Klassische PastaMittel

Vor 11 Jahren … (Charley x Easy ExtraStory)

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

„Aber lauft nicht zu weit weg, ja?!“, höre ich meine Mutter noch rufen. „Machen wir nicht, keine Sorge!“
Endlich nach draußen! Es ist so ein schöner, warmer Tag… da möchte ich nicht die ganze Zeit in einem Restaurant sitzen und zuhören, wie sich meine Eltern und meine Tante unterhalten!  Aus dem Fenster habe ich das kleine Wäldchen in der Nähe schon gesehen und jetzt gehe ich zielstrebig darauf zu… Doch dann fühle ich eine Hand auf meiner Schulter, die mich zurückhält: „Isabella, warte! Du kannst nicht einfach loslaufen!“ Leicht genervt drehe ich mich zu meinem Cousin Dennis um und schüttle dabei seine Hand ab.  Er ist neun und damit sechs Jahre älter als ich und er nimmt es anscheinend etwas zu ernst, wenn die Erwachsenen sagen, er soll „gut auf mich aufpassen“. „Lass mich… ich weiß schon, wo ich hinlaufe!“, sage ich und marschiere wieder los in Richtung Wäldchen aber er lässt nicht locker. „Wir sollen in der Nähe bleiben! Hör doch einmal auf mich! Ich soll auf dich aufpassen!“  Ich denke gar nicht daran, stehen zu bleiben. „Ich kann bestimmt schon auf mich selbst aufpassen!“, meine ich ein bisschen zu trotzig. Er schüttelt den Kopf: „Isabella, du bist erst drei Jahre alt, da kann man wohl kaum… “ „In einem Monat bin ich schon vier!“, unterbreche ich ihn. Er macht den Mund auf um etwas zu sagen, schließt ihn dann aber wieder und geht weiter neben mir her.

„Wooooooow, dadrin kann man bestimmt toll verstecken spielen!“, begeistert schaue ich zu Dennis auf, als wir schließlich an dem Wäldchen angekommen sind und er sieht jetzt auch gar nicht mehr so abgeneigt aus. „Aber …nur, wenn du nicht zu weit wegläufst!“, mahnt er mich nochmal und ich nicke. „Und du musst zuerst zählen! Und nicht schummeln!“ Ich nicke wieder, dann halte ich mir die Augen zu und beginne langsam zu zählen. Ich höre seine Schritte als mein Cousin losläuft, um sich ein Versteck zu suchen, doch als ich bei „sechs“ angekommen bin luge ich vorsichtig zwischen meinen Fingern hindurch, kann aber keine Spur mehr von Dennis entdecken. „Sieben… Acht…. Neun… ich komme!“ Dann schaue ich mich um. Wo könnte er sein, was wäre ein gutes Versteck? Langsam bahne ich mir einen Weg durch die Bäume und das Gestrüpp und suche. Und es dauert auch nicht lange, bis ich Dennis Fußspitze hinter einem dicken Baum hervorschauen sehe. Er hat mich noch nicht bemerkt… Ganz langsam um ja kein Geräusch zu machen laufe ich um den dicken Stamm herum bis ich genau hinter ihm stehe. Dann hole ich tief Luft und rufe so laut ich kann: „GEFUNDEN!“
Erschrocken springt er auf und dreht sich blitzschenll zu mir um. Ich kriege mich nicht mehr ein vor Lachen, auch wenn er mich ziemlich böse anguckt. „Sag mal, spinnst du?! Du hast mich fast zu tode erschreckt!“, meint Dennis vorwurfsvoll aber so sehr ich mich bemühe, ich kann nicht ernst bleiben. Seine Reaktion war einfach zu lustig! Mal abgesehen davon wusste ich nicht, dass er so schreckhaft ist! Muss er denn immer gleich beleidigt sein? „Na warte, jetzt bin ich dran mit suchen! Und ich werde dir den Schock deines Lebens einjagen!“, erklärt er mir und beginnt auch schon zu zählen. Pfah! Wohl kaum! Der findet mich nie, und erschrecken wird er mich erst recht nicht! Ich werde das beste Versteck überhaupt finden, genau!
Entschlossen laufe ich los, erstmal möglichst weit weg, bevor ich beginne, mich umzuschauen. Vielleicht könnte ich mich unter dem Busch dort verstecken… oder ich krieche in diesen hohlen Baumstamm… Nein, da wäre es viel zu einfach für Dennis, mich zu finden!  Ob er jetzt schon fertig gezählt hat? Kurz bleibe ich stehen und prüfe, ob ich ihn zählen hören kann, aber entweder ist er tatsächlich schon los um mich zu suchen, oder ich bin ziemlich weit weggerannt. U-und… woher bin ich denn eigentlich…. nochmal genau gekommen? Alles sieht so gleich aus… in welche Richtung ich auch schaue, nichts als Bäume und Sträucher… Das kann doch nicht sein… Ich habe mich ganz sicher nicht verlaufen, nein, ich habe bloß… ku-kurz die Orientierung verloren! Genau!
Nach kurzer Überlegung entscheide ich, dass es vielleicht besser wäre, sich nicht ganz so weit weg von meinem Cousin zu verstecken und marschiere zurück in die Richtung, aus der ich gekommen bin. Glaube ich…

