
ACHTUNG: VERSTÖRENDER INHALT
Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem folgenden Text um eine Creepypasta handelt, die verstörende Themen beinhalten kann, wie zum Beispiel Gewalt, Sexualisierung, Drogenkonsum, etc. Creepypastas sind fiktive Geschichten, die oft dazu gedacht sind, Angst oder Unbehagen zu erzeugen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Text nicht zu lesen, wenn Sie sich davon traumatisiert oder belästigt fühlen könnten.
Wilkommen in Raidorm
Niemand da.
Keiner im Haus. John war etwas verwundert. Es war nicht normal, dass seine Eltern nicht da waren. John dachte sich nichts dabei. Er bereitete sich wie immer für die Schule vor und trat aus der Haustür. Nichts. Die sonst so belebte Hauptstraße war Menschenleer. John stieg auf sein Fahrrad und fuhr Richtung Schule. Nicht mal Mrs. Novera, die liebenswerte alte Dame, die jeden morgen in ihrem alten Schaukel Stuhl im Vorgarten saß, war da. „Wenn nicht mal Mrs. Novera da ist, stimmt irgendetwas nicht.“ dachte John. Auch in der Stadt war es Totenstill und Unheimlich. Die Läden sahen aus, als wenn alle plötzlich in Panik alles stehen und liegen gelassen habe und geflohen seihen.
Auf der Straße vor der Schule standen weder Janik, Dennis noch Vincent, die 3 Raucher die immer vor der Schule noch schnell einen zogen. John wurde langsam nervös. Er fuhr auf den Fahrradplatz, warf sein Fahrrad einfach hin und rannte in die Schule. absolute Abwesenheit sämtlicher Lebensformen. John rannte in sein Klassenzimmer. Nicht mal Miki, der Klassen Hamster war da. John bekam es langsam mit der Angst zu tun. „Träume ich etwa noch?“, dachte John. „Es kann nicht anders sein, ich kann nur Träumen. Es gibt keine andere Erklärung dafür. Ich wache jetzt auf und dann is alles wieder gut“. Er schloss die Augen, wartete kurz und öffnete sie wieder. Immer noch in der Schule. John wurde Panisch. Er versuchte es nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Die Panik wurde immer schlimmer. Schweiß strömte förmlich über seine Stirn. Seine Beine Zitterten.
„Hast du… Angst?“ , dröhnte eine Dämonische Stimme in seinem Kopf. John zuckte zusammen. „Was zum…“, murmelte John. „Die Nachbarstadt!“, fiel es ihm ein. „Vielleicht ist dort jemand der mir sagt was hier abgeht“. Die Schultasche warf er einfach runter und rannte zu seinem Fahrrad. „In der Nachbarschaft ist hundert pro jemand der mir Helfen kann“. Immer schneller und immer schneller. „Nur noch ein paar Kilometer, dann bin ich da…“.
„DEAD END, JOHN“
Das Schild stand mitten auf der Straße und grinste John förmlich an. Dieser starrte es nur an. Dahinter war die Straße wie von einem Erdbeben abgetragen. Eine schier endlos tiefe Schlucht war dahinter aufgerissen. John fing an zu lachen. „Ich drehe hier noch durch!“, schrie John los und fing an zu Heulen. „ICH WERDE HIER NOCH WAHNSINNIG!!!“. „Es fühlt sich so echt an, aber irgendwie auch nicht, richtig?“, kicherte die Dämonische stimme wieder. „Aber wen du jetzt was dummes machst, wirds ja langweilig“. Und John wurde Schwarz vor Augen.
Er schreckte hoch. John lag in seinem Bett. „Also doch nur ein Traum“. Er stand auf und zog sich an. „Ma?“. Stille. Seltsam. Er musste wieder ,mit einem nervösen lachen, an seinen Traum denken. „Ma?“ Bist du da?“, rief Er wieder. „jaaa schatz?“ , quietschte die Dämonen Stimme, worauf hin sie einen Lachanfall bekam. John spürte, wie das Blut aus seinem Gesicht entwich. „Was soll der scheiß!“, schrie Er los. „Ich dachte nur das würde dich etwas aufheitern.“, erwiderte die Stimme. „Schließlich sind wir hier ganz unter uns…“. John rannte raus. Totenstille. „Mein Fahrrad ist weg.“, dachte Er sich und ging einfach zu Fuß los. Plötzlich war da dieser beißend, ekelhafte Geruch in der Luft. Irgendwie Anwidernd und gleichzeitig anziehend. Je näher Er der Stadt kam, desto intensiver wurde der Geruch. „Hier rechts abbiegen, dann treffe ich sicher wieder auf Mensc…“. John Erstarrte. Sie waren tatsächlich alle da. Jeder einzelne von ihnen. Und sie alle starrten ihn mit ihren kalten, toten, leblosen Augen an. Sie hingen von Dächern, lagen auf dem Boden, auf Laternenpfählen gespießt und sie starrten alle durch seine Augen direkt in seine Seele. Sowohl Verachtend als auch Hoffnungsvoll. Sowohl Angewidert als auch bewundernd. John wich zurück. Die Tränen Schossen ihm in die Augen. „Was stimmt hier nicht!!!“, schrie er los. „WARUM PASSIERT DASS ALLES HIER!!!“ Er ging in die Knie. Ihm wurde übel und er musste sich übergeben. „Was geht hier für ein kranker Scheiss ab!“, wimmerte Er. Ein stechender schmerz breitete sich fast explosionsartig an seinem Hinterkopf aus, worauf hin er das Bewusstsein verlor.
Als John sein Bewusstsein wiedererlangte, stand Er auf und schaute sich um. Die waren die Leichen verschwunden. Die Aura der Umgebung hat sich auch total verändert. Viel Dunkler und unheimlicher als vorher. Zudem ist ein roter Nebel aufgezogen. „Mach Lucki Lucki“, wisperte etwas hinter John. Dieser erstarte sofort. Das schlimmste erwartete Er. Mit einem Ruck drehte er sich um. Sein Herz blieb stehen. Nichts zu sehen. Der Puls wurde wieder langsamer. Er beruhigte sich wieder. Diesmal erstarrte als er sich wieder zurückdrehte.
Es war direkt vor ihm. Sein Gesicht war 5 Zentimeter vor Johns Gesicht. Es sah wie ein Schatten aus mit 9 Augen, die verstreut auf seinem Kopf waren. Sein Kopf sah zudem noch aus, als wäre Er aus Gumi. Und es roch es stark nach alten Fleisch. Auf einmal riss die Haut an einigen stellen des Kopfes auf und man konnte Mäuler sehen… und das Ding Schrie los. Der Schrei war so hoch das John’s Trommelfeld fast platze, obwohl er sich die Ohren zuhielt. Wie Fingernägel die über eine Tafel Kratzen. Er Schloss die Augen. „Hör auf…“ Wisperte Er. „Hör auf, Hör auf, Hör auf… HÖR AUF!!!“. Stille. John öffnete wieder seine Augen. „Buuhh“, Schrie die Dämonen stimme plötzlich. John zuckte zusammen. „Warum tust du das? Warum tust du mir sowas an?“, fragte er verzweifelt. „Warum fragst du?“, sagte die Stimme nachdenklich. „Mal nachdenken… Hmm… Oh, ja, weil es mordsmäßig Spaß macht. Die Angst in den Augen der Menschen… unbeschreiblich witzig.“, lachte die Stimme. John konnte nicht mehr. Er war am ende. Sterben war das Einzige, was er noch wollte. „Weißt du, was die Größte Freiheit ist, die der Mensch hat?“, fuhr die Stimme fort. „N…N…Nein…“, schluchzte John. Die Stimme sagte daraufhin: „Die größte Freiheit, die der Mensch hat, ist die Entscheidung, ob man sterben will.“ „Leider bist du hier nicht frei und hast somit nichts zu entscheiden.“ kicherte sie.
John entschied sich, nach Hause zu gehen. „Nein, nicht doch. Der spaß hat doch gerade erst angefangen. Komm schon.“, Maulte die Dämonen Stimme. Das war einfach zu viel für Ihn. Seine Psyche ist durchgeschmort wie eine alte Sicherung. Ihm ist alles Egal. Er ging einfach nach Hause, setzte sich auf sein Sofa und schaltete den Fernseher ein, ohne zu merken, dass er nicht alleine im Haus war…