
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Stell dir einen Raum vor. Zwei Plattformen und in der Mitte eine Schlucht. Die Plattformen erinnern an Balkons. Sie sind jeweils durch ein Geländer getrennt, von welchem mehrere Säulen an die endlos hohe Decke wachsen, und von Wänden umgeben. Von mir aus gesehen befindet sich links an der Wand auf jeder Seite ein Tür. Alles in diesem Raum ist in helles Weiß getaucht und scheint von innen zu leuchten.
Auf der anderen Seite sehe ich ein Mädchen. Ich kann ihr Gesicht nicht sehen oder wenigstens Konturen ausmachen, da sie silber leuchtet. Ich weiß nicht, warum ich glaube, dort ein Mädchen zu sehen, aber ich spüre, dass sie wichtig ist, dass ich zu ihr muss. Aus einer Tür links von ihr stürmt eine Kreatur. Sie hat mehrere Beine und viel zu viele Arme, ist nur etwas größer als ein Mensch, hat aber einen runden Kopf mit mehreren Mündern, die alle mit spitzen Zähnen besetzt sind und an ungewöhnlichsten Stellen Augen. Es will sich auf das Mädchen stürzen und ich muss etwas tun. Ebenfalls zu meiner Linken befindet sich eine Tür.
Ich stürme hindurch und renne scheinbar eine Ewigkeit durch einen von Fackeln erhellten Gang. Am Ende angelangt, stehe ich auf Glas, scheinbar in der Luft, denn es scheint, als würde das Konstrukt aus dem ich gekommen bin, weit über dem Boden schweben. Viele im Zickzack aufgebaute Glastreppen, die hoch und runterführen. Auf den Treppen stehen verteilt Personen. Sie sehen aus wie Polizisten aus einem alten Comic, mit dickem Bauch und kurzen Beinen. Das sonderbare ist ein zusätzliches paar Arme. Sie wollen mich aufhalten, den Weg blockieren. Einige schlage oder trete ich, an anderen laufe ich einfach vorbei. Das Treppenchaos endet in einer Kopie des Ganges, aus dem ich gekommen bin. Überall am Körper habe ich Schmerzen aber ich kann jetzt nicht aufgeben. Ich fange wieder an zu rennen. Schneller als jemand fähig sein sollte. Während ich laufe, verschlimmern sich die Schmerzen. Es fühlt sich an, als würde ich auseinandergerissen, während überall meine Muskeln und Knochen aus dem Körper brechen würden. Mein Gesicht reißt auf.
Das Laufen fällt mir leichter.
Mit jeder Sekunde fällt das Laufen leichter.
Die Schmerzen ebben ab.
Ich kann das Ende des Tunnels sehen. Während mich meine vielen Beine weitertragen und ich aus der Tür stürme, ich rechts am anderen Ende der Schlucht eine Person warnehme, ich nur an das Mädchen denke, hab ich nur ein Ziel. Ich muss sie jagen!