ComputerKurzSchockierendes Ende

Wikipedia

Warnung vor Creepypasta

ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.

Hallo, mein Name ist Ben und ich bin 18 Jahre alt.

Ich lebte bis vor ein paar Wochen noch in einem kleinen und sehr hoch gelegenen Apartment mitten in der Stadt. Es war ein eher schlichtes Apartment mit einem Schlafzimmer, einer Küche, einem Badezimmer und einem Wohnzimmer. Mehr brauch ich aber auch nicht.

Für einen alleinstehenden Junggesellen wie mich war das vollkommen ausreichend. Ich arbeitete zu dieser Zeit noch als Verkäufer in einem Elektronikgeschäft und musste demnach immer wieder auf mein Geld achten. So konnte ich meine Wünsche, die ich zu der Zeit hatte, wie zum Beispiel ein neuen PC, erstmal vergessen.

Deswegen benutzte ich meinen alten, schon etwas in die Jahre gekommenen PC, der mir jedoch immer gute Dienste erwiesen hatte.

Eines Abends kam ich mal wieder spät nach Hause und wollte eigentlich sofort ins Bett. Doch ich entschied mich, nochmal für ein paar Minuten vor dem PC zu gehen.

Als ich ihn startete und mich auf meinen Stuhl fallen ließ, hörte ich ein Knacken hinter mir aus meinem Schrank. Ich erschrak und drehte mich blitzartig um.

Doch dort war nichts. Nur die Leere meines Zimmers, die mich auf eine natürliche Art anstarrte. Ich kam wieder runter und beachtete es nicht weiter. Jedoch zitterten meine Hände von dem Adrenalin, welches ich ausstieß, als ich das Knacken hörte.

Ich brauchte einige Minuten um mich wieder auf das zu konzentrieren, was ich eigentlich vorhatte. Ich musste noch ein paar Wikipedia Artikel durchgehen und mir, wenn nötig, von der Firma kopieren lassen.

Ich seufzte. Ich ging auf meinen Browser und öffnete die Seite. Ich schaute auf die Uhr. 11:40 Uhr. Es war nicht sehr schlimm, jedoch ärgerte mich, dass ich es unbedingt noch heute machen musste, zumal ich am nächsten Tag einen frühen Termin beim Arzt hatte.

Als ich mir die ersten Artikel ansah und wichtige Dinge herausfilterte, wurde ich schon langsam müde und ich verfiel in eine Art Trance. Nach Minuten gelangte ich in die reale Welt zurück und wollte mich schon schlafen legen, da sah ich es.

Der kleine Link oben links in der Spalte mit dem Namen „Zufälliger Artikel“. Ich konnte mich nicht erinnern, dass ich diesen Link jemals vorher gesehen hatte. Ich klickte auf den Link und wurde auf die erste Seite von Wikipedia weiter geleitet, die sie für mich als zufällig betrachteten.

Doch etwas war anders. Der Artikel handelte von verstorbenen Leuten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. Doch nicht das, sondern die Tatsache, dass dort Bilder in aller Form zu sehen waren, verstörte mich so sehr. Ich war gespannt, was die nächste Seite für mich parat hielt und ich klickte wieder auf den Link.

Doch was ich da sah, verschlug mir die Sprache. Ich sah Bilder von Leuten, die auf brutalste Art und Weise verunstaltet waren. Einige hatten keine Augen und Zähne, wieder anderen fehlten Körperteile wie Arme oder Beine. Doch was mich dieses Mal beunruhigte, war, dass die Wunden klar zu sehen waren.

Ich wollte schon den PC ausmachen und mich schlafen legen, doch meine Neugierde, wenn man es überhaupt so nennen kann, war stärker und so klickte ich erneut auf denn Link.

Ich wünschte ich hätte dies niemals gemacht, denn was mir dort geboten wurde, war nicht möglich. Ich sah Freunde, Verwandte und sogar meine Eltern auf brutalste Weise aufgeschlitzt. Der Magen war offen, sodass es einen guten Blick in das Innere des Bauches gewährleistete. Die Organe waren heraus genommen worden und die Arme und Beine waren auf eine unnatürlich Art verdreht.

Ich musste mir den Drang, mich zu übergeben, unterdrücken. Weinen konnte ich nicht. Nicht eine Träne kam zum Vorschein.

Dafür lief mir mein kalter Schweiß über die Stirn runter zu meinem Kinn und fiel tropfend auf den Boden. Ohne jede Möglichkeit und ohne einen sonstigen Gedanken zu verschwenden, starrte ich auf den Link.

Ich klickte ihn erneut an und alles, was ich sah, verschwand. Es dauerte ein paar Sekunden, bis die neue Seite geladen hatte, doch es fühlte sich an wie eine halbe Ewigkeit.

Dann war es soweit: ich sah die nächste Seite, doch da war nichts. Kein Titel, kein Bild, gar nichts. Ich war verwirrt und ging auf der Seite nach unten. Als ich das Ende der Seite erreichte und schon wieder runter kam und alles als einen Fake abstempelte, sah ich es. Meinen Namen. Er stand da mit nur einer Angabe.

„1.1.1999-13.5.2017“

In diesem Moment hörte ich wieder das Knacken von meinem Schrank hinter mir und sah gerade noch, wie sich die Schranktür öffnete.

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