Naja… Nach zehn Minuten bin ich mir allerdings ziemlich sicher, dass ich nicht aus dieser Richtung gekommen bin. Und… von Dennis ist immernoch keine Spur zu sehen. Was, wenn er mich nicht findet? Ich hab ja keine Ahnung, wie weit ich mittlerweile weg bin… bestimmt wird er mich hier nicht finden! Was soll ich denn jetzt machen? Ich finde nicht mehr zurück… Mama und Papa werden sich sicher Sorgen machen, wenn ich nicht mehr zurückkomme… Und was, wenn Dennis dann Ärger bekommt, wegen mir?! Immerhin…. er sollte ja auf mich aufpassen…

Doch dann höre ich auf einmal ein neues Geräusch, außer dem Rascheln der Blätter über mir und dem Summen von irgendwelchen Insekten. Es hört sich an, als würde etwas in tiefes Wasser klatschen… Abgelenkt davon, mich verlaufen zu haben laufe ich weiter in die Richtung aus der es kam und nachdem ich um einen Strauch herum gegangen bin, stehe ich plötzlich am Ufer eines Sees. Und ich bin nicht allein dort….

Am Rand des Wassers, auf einem kleinen Hügel, sitzt ein Junge. Er ist ungefähr in meinem Alter und gerade dabei, einen Stein aufzuheben, und so auf das Wasser zu werfen, dass er noch dreimal hüpft, bevor er schließlich mit einem dumpfen „Platsch“ untergeht.
Ich weiß nicht wie, aber offensichtlich hat er mich bemerkt, denn anstatt den nächsten Stein zu werfen dreht er sich zu mir um. Seine Augen sind dunkelbraun… sie haben fast die selbe Farbe wie seine Haare…
„W-wer bist du?“, will ich wissen. Er steht nicht auf sondern bleibt einfach sitzen und guckt zu mir hoch. „Das könnte ich dich auch fragen!“, meint er dann und ich zögere ganz kurz, dann gehe ich auf ihn zu: „Ich bin Isabella. Du … du kannst aber auch Isi sagen, wenn du willst!“ Er nickt. „Und was machst du hier… Isi?“ „Was machst DU denn hier?“, frage ich, etwas zu herausfordernd, aber ich will nicht zugeben, dass ich mich verlaufen habe: „Außerdem hab ich dir gesagt wie ich heiße, jetzt musst du mir deinen Namen auch sagen!“ Kurz guckt er mich einfach weiter an, dann dreht er sich wieder zum Wasser und wirft noch einen Stein. „Ich bin Charlie.“
Charlie. Das ist … also sein Name…. „Ich war mit meiner Mutter für ein paar Tage weg… einen Verwandten besuchen, der eine schwere Krankheit hat…  und gerade sind wir auf dem Rückweg. Wir haben an einer Tankstelle angehalten…“ er deutet in eine Richtung: „… und ich bin ein bisschen…. spazieren gegangen.“ Vielleicht hat er meinen mitleidigen Blick gesehen, denn er fügt gleich noch hinzu: „Muss dir nicht leidtun, ich kannte diesen Verwandten bis jetzt nicht mal.“ Ich sage nichts mehr. Die Art, wie er „spazieren gegangen“ betont hat, lässt deutlich rüberkommen, dass deine Mutter wohl nicht genau weiß, wo er ist…

