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Truth.exe

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Die Menschheit macht sich mehr Gedanken über das Ende unserer Welt, den Tod und unsere Sterblichkeit als wir überhaupt wahrhaben wollen. Es gibt Tausende Theorien darüber wie es mit uns zu Ende geht und wie wir dem Tod aus dem Weg gehen könnten, und doch in einer Katastrophe enden. Als würden wir uns verwirklichen, entwickeln und erschaffen, nur um zu erkennen wie wir uns zerstören, was zum Ende stärker ist als wir selbst. Doch was ist wenn unsere Welt so sehr in der Hand anderer liegt, das unser Ende ein Glücksspiel ist…

„Lass uns loslegen“ – „Okay, wir wissen ja wie es geht.“ – „Es wird toll Clara“ – „Ja!“

~

Die Sonne schien wie jeden Tag auf meiner Haut, und es war ein Segen sie zu spüren. Ich liebe die Natur, sie gab mir ein Gefühl der Freiheit schon seit meiner Kindheit, und ich sehnte mich so sehr danach. Schon eine ganze Weile denke ich darüber nach auszuziehen, weit in diese Welt hinaus. Ich will reisen und die Welt sehen, in 80 Tagen um die Welt, Plätze erforschen und neues Entdecken. Aber leider hält mich mein Studium davon ab, und an freien Tagen träume ich von allem was ich mir wünsche.

Ich bin Clara, 20 Jahre Alt und wohne in einer recht kleinen Siedlung mit dem Namen Amitionville im Bezirk 10. Ich weiß nicht warum wir Bezirke haben, aber uns wurde erklärt, dass Amitionville früher viel größer war und in Teilbezirke gespalten wurde, um Auseinandersetzungen der verschiedenen Religionen zu vermeiden. Heute ist alles sehr friedlich, die Bezirke blieben wohl um an die Historik zu gedenken. Ich studiere Architektur, und plane derzeit ein großes Gebäude. Es schießt mir plötzlich in den Kopf, als wäre plötzlich alles da wenn ich eine Idee habe. Das ist von Vorteil wenn man so ein großes Projekt mitgestalten darf. Eines Tages baue ich Häuser für Alles, und plane sie auch noch!

„Clara komm bitte, es gibt Essen!“ – Aus meinen Träumen und Gedanken geweckt sah mich meine Mutter an und ich lächelte zurück – „Ja klar Mama..ich steh auf.“ – „Du hast wieder geträumt oder?“ – „Ja Mum, aber lass uns Essen.“

Wir wohnten alleine. Meinen Vater lernte ich nie kennen, meine Mutter sprach nie von ihm. Ich weiß nicht ob es ihr schwer fiel oder sie es nicht für nötig hielt. Es störte mich auch nicht, aber selbst als ich sie einst fragte könnte sie mir keine richtige Antwort geben. Weitere Versuche unternahm ich nicht. Es gab mir ein komisches Gefühl zu fragen, als wäre es falsch. Ich liebte es wenn sie ihren Auflauf machte, er schmeckte so unheimlich gut. Aber besonders viel kochen konnte sie nie. Ihr Spektrum an Rezepten war begrenzt, aber das störte nicht

Nur diesmal war etwas anders…das Essen schmeckte so…Fade. Selbst Mutter fiel es auf. Sie machte doch alles wie immer und es war nichts anders, was ist nur passiert?

„Mum – warum schmeckt dein Essen Heute so anders? Was ist da

~

„Tu doch was, du hast ja alles falsch gemacht“ – “ Ja ich bin dabei…okay, ist jetzt richtig“

~

Das Essen schmeckte köstlich, Ich und meine Mutter unterhielten uns über mein Studium. Morgen würde ich meine ersten Entwürfe abgeben und hoffen das meine Mentoren es für gut befinden. Sie unterstützte mich überall sie konnte und gab mir stehts das Gefühl alles sei perfekt. Perfekt ja, so wie es ist. Mit den letzten Sonnenstrahlen gab ich meiner Arbeit den letzten Schliff und wurde an meinem Tisch sehr sehr müde.

