte Welt des Theaters eintauchen“,  verkündet er und geht von der Bühne.

Der Vorhang öffnet sich. Du blickst auf eine schaurige Szenerie: Ein zerfetztes Stück Pappe verdeckt eine wackelige Leiter. Die Pappe ist blutverkrustet und geformt wie ein Turm. Aus dem Turmfenster schaut jemand heraus. Ein Kopf erscheint, geführt von einem durchsichtigem Stück Schnur. Eine Marionette? Du siehst genauer hin. Es ist keine Marionette. Es ist eine halb verweste Frauenleiche.

„Oh, wann wird er nur kommen, der Mann meines Herzens?“ Ihre Stimme ist hoch und scheppernd.

„Hier bin ich, Liebste!“ Eine zweite Leiche kommt auf die Bühne gewankt. Teilweise ist die Haut abgefetzt.

Du musst würgen. Und doch kannst du die Augen nicht von diesem Schauspiel wenden. Plötzlich wirft die Frau ein Messer nach dem Mann und durchbohrt seinen angegammelten Körper.

„Das bist du nicht.“, zischt die Frau nun. Der Mann fasst sich an die Brust und gibt ein röchelndes Geräusch von sich.

Der Vorhang schließt sich langsam wieder. Doch du siehst noch, wie sich der Kopf der Frau in deine Richtung dreht. Ihre leeren Augenhöhlen scheinen dich direkt anzustarren. Du unterdrückst einen Schrei.

„Kommen wir nun zum zweiten Akt“, ertönt die Stimme des Theaterdirektors.

Der Vorhang öffnet sich wieder. Die Hintergrundkulisse war wohl einstmals ein Wald, doch nun ist sie vollkommen zerstört und staubig. Außerdem siehst du auch hier braune, eingetrocknete Blutspuren, die wie Handabdrücke aussehen.  Ein kleines Mädchen kommt auf die Bühne. Auch hier ist es eine Leiche, die wie eine Marionette durch Fäden bewegt wird. Auf einmal versperrt ihr ein großes dunkles Etwas den Weg. Eine fadengesteuerte Hundeleiche.

„Wohin des Weges, holde Maid?“ Der Kopf des Hundes schwingt beim Sprechen hin und her.

„Ich gehe zu meiner Großmutter, denn sie ist krank und ich bringe ihr Wein und Kuchen.“ Das Mädchen spricht langsam und leise wie eine Geisteskranke. Dann stürzt sich der Hund auf das Mädchen und fängt an, sie zu zerfetzen. Die Schnüre verheddern sich nicht ein einziges Mal.

„Wie sagt man so schön? Alle guten Dinge sind drei!“, sagt der Direktor, als sich der Vorhang geschlossen hat.

Ein letztes Mal schwingt der Vorhang auseinander. Nun siehst du einige Kinderleichen, die um eine andere tanzen, die an einen Holzpfahl gefesselt ist. Das gefesselte Kind schreit um Hilfe. Nun löst sich ein anderes aus dem Reigen und zündet ein Streichholz an.

„Ungläubige!“, zischt es verächtlich. „Ungläubige, Ungläubige, Ungläubige!“ Die anderen verfallen in eine Art Singsang und wiegen ihre Köpfe hin und her.

Das Kind wirft das Streichholz auf das Mädchen, dessen Kleid sofort Feuer fängt. Es schreit weiter, während die anderen lachen. Dann fallen sie auf die Knie und schreien etwas in einer fremden Sprache. Der Vorhang schließt sich.

Eine Weile lang herrscht Stille. Du nutzt die Zeit, um das Geschehene zu verarbeiten. Plötzlich kommt der Theaterdirektor wieder auf die Bühne. Er hat einen spitzen Metallstab in der Hand.

„Alles geht irgendwann zu Ende. Aber wir hoffen trotzdem, dass Sie es genossen haben. War es nicht ein einmaliges Erlebnis?“

Der Mann kommt langsam näher. Panisch versuchst du noch einmal, dich aus den Fesseln zu befreien. Du zerrst daran, bis deine Knöchel blutig gescheuert sind. „Ihnen wird es hier gefallen“, flüstert der Direktor und bohrt den Stab in deine Hand.

Blut spritzt, Schmerz schießt durch deinen Körper. Du schreist verzweifelt. Du spürst, wie ein Faden durch die Wunde gezogen wird. Dann wird auch deine zweite Hand durchbohrt. Du schreist wieder auf, doch der Mann nimmt keine Notiz davon und zieht auch hier eine durchsichtige Marionettenschnur hindurch. Kraftlos sackst du im Sessel zusammen.

„Wir sind noch lange nicht fertig!“, säuselt der Mann und macht sich an deinen Füßen zu schaffen. Du ahnst schon was kommen wird und krampfst dich zusammen.

Du spürst, dass du in deinem eigenen Blut stehst, nachdem auch deine Füße präpariert wurden. Es ist ein widerliches Gefühl.

Der Theaterdirektor nimmt ein Messer und öffnet dir mit Gewalt den Mund. Er fummelt mit seinen blutigen Fingern darin herum, bis er deine Zunge fest im Griff hat. Das Messer kommt zum Einsatz und schneidet dir langsam und vorsichtig die Zunge heraus. Dein Schmerzensschrei geht in einem Husten unter, als du dich an deinem eigenen Blut verschluckst.

„Shh, shh, es dauert nicht mehr lange.“

Der Mann nimmt einen Nagel und bohrt ihn durch deinen Unterkiefer. Blut fließt und durchnässt deine Klamotten. Die Schnur wird durchgezogen.

„Sehen sie? So kann man dann den Kiefer bewegen.“, sagt der Mann und zieht die Schnur nach oben. Dein Kiefer klappt zu. „Und jetzt müssen wir uns leider verabschieden.“

Er nimmt einen besonders langen Nagel und einen Hammer. Du schreist und rüttelst an den Fesseln. Du fühlst die Spitze des Nagels an deinem Kopf. Du schließt die Augen. Dann ein scharfer Schmerz und alles ist vorbei.

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