„Pass auf, ist bisschen rutschig!“, rät mir Charlie, als ich ein paar zögerliche Schritte mache, mich neben ihn stelle und mein Spiegelbild im Wasser angucke. Kurz streiche ich mir die Haare aus dem Gesicht, die wie immer mein rechtes Auge bedeckt haben. Das Wasser ist schon am Rand so tief, dass ich den Grund nicht sehen kann…
„Und sagst du mir jetzt, was du hier machst? Wohnst du hier in der Nähe?“, will er wissen und ich schüttle den Kopf: „Nein, ich war mit meiner Familie hier in der Nähe Essen…“ Irgendwie will ich immernoch nicht zugeben, dass ich mich verlaufen habe und er fragt nicht weiter nach. Als dann niemand mehr etwas sagt füge ich noch hinzu: „Mir und meinem Cousin war langweilig… da sind wir raus gegangen, um verstecken zu spielen.“ Charlie dreht sich jetz doch zu mir. „Und der sucht dich grade die ganze Zeit?“ Ich nicke. An Dennis habe ich im Moment gar nicht mehr gedacht. „Ja, der sucht…“ Und zwar ziemlich lange schon… und kann mich vielleicht nicht finden…
Um auf andere Gedanken zu kommen hebe ich einen Stein auf und versuche ihn auch so zu werfen, dass er übers Wasser hüpft, aber ich bekomme es nicht hin und er platscht sofort mit einem dumpfen Geräusch ins Wasser. „Was war das denn?“, höre ich Charlie und bemerke, dass er mich auslacht. Beleidigt gucke ich ihn an. „Lach nich! Da-das kann ich normalerweise besser!“, erkläre ich trotzig und sehe mich nach einem anderen Stein um, den ich werfen könnte. Ich sehe einen großen, flachen etwas weiter am Wasser liegen und gehe darauf zu, um ihn aufzuheben.
Doch geerade, als ich mich bücken will, um ihn zu nehmen vernehme ich ein lautes Rascheln aus der Richtung, aus der ich vorhin gekommen bin.

„ISABELLA!“

Vollkommen überrascht drehe ich mich um, als ich Dennis meinen Namen rufen höre… und merke, wie ich auf dem rutschigen Untergrund sofort den Halt verliere! Erschrocken versuche ich mich an irgendwas festzuhalten, aber ich bekomme nichts zu fassen und kippe nach hinten, vom Hügel hinunter. Das Wasser spritzt auf, als ich mit einem lauten klatschen darin lande. Sofort beginne ich panisch zu strampeln und zu zappeln um mich an der Oberfläche zu halten, aber es hilft nichts: Ich kann noch nicht schwimmen und mein Gewicht zieht mich nach unten. Mit meinem erbärmlichen Schwimmversuchen spritze ich Wasser herum, das mir zusätzlich die Sicht nimmt. Kurz meine ich noch zu erkennen, wie Charlie aufspringt und davonrennt, dann befindet sich mein Kopf auch schon unter Wasser. Ich höre immernoch nicht auf zu zappeln und versuche, wieder nach oben, an die Luft zu gelangen, aber vergebens und meine Panik wird größer.
Ich werde… werde ertrinken, wenn mir niemand hilft!
Was ist denn mit Dennis? Er kann doch schwimmen, wieso … wieso hilft er mir denn nicht? Doch nicht etwa, weil ich ihn vorhin geärgert habe?! Es fühlt sich an, als würden meine Lungen platzen und ich kann die Luft nicht mehr länger anhalten. Schließlich geht es nicht mehr anders:  ich öffne meinen Mund und fast sofort schwappt ein Schwall des dreckigen Wassers hinein und anstelle von Luft hinunter in meine Lungen. Eigentlcich müsste ich husten, aber selbst das ist unter Wasser unmöglich. Alles wird schwärzer und schwärzer je tiefer ich sinke, aber meine Schwimmversuche werden immer schwächer und ich schlucke unaufhaltsam mehr und mehr Wasser.
Hilfe… ich will noch nicht sterben… Bi-bitte… Wieso … hilft mir denn… keiner…

Es ist so kalt…. und dunkel… bin ich to-tot? Fühlt es sich etwa so an…

Doch dann höre ich leise und wie aus weiter Ferne Stimmen… wer ist das… und was sagen sie… ich kann es nich verstehen, in meinen Ohren rauscht es… ich beginne, den Untergrund zu fühlen auf dem ich liege… bewegt er sich etwa? Oder… bewege ich mich? Ich weiß es nicht. Langsam versuche ich, meine Augen zu öffnen… meine Lieder flackern… und ganz kurz nehme ich meine Umgebung war… ist das ein Krankenwa..wagen?
„Ich glaub sie ist aufgewacht!“, höre ich eine der Stimmen von vorher sagen und die andere, tiefere  Stimme atwortet etwas näher an meinem Ohr: „Isabella? Hörst du mich?“ Wieder versuche ich die Augen zu öffnen und diesmal gelingt es mir, sie offen zu halten. Ich bin tatsächlich in einem Krankewagen und die Stimmen gehörten zu zwei Sanitäterinnen. „Sie wird wieder.“, sagt die mit der höheren Stimme jetzt zuversichtlich und ihre Kollegin nickt. „Sie steht zwar noch unter Schock, aber…“ Schock… ja richtig… Auf einmal erinnere ich mich an das, was passiert ist… und schaudere bei dem Gedanken an das dunkle, tiefe Wasser… in dem ich beinahe ertrunken wäre…
Aber wieso bin ich denn nicht tot? Hat Dennis mich etwa doch noch gerettet? Oder… ich mache den Mund auf, weil ich etwas sagen will aber bei dem Versuch muss ich erstmal Husten. Trage ich eine Sauerstoffmaske? Ich weiß es nicht… mir ist immernoch irgendwie schwindelig und die Bewegung des fahrenden Wagens macht das nicht besser. Aber ich will trotzdem wissen…
„Wie… bin ich…. hierher gekommen?“ Schließlich habe ich es doch rausgebracht. „Du hattest großes Glück!“, erklärt mir die Sanitäterin, die zuerst geredet hat: „Du warst kurz davor zu ertrinken!“ Was sie nicht sagt. Aber wieso bin ich dann hier? Gott sei dank fährt sie fort und ich muss nicht nochmal versuchen zu fragen: „Dein Glück, dass der kleine Junge so geistergegenwärtig gehandelt hat! Seine Mutter war ja anscheinend an einer Tankstelle ganz in der Nähe und er ist dorthin zurück gelaufen und hat Bescheid gesagt. Sie haben dich dann aus dem Wasser gefischt und uns von dort aus angerufen. Deine Eltern wissen auch schon Bescheid, sie kommen zum Krankenhaus.“

Charlie? Er… hat mir… das Leben gerettet…? Er hat…. Bescheid gesagt…? Er hat mich gerettet… Während ich still da liege beginnen meine Gedanken umherzuschweifen. Er hat mich gerettet. Ohne ihn wäre ich nicht hier. Ohne ihn wäre ich nicht am Leben. Ohne ihn wäre ich jetzt… ich wäre… Ja, was wäre ich ohne ihn? Tot. Aber… was hätte das genau für mich bedeutet? Vielleicht bin ich auch einfach noch zu klein, um es zu verstehen… Jedenfalls hätte ich meine Familie nie wieder gesehen. Oder meine Freunde im Kindergarten… Ich hätte nie wieder draußen spielen können… ich hätte nicht mal mehr meinen vierten Geburtstag erlebt… Alles, was ich noch in meinem Leben machen werde, hätte ich nie machen können, wenn er nicht da gewesen wäre… es wäre Alles vorbei gewesen…
Ich fühle wie meine Augenlieder schon wieder schwerer werden. Charlie. Ich kenne ihn nicht mal einen Tag… vielleicht wird er sich in einiger Zeit schon gar nicht mehr an mich erinnern… und ich werde ihn wahrscheinlich nie wieder sehen … aber er hat…  er hat mir das Leben gerettet… er hat mich gerettet…
Solche und ähnliche Gedanke schwirren unaufhörlich in meinem Kopf umher. Ich fühle plötzlich, wie sich ein seltsames Gefühl in mir ausbreitet und mir wird ganz warm, während ich weiter darüber nachdenke, und langsam aber sicher wieder in den Schlaf sinke…

Viel später, am Abend, warte ich im Krankenhaus. Soweit ich verstanden habe, ist das Wasser vollständig aus meiner Lunge entfernt. Sie haben gesagt, ich könne nach Hause. Sie haben gesagt, der Schock ist nicht mehr tragisch, ich werde wieder vollkommen gesund. Sie haben gesagt, es gäbe keinen bleibenden Auswirkungen. Mit der letzten Aussage lagen sie falsch…
Dann kommt auch schon meine Mutter, um mich abzuholen.  Sofort schließt sie mich in die Arme und ich bin wirklich unglaublich froh, darüber.  Mama… Beinahe hätte ich sie nie wiedergesehen…   „Oh, Gott sei dank geht es dir gut, Isabella!“, schluchzt sie.  Ja… mir geht es gut…

Kurz schüttelt meine Mutter den Ärzten die Hand, dann machen wir uns auf den Weg zum Ausgang. Als wir über den Parkplatz zum Auto gehen, sehe ich hoch in den Himmel. Das Wetter ist jetzt gar nicht mehr schön. Große, pechschwarze Wolken verdunkeln den Himmel, und da beginnt es auch schon zu regnen. „Komm, beeilen wir uns!“, meint meine Mutter und ich gehe schneller, bis wir schließlich durch den stärker werdenden Regen zum Auto rennen.
Dann bleibe ich wie angewurzelt stehen. Dort, vor dem Auto, steht Dennis und wartet auf uns.
Während meine Mutter dabei ist, ihre Handtasche im Kofferraum zu verstauen, kommt er langsam auf mich zu. „Isabella… es… ich… Es tut mir so leid! Wirklich, es tut mir leid! Ich sollte auf dich aufpassen und… und… „, kurz schluckt er,  und es sieht so aus, als könnte er nicht weiter sprechen, bevor er leiser fortfährt: „Auch wenn mir keiner so wirklich einen Vorwurf macht… ich fühle mich schrecklich, ich war erschrocken… und ich konnte absolut nichts tun, dabei wärst du fast ertrunken! Es tut mir so leid!“
Meine Mutter hat nichts gehört: sie eilt um das Auto herum und steigt ein, um dem nassen Wetter zu entkommen. Ich habe fast schon irgendwie ein wenig Mitleid mit meinem Cousin… wo er so jämmerlich vor mir steht…
Und dann macht er Anstalten, mich zu umarmen.
Sofort und schon fast instinktiv reagiere ich und halte ihn demonstrativ auf Abstand, was zur Folge hat, dass er mich erschrocken anguckt.
„Fass mich nicht… komm mir nicht so Nahe! „, weise ich Dennis zurecht. Denn ich habe einen Entschluss gefasst. Auch, wenn ich ihn nicht lange kenne… auch, wenn er sich vielleicht nicht an mich erinnern wird und ich ihn nie wiedersehe: „Du darfst das nicht! Ab jetzt … gehöre ich nämlich… allein Charlie!“

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Autor: AnonymusXD

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