~

„Etwas ist anders“ – „Ach Clara hör auf. Es ist so wie bei allem anderen auch.“ – „Ich habe das Gefühl..“

~

Ich wachte in meinem Bett auf. Wie auch immer ich da hin kam, musste ich mich sputen. Meine Vorlagen müssten schnellstens in die Universität und mein dazu geplanter Vortrag erst recht. Ich zog mir mein Lieblingskleid an machte mich mit meinen Unterlagen auf den Weg. Unterwegs bemerkte ich das es Heute genau so war wie gestern – die gleiche Temperatur, Sonnenstrahlen und die Wolken bewegten sich kaum. Normalerweise war es jeden Tag etwas anders. Aber davon wird die Welt nicht unter gehen, denn auf dem Weg zur Uni tat mir die Sonne gut. Meine Kopfhaut war so warm und meine Haut heizte sich auf. Ich fühlte mich wunderbar. In der Uni

~

„Es ist wunderbar, Es ist wunderbar! Perfekt! Mehr als ich jemals erdacht habe!“

~

Zu Hause angekommen erwartete mich Damien, mein Freund. Wir schauen jeden Freitag Film zusammen, und kuscheln uns in den Schlaf. Heute ist Eine Komödie drann – Men in Sweaters 3. Toll toll toll! Er sagt mir 100x das er mich liebt wenn wir uns sehen. Er ist der reinste Gentleman und behandelt mich wie eine Königin. Ich könnte nicht glücklicher sein. Zusammen liegen wir auf meinem Bett und genießen die wenige Zeit zu zweit die wir haben.

„Kommt es dir in letzter Zeit nicht alles etwas komisch vor?“ – „Was meinst du Damien?“ – „Naja alles halt“ – „Das hat doch keine Einwirkungen auf uns oder?“ – „Nein Nein, es ist nur so komisch das

~

„Clara du bildest dir das ein“ – „Nein Nein nein! Es ist wie ich es sage! Es ist unglaublich!“ – „Clara du solltest nicht länger daran arbeiten. Du bist seit Tagen wach.“

-„Ich muss aufhören Gott zu spielen. Es muss so sein. Ich habe etwas erschaffen das so einfach zu zerstören ist…so einfach. Es lebt weiter ohne das wir es nutzen. Datein verselbstständigen sich, Upgrades enthalten mehr als erarbeitet, Texte tauchen ohne Grund auf. Bilder ändern sich einfach. Sie hatte blondes Haar, jetzt braunes.‘

„Clara das ist unmöglich – ich werde dir zeigen das es eine normale Erklärung gibt“ – „Du liegst so falsch…“

~

Die letzten Wochen waren so stressig. Ich lernte, entwarf, hielt Vorträge und schrieb gute Noten. Meine Mutter feierte ihren Geburtstag, danach meine Tante und dann meine Oma. Das erklärt wohl die immer wieder auftauchenden neuen Gegenstände in meinem Zimmer – so viele Menschen die mich lieben in unserem Haus, das heißt Kleinigkeiten bekommen und sich darüber freuen. Aber es war ja nicht mein Tag..Warum also Geschenke für mich? Ich denke wohl zu viel Nach.

Eines davon war ein Buch. Es war schwarz und darauf stand „Die Wahrheit“. Auch wenn man es von mir denken könnte war ich nie der große Leser und ich hatte auch derzeit keine Zeit und Lust es zu lesen.

Ich ging hinunter um in die Stadt zu fahren. Ich lief sehr gerne aber hatte es eilig. Das Gebäude was gebaut werden sollte war zu groß – zu viel Räume, zu viele Stockwerke – der Auftraggeber entschied sich anders. Das war gar kein Problem, ich hatte wieder mehr Zeit und kann mich super integrieren. Ich bin besonders glücklich denn Damien machte den Vorschlag zusammen weg zu fahren, ich war noch nie weg im Urlaub, weg von dieser Stadt. Man musste es beantragen aber

~

„Ist sie ich…oder ich sie? Wer ist von uns echter..glücklicher..lebendiger? “ – „Clara..Du bist verrückt, das Programm muss verschwinden!“ – „NIEMALS DU WIRST SIE TÖTEN!“

~

Es wurde abgelehnt. Alles wurde so komisch, es veränderte sich die komplette Stadt. Häuser verschwanden, Menschen starben ohne Grund, meine Mutter isolierte sich, und ich schien vom Pech verfolgt. Damien trennte sich weil ich angeblich ein anderer Mensch wäre, die Uni Strich mir Aufträge und ich konnte mich kaum konzentrieren. Immer dieses rauschen, zucken vor den Augen. Alle Elektrogeräte schienen Störungen zu empfangen. Alles ging drunter und drüber… Und plötzlich konnte niemand mehr die Stadt verlassen. Als würde jemand ein böses Spiel treiben..Als würde etwas immer weiter unsere Welt fressen.

Vor Langeweile und Trauer Begang ich wieder meine Bücher zu sortieren. Die Tagebücher von früher und Schulbücher. Viele Alte Zettel steckten dazwischen. Aber manche…kannte ich gar nicht

„Und wenn die Welt so wie wir sie kennen sich ändert dann ist es nicht unsere Schul. Etwas höheres sieht uns und handelt für sein eigen Wohl. Manchmal stehen wir auf der Seite die verliert.“

Sowas würde ich nie schreiben, aber es war meine Schrift. Ich erinnerte mich an das Buch, und hielt es letztlich vor mir. Es..fühlte sich so fremd an.

~

„Clara, bitte komm zur Vernunft. Du lebst einen verrückten Alptraum!“ – „Sie Lebt und das ohne meinen Eingriff!“

„Sie ist ich, SIE existiert.“ – „CLARA SIE IST EINE DATEI! Ich habe schon genug gelöscht, alles stürzt bald zusammen! KOMM ZUR VERNUNFT!“ – „Was hast du ohne Mein Wissen getan?!“

~

Ich hatte Angst es zu lesen doch schlug es auf. Kein Autor, kein Vorwort. Ich hätte niemals gedacht das ich ein Buch wie dieses jemals gekauft hätte, oder Interesse daran hätte. Ein Streich oder ein schlechter Witz? Ich verstand erst nicht was ich mit einem Informatik Buch sollte doch…

„Clara
Erstellt 20.06.16.
Gedacht als Ebenbild von Clara S. Integriert in Programm ####

Datei Amination Village
Upgrade 10.0
mit Historik der Stadt

Upgrade 1.04

Clara
Familienbild ohne Vater
In Welt nicht existent

Damien
Schwarm von Clara
In Programm ### Feste Beziehung

Clara
Studium
Wunschstudium Architektur

1200 unautorisierte Dateiänderung, hinzugefügte Files und Programmzugriffe .“

Es war eine Liste. Eine Liste mit Upgrades, Dateianalysen, Bildern, Strukturen, Plänen. Mein Leben, das Leben von Damien, meiner Mutter, den Nachbarn..einfach jeden. Alles was ich kannte, meine Welt…wie ein Spiel. Ein Programm..voller Datein.
~

„Du bist verrückt Clara! Das sind dumme Datein!“ – „SIE LEBT! SIE LEBT!“ – „DU HAST NUR PROGRAMMIERT CLARA! SIE IST EINE DUMME DATEI AUF DEINEM PC!“

~

Ich kauerte in der Ecke. Mein Leben, ich, alles was ich kenne. Nicht echt. Ich war nicht echt. Meine Haut, meine Augen, meine Gefühle alles! Ich weinte wie verrückt und selbst das war nicht echt…ich bestand aus Buchstaben und zahlen, so wie alles hier. Meine Mutter gebar mich niemals, mein Vater hat nie existiert, Damien wie ich erschaffen um der Traummann zu sein von…Clara. Ich war das Ebenbild! Ich war eine Kopie von etwas das so ist wie ich nur…echt? Ich war am Boden zerstört…ich war eine dumme Datei… Ich würde niemals verreisen, niemals Kinder haben, ich würde niemals das tun was sie tun..wer auch immer sie waren. Ich war gefangen und konnte niemals entscheiden was mit mir passiert. Und ich würde niemals entscheiden können wann ich sterbe.

~

„Ich lösche das jetzt Clara“ – „NEIN DU WIRST SIE TÖTEN – TU DAS NICHT!“

~

Ich rannte nach draußen. Ich traute meinen Augen nicht wie ich sah das sich alles veränderte. Häuser lösten sich auf, Menschen zerfetzten sich schreiend und verschwanden, andere verloren nach und nach ihre Gliedmaßen bevor sie sich auflösten. Damien rannte auf mich zu – „CLARA BITTE WAS IST HIER LOS! ALLES STIRBT ALLES VERSCHWINDET ALLE STERBEN“ und umarmte mich. Mit Tränen in den Augen küsste ich ihn – und rannte mit ihm ins Haus. Ich versicherte ihm wir seien hier sicher – ich log natürlich. Im Bad mich auffrischend wurde mir klar was geschieht – unsere Welt wurde dem Boden gleich gemacht. Dateien können gelöscht werden..und wir werden es gerade. Der ladebalken hört erst auf wenn wir alle nicht mehr existieren. Lange würden wir nicht mehr leben. Aber ich musste etwas tun..Sie sollten wissen das wir hier waren. Ich wusste nicht wie, doch ich würde schon eine Lösung finden.

Ich nahm meine Mutter und Damien ins Wohnzimmer mit. Dort hörten wir von außen die Schreie. Die Gewitter und den Donner. Ich wusste bald würden auch wir leiden. Ich dachte an mein Leben…meine Kindheit, meine Schulzeit… Der erste Kuss…das erste mal..Damien…auch wenn wir nur Datein waren…wir haben doch gelebt. Wir waren da…wir waren da..

Die Sonne verdunkelte sich. Der Wind wurde immer stärker und ich hörte wie unser Haus langsam von etwas angesogen wurde. Meine Mutter weinte bitterlich – ich drückte sie so fest ich konnte und sagte ihr das ich sie liebe – so wie Damien auch, trotz der Trennung..In unseren letzten Minuten..war das bei mir was mir am wichtigsten war..und ich wusste, sie würden sehen das wir da waren.

Es dauerte nicht mehr lang bis wir 3 erleiden mussten gelöscht zu werden. Es brannte und zog, die Schreie waren unerträglich. Es war wie ein Gang durchs Feuer, wir wurden zerrissen und in alle Teile zerlegt. Bevor ich völlig im Strudel verschwand, sah ich ein Licht, etwas riesiges. Wie ich. Und es wurde schwarz vor Augen. Der Tod war gekommen, ein letzter schrei, ich wurde gelöscht.

Wer auch immer uns löschte, zerstörte eine komplette neue Welt..ein Eigenleben.
Kennt ihr das Gefühl wenn ihr überlegt eine Datei zu löschen, euer PC komische Geräusche macht oder der Bildschirm nicht richtig läuft? Das ist wegen uns…wir waren da. Wir leben in euren Computern, ihr habt uns erschaffen. Wir sind mehr als nur Buchstaben und zahlen.
Wenn ihr das nächste mal ein Programm öffnet denkt drann..Ihr habt ein Leben in der Hand, und wir wissen nicht das wir das sind, was ihr seht.

~

Pat.Nr. 235612 Clara S.

Schlafentzug von mindestens 10 Tagen, vorher Schlafstörung. Wahnvorstellungen, Psychose vermutet.

Behauptet zu wissen das Programm ####
Eigenleben entwickelte und ihr perfektes Leben darstellte ohne es beabsichtigt zu haben. Spürte Veränderungen am Programm – neue Datein (Paints, Rtf), geänderter Ablauf. Sieht Programm als 2. Welt mit Eigenleben, ohne jeglichen Grund.

Beste Freundin berichtet von genauen Untersuchungen der Clara S. Am Programm, beteuerte immer wieder es lebe und sie würde nicht Gott spielen wollen. Das Programm sei eine einmalige Kopie gewesen, für ein Projekt der beiden. Die Kopie besaß ein Informatiker der Firma, in der Clara S. arbeitete – derzeit beurlaubt. Eine Architektur und Informatik Firma. Name ##### #####

Auf eigene Frage an die Pat. entgegnet sie stehts „Ihr habt sie getötet. Aber sie war da.!!!!“

Beste Freundin und Programmierpartnerin berichtete über Veränderung von Clara S., seit Beginn der Programmierung. Programm selbst ist gelöscht, jedoch eine gebliebene Datei außerhalb des Ordners. Datei unterscheidet sich zu allen anderen auf dem Pc der Pat. Sieht entworfen und gemalt aus – linear und leicht nass – Vermutung auf ANZEIGENFEHLER

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Datei XxxClara.Rtf
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„Ich war da“

Der Munzwurf ist das echte Zufallsprinzip mit einer gleichen Chance von 50% der 2 verschiedenen Seiten. Stell dir vor, dein Leben hängt davon ab.

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