
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Es gibt viele unterschiedliche Vampire, denn genau wie Menschen haben sie eigene Persönlichkeiten. Woher sie genau kommen, weiß niemand, aber man weiß, dass es unterschiedlich alte Vampire gibt. Je älter ein Vampir ist, desto mächtiger ist er auch. Man sagt, dass die Ältesten und damit auch Mächtigsten unter ihnen schon seit Anbeginn der Zeit auf Demorya wandeln. Dies sind die Vampirfürsten. Kaum ein anderes Wesen reicht an ihre Macht heran. Sie können es selbst mit einem ausgewachsenen Phönix aufnehmen. Die Vampirfürsten haben nichts miteinander zu tun und bekämpfen sich sogar. Jeder von ihnen hat sich ein kleines Rudel erschaffen, indem er Menschen oder manchmal auch Elfen beißt und sie etwas von seinem eigenen Blut trinken lässt. Daraus entsteht ein neuer Vampir, der nicht so mächtig ist wie sein Schöpfer, dafür aber unter seinem Willen steht. Dadurch entwickelten sich kleine Vampirrudel, die auf Menschenjagd gehen. Wird nun einer dieser Schöpfer getötet(denn sterben können sie nicht, da Vampire unsterblich sind), wird jedes seiner „Kinder“ von seinem Willen getrennt und geht seinen eigenen Weg und erschafft sich sein eigenes Rudel. Auf diese Weise entstehen mit der Zeit immer mehr Vampire, die allerdings auch mit jeder neuen Generation etwas schwächer werden. Aber lasst euch davon nicht täuschen, denn selbst der jüngste Vampir ist jedem Menschen, Elfen und auch Zwerg weit an Stärke, Schnelligkeit und Zähigkeit überlegen. Und bedenkt, ihr wisst nie, mit was für einem Vampir ihr es gerade zu tun habt. Vielleicht ist es ein ganz junger, den man mit einer größeren Truppe besiegen kann. Aber vielleicht ist es auch ein etwas älterer oder gar ein Fürst und dann kann euch nicht mal eine Armee helfen. Bedenkt auch, dass Vampire unterschiedlich weit entwickelt sein können.
Es gibt Vampire, die draußen in der Steppe leben und von animalischer Natur sind. Meist sind sie mutiert, haben mehr Muskeln, sind Zäher und größer als andere Vampire. Dafür sind sie aber für jedermann offensichtlich. Die Vampire, die viel gefährlicher sind, sind diejenigen, die mitten unter uns leben. Sie sehen aus wie Menschen, wandeln in unserer Mitte und picken sich gezielt Opfer heraus. Um diese zu erkennen, kann man sich eines Tricks bedienen. Vampire haben kein Spiegelbild, also tragt immer einen Spiegel mit euch, wenn ihr euch sicher sein wollt, dass euer gegenüber kein Vampir ist. Nun wo ihr wisst, was es mit Vampiren auf sich hat, wollt ihr sicherlich auch noch wissen, wie ihr gegen sie ankommen könnt, nicht wahr? Nun gut, ich werde euch etwas über ihre Schwächen verraten.
Vampire haben nur eine einzige Schwäche und das ist Sonnenlicht. Vergesst den ganzen Blödsinn mit Knoblauch und Silberkreuzen. Auch ist es falsch, dass Sonnenlicht Vampire vernichtet. Denn es ist bekannt, dass sich Vampire auch bei Tageslicht draußen rumtreiben. Dennoch ist Sonnenlicht ein starker Verbündeter gegen Vampire, denn es schwächt sie. Einem Vampir bei Nacht zu begegnen, ist der sichere Tod, denn er wird euch zerfetzen, noch ehe ihr bemerkt, was eigentlich los ist. Am Tage jedoch könnt ihr ihn mit genügend Leuten und einem guten Plan vielleicht töten. Doch passt auf, dass ihr nicht in ein ganzes Nest lauft, dann wird euch auch das Tageslicht nicht helfen können. Wenn ihr dem Vampir dann gegenübertretet, könnt ihr ihn nur töten, indem ihr ihm einen Holzpflock durchs Herz rammt oder ihm den Kopf abtrennt. Solltet ihr nun nach diesen Informationen noch immer beabsichtigen Vampire jagen zu gehen, noch ein guter Rat: „Achtet immer darauf, wer von euch der Jäger und wer der Gejagte ist!“
Als seine Besucher gegangen sind, steht der Alte mit einer Geschwindigkeit, die man ihm nicht zugetraut hätte, auf und steht vor einem Spiegel, der die ganze Zeit hinter ihm stand. Er sieht hinein und alles was er sieht ist das Zimmer, in dem er steht. Plötzlich fängt er an zu lachen und denkt bei sich:“ Wie dumm diese Menschen doch sind, erkennen einen Vampir nicht einmal, wenn er vor ihnen steht. Aber gibt es eine bessere Tarnung als lebensmüden Abenteurern über seine eigene Art zu erzählen, ich glaube nicht.“ Als die Abenteurer das Lachen des Fürsten vernahmen wusste keiner von ihnen wie nah sie ihrem Tod gekommen